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Bauarbeit bei Kälte und Schnee / Gegen Unfälle und Krankheit vorsorgen

Geschrieben am 17-12-2008

Berlin (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

BG BAU. Nasskaltes Wetter, eisiger Wind, Schnee oder Hagel: In der
kalten Jahreszeit geht die Arbeit inzwischen dank moderner
technischer Verfahren auf vielen Baustellen weiter. Selbst
Bauarbeiten bei Minustemperaturen sind keine Ausnahme mehr.
Beschäftigte und Unternehmen sollten in der kalten und feuchten
Jahreszeit für persönlichen Kälteschutz und ein sicheres
Arbeitsumfeld sorgen, um die Gesundheit zu schonen. Die Betriebe
können sich dabei von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG
BAU) beraten lassen.

In den Wintermonaten geschehen auf Deutschlands Baustellen viele
Arbeitsunfälle. Über 24.000, zum Teil schwere Unfälle, waren es nach
einer vorläufigen Auswertung der BG BAU im letzten Winter (Dezember
2007 und Januar, Februar 2008). Zahlreiche dieser Unfälle ereigneten
sich wegen rutschiger Böden auf den Wegen der Baustellen, durch
Regen, Schnee und Glatteis oder durch unzureichende Beleuchtung.

Das zeigt, Vorbeugen ist wichtig. So sind die Unternehmen
rechtlich verpflichtet, vor Beginn der Arbeiten eine
Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Ist zum Beispiel ein Baugerüst
vereist, dürfen dort keine Arbeiten ausgeführt werden. Außerdem
müssen die Arbeitgeber Persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung
stellen. So helfen etwa geeignete Sicherheitsschuhe gegen
Rutschunfälle im Winter.

Eine weitere Gefahrenquelle ist zu leichte oder falsche
Bekleidung. Gerade im Winter können hartnäckige Erkältungen und
chronische Krankheiten der Atemwege die Folge sein. Darüber hinaus
verschlimmern sich oft Rücken- und Gelenkbeschwerden. Der
Krankenstand im Winter ist höher als im Sommer. Eine der Ursachen
sind Erkältungen. Insgesamt liegt der Krankenstand am Bau um 1,2 Tage
höher als im Schnitt aller Branchen, so der AOK-Fehlzeitenreport
2008.

Krankheitsbedingte Fehlzeiten sind vor allem für Klein- und
Mittelbetriebe ein schwerwiegender Kostenfaktor. Pro
Arbeitsunfähigkeitstag wird im Schnitt mindestens von 400,00 Euro
tatsächlicher Kosten ausgegangen, dazu gehören direkte Kosten wie
Fortzahlung von Lohn- und Lohnnebenkosten und indirekte Kosten wie
Produktionsausfälle und der Einsatz von Aushilfskräften.

Wer körperlich schwer arbeitet, kommt ins Schwitzen. Ohne
Winterschutzkleidung ist auf den oft zugigen Baustellen eine
Erkältung vorprogrammiert. Die Kleidung muss auftretende Feuchtigkeit
nach außen ableiten können, damit der Körper nicht auskühlt. Hier hat
sich Wetterschutzkleidung aus Mikrofasern bewährt, die die
Temperaturregelung durch optimalen Luft- und Wärmeaustausch zwischen
Körper und Kleidung unterstützt. Viel Wärme geben Menschen zudem über
den Kopf ab, ein Helm mit Stirnband bietet oft den ausreichenden
Schutz.

Originaltext: Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/60172
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_60172.rss2

Pressekontakt:
Bernd Kulow
bernd.kulow@bgbau.de
030/85781-554

Thomas Lucks
thomas.lucks@bgbau.de
069/4705-824


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