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Neue OZ: Kommentar zu Kulturpolitik / Bundestag

Geschrieben am 05-03-2009

Osnabrück (ots) - Drum prüfe, wer sich dauerhaft bindet

Kultur ist sehr viel mehr als ein Phänomen des Wohlstandes und
eben nicht verzichtbar, sobald eine Finanzkrise um sich greift.
Kultur sozialisiert, integriert und bildet in vieler Hinsicht - was
längst zur gesellschaftlichen Notwendigkeit geworden ist, schaut man
vor allem die vielen, guten Angebote für Kinder- und Jugendliche an.
Deshalb darf kein flächendeckendes Kultursterben beginnen, nur weil
allein Arbeitsplätze als existenzerhaltend gelten.

Gleichwohl sollte sorgfältiger, strenger geprüft werden, welche
Einrichtungen und Projekte aus welchen Gründen fördernswert sind. Das
gute alte Gießkannenprinzip bringt sicher nicht mehr alle durchs Tal
der Tränen.
Also sollte in jedem Fall überleben, wer qualitativ und konzeptionell
wirklich Überzeugendes zu bieten hat. Das gäbe auch den Sponsoren
aller Art die Gewissheit, etwas Sinnvolles und Unentbehrliches mit
ihrem kostbaren Geld zu unterstützen - eine Kultur, die mehr ist als
die schmückende Rose im Knopfloch üppiger Zeiten.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964
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Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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