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Indische Mitarbeiter ticken anders / Kulturell angepasste Personalführung ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg in Indien

Geschrieben am 20-01-2009

Köln (ots) - Die hohe Mitarbeiterfluktuation ist eines der größten
Probleme für deutsche Unternehmen in Indien. Nachhaltiger Erfolg auf
dem Subkontinent gelingt nur, wenn fähige und leistungsbereite
indische Mitarbeiter gefunden und langfristig an das Unternehmen
gebunden werden. "Allzu oft jedoch berücksichtigt das deutsche
Management in seiner Personalführung nicht die kulturellen
Besonderheiten Indiens und nimmt die gewohnten Muster einfach mit
nach Indien. Weil das nicht funktioniert, können schlecht
vorbereitete Unternehmen nicht auf qualifizierte und motivierte
indische Mitarbeiter bauen und vergeuden den Produktionsfaktor
Humankapital", erklärt Klaus Maier, Geschäftsführer der auf Indien
spezialisierten Unternehmensberatung Maier + Vidorno.

Die indische Wirtschaft boomt und verspricht in den nächsten
Jahren herausragende Perspektiven für deutsche Investoren. Sie
produzieren oder vertreiben Produkte in Indien und schätzen den
riesigen Absatzmarkt. Damit sie die Aufgabe bewältigen können,
stellen große Unternehmen oft mehrere tausend indische Mitarbeiter
ein. Um diese zu binden - vor allem die begehrten Führungskräfte -
und gleichzeitig die finanziellen Ressourcen zu schonen, muss die
Personalführung der indischen Kultur und Mentalität Rechnung tragen.
Dies bestätigt auch Dr. Singh Sikand, heute Geschäftsführer der HBC
Tourism Consulting, der im Laufe seiner langjährigen Tätigkeit im
Dienst der Steigenberger-Gruppe die deutsche Personalpolitik als
Kontrast erlebte und so die Unterschiede genau zu positionieren weiß.

Traditionen, hierarchisches Denken und ein nicht immer zu
europäischen Maßstäben passendes Organisations- und
Ordnungsbewusstsein prägen die indische Arbeitswelt ebenso wie eine
starke Familienverbundenheit oder die Loyalität gegenüber Personen
anstatt Unternehmen. "In Indien ist es so beispielsweise üblich, zu
Betriebsausflügen oder -feiern die ganze Familie einzuladen. Und was
in Deutschland der Betriebsrat ist, wird in Indien eher durch
"Mentor-Schützling-Beziehungen" zwischen Vorgesetzten und
Mitarbeitern repräsentiert", so der Indien-Experte. "Für den
Mitarbeiter da zu sein und persönlich Probleme klären zu können, ist
elementar wichtig", erklärt Dr. Singh Sikand weiter.

Was bei deutscher Betrachtung übertrieben wirken mag, verschafft
in Indien ein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern und damit stabile
Personalstrukturen. Umso wichtiger ist die Einhaltung der vor Ort
herrschenden Regeln, so Klaus Maier von Maier + Vidorno. Das
Unternehmen verfügt vor Ort in Indien über fast 200 Arbeitskräfte,
die für die beratenen Firmen im Vertrieb oder Aufbau der Produktion
wie eigene Angestellte arbeiten. Die Pflege und Bewahrung von
örtlichen Strukturen sind ein klarer Wettbewerbsvorteil, denn auch in
Indien sind High Potentials mittlerweile rar geworden und Abwerbungen
an der Tagesordnung. Und zu langfristigem Geschäftserfolg in Indien
gehören nicht nur lokale Führungskräfte, sondern vor allem
verlässliches indisches Personal.

MAIER + VIDORNO (www.mv-group.de) ist einer der führenden
europäischen Wegbereiter für den Auf- und Ausbau von Vertriebs- und
Servicestrukturen in Indien. Mit über 70 Mitarbeitern in allen
wichtigen Wirtschaftszentren Indiens und einem umfassenden
Gesamtkonzept ermöglicht M+V ausländischen Unternehmen einen
kostengünstigen, schnellen und risikominimierenden Markteintritt.

Originaltext: Maier + Vidorno
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/73804
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_73804.rss2

Pressekontakt:
Weitere Informationen: MAIER + VIDORNO GmbH, Siegburger Strasse 235,
50679 Köln, Tel.: +49 221 880408-0, E-Mail info@mv-group.com, Web:
www.mv-group.com

PR-Agentur: euro.marcom dripke.pr, Tel.: +49 611 97315-0, E-Mail:
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