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Rheinische Post: Die Wurzel des Übels ist in Detroit

Geschrieben am 27-11-2008

Düsseldorf (ots) - Von Thomas Reisener

Die Rede von der Unmöglichkeit einer Trennung von Opel und GM ist
eine Mär. Was Menschen zusammengefügt haben, können sie auch wieder
trennen. Auch nach 80 Jahren noch. Das wäre zwar nicht einfach:
Rüsselsheim entwickelt auch für Detroit, die Amerikaner lenken die
Zahlungsströme für Opel und der gemeinsame Einkauf spart Kosten. Aber
angesichts des Detroiter Desasters, das Opel immer tiefer in den
Abgrund reißt, wäre ein solches Ende mit Schrecken das kleinere Übel.
Wahrscheinlich kommt es aber anders. Der neue US-Präsident wird es
sich nicht leisten wollen, GM absaufen zu lassen, und den durch und
durch maroden Konzern wider besseren Wissens mit Staatsgeld retten.
Damit wird die Pleite nicht abgewendet, aber erst einmal verschoben.
Das wiederum nimmt den Druck von GM, Opel verkaufen zu müssen. Genug
Zeit für die Entwicklung neuer Modelle hat GM aber auch dann nicht.
Also wird der Konzern das Staatsgeld in eine neuerliche
Rabattschlacht pumpen, und alles geht von vorne los.

Originaltext: Rheinische Post
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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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