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Tourismusindustrie braucht innovative Konzepte

Geschrieben am 24-11-2008

Barrierefreie Tourismuskette birgt enormes Wachstumspotenzial

Linz/Wien (ots) - Wie kann die europäische Tourismuswirtschaft
angesichts Klimawandel, Finanzkrise und demographischem Wandel
wettbewerbsfähig bleiben? Experten sehen in der Umsetzung eines
Barrierefreien Tourismus für Alle sowohl einen ökologischen als auch
einen ökonomischen Nutzen. Bedingt durch die Finanzkrise werden
Reiseaufkommen und Aufenthaltsdauer zurückgehen, die Erschließung
neuer Zielgruppen kann das Defizit der Tourismusbranche aber
langfristig wettmachen.

Barrierefreier Tourismus ist kein Randgruppenthema im Sinne eines
reinen "Behindertentourismus". In Europa gibt es rund 127 Mio.
Menschen mit Behinderung, von denen etwa 70 Prozent in der Lage wären
zu verreisen. Aber nur 1,5 Prozent der Gastronomiebetriebe, 6,5
Prozent der Unterkünfte und 11,3 Prozent der Sehenswürdigkeiten im
EU-Raum sind zumindest rollstuhltauglich. Durch rückläufige
Bevölkerungszahlen bei einem stetigen Wachstum der Gruppe 60plus wird
der Bedarf an barrierefreien Produkten und Dienstleistungen
kontinuierlich steigen.

Bei der Fachtagung der Infoplattform Barrierefreier Tourismus
(IBFT) am 20. November 2008 in Linz präsentierten international
anerkannte ExpertInnen aktuelle Trends und Erfolg versprechende
Konzepte zum Thema "Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit im
Tourismus". Peter Neumann von der Universität Münster stellte die
Ergebnisse einer neuen Studie vor, in der er Chancen und
Herausforderungen eines Barrierefreien Tourismus in Deutschland
analysiert. Eines der Ergebnisse, die auch auf österreichische
Verhältnisse umlegbar sind, betrifft das Reiseverhalten von
Urlaubsgästen mit Einschränkungen: Neumann empfiehlt Themenmarketing,
anstelle der Konzentration auf bestimmte Zielgruppen. "International
gesehen ist Barrierefreier Tourismus ein boomendes Thema," weiß der
Experte. Überall dort, wo man neue Strukturen entwickelt, wird
Barrierefreiheit von Anfang an realisiert. Auch die osteuropäischen
Länder greifen das Thema bereits auf. "Gerade in wirtschaftlich
schlechten Zeiten sollte investiert werden," rät Neumann angesichts
der Finanzkrise. "Die Tourismusindustrie kann sich den
Herausforderungen erfolgreich stellen, wenn sie Barrierefreiheit als
Qualitätsmerkmal für alle Gäste begreift und entsprechende Angebote
entwickelt und vermarktet," ist er überzeugt.

Der Oberösterreich Tourismus unterstützte diese Veranstaltung und
präsentierte mit dem Projekt "No Handicap - aus dem Tourismus nicht
mehr wegzudenken" wertvolle Erfahrungen aus dem Thema Urlaub in
Oberösterreich für Menschen mit Beeinträchtigung. (Barrierefreie
Urlaubs- und Freizeitinfos unter www.nohandicap.at)

Ein ausführlicher Bericht sowie Bildmaterial stehen unter
http://www.ibft.at/de/presse bereit.

Bildmaterial unter:
http://www.tourismuspresse.at/redirect.php?ooe2

Rückfragehinweis:
Mag. Dr. Gabriele Frisch
Leitung Redaktion & PR
Hilfsgemeinschaft der Blinden
und Sehschwachen Österreichs
1200 Wien, Jägerstraße 36
Tel.: +43 (0)1 330 35 45 - 81
Fax: +43 (0)1 330 35 45 - 11
mailto:frisch@hilfsgemeinschaft.at
http://www.hilfsgemeinschaft.at

Originaltext: Oberösterreich Tourismus
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66611
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