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WAZ: Autokrise erreicht Bayer Material Science und Lanxess (WAZ-Meldung stellt klar, dass Bayer Material Science vom Ergebnisrückgang betroffen ist)

Geschrieben am 17-11-2008

Essen (ots) - Die Krise der Automobilindustrie weitet sich auf die
großen deutschen Zulieferkonzerne aus. Die Bayer AG rechnet in ihrer
Kunststoffsparte Material Science mit einem schwächeren Geschäft.
"Wir gehen davon aus, dass unser Ergebnis im vierten Quartal im
Vergleich zum dritten rückläufig sein wird", sagte ein Sprecher der
Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), Dienstagausgabe.
Die Entwicklungen in der Automobilindustrie würden Einfluss auf das
Geschäft haben, sagte der Sprecher weiter. Im Gesamtjahr 2007 machte
Bayer Material Science einen Umsatz von 10,4 Milliarden Euro und
einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 1,54
Milliarden Euro. 2008 rechnet Bayer damit, unter dem Ebitda des
Vorjahres abzuschneiden. Der Konzern stellt unter anderem
Schaumstoffe für Autositze, aber auch Lacke und Scheinwerferprodukte
her. 18 Prozent der Umsätze generiert Material Science aus der
Automobilindustrie.
Mit schwächeren Geschäftsaktivitäten infolge der Autokrise rechnet
auch die Lanxess AG, die Kunststoffe und Kautschuke als Vorprodukte
für Reifen, Schläuche oder Scheibenwischer liefert. Lanxess schließt
nach Angaben eines Sprechers "Personalmaßnahmen" nicht mehr aus. "Wir
merken gerade im Automobilbereich, dass die Bänder stillstehen." Bei
weiter fehlenden Aufträgen sei auch die Stilllegung von
Produktionslinien und sogar von ganzen Betrieben denkbar.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de


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