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ots.Audio: Sonntag ist Welt-Rheuma-Tag - Ärzteverbund MEDI Deutschland rät: Bei Knochen- und Muskelschmerzen zum Arzt gehen - Neue Therapien können bleibende Schäden verhindern

Geschrieben am 10-10-2008

Stuttgart (ots) -

- Querverweis: Audiomaterial ist unter
http://www.presseportal.de/audio und
http://www.presseportal.de/link/multimedia.mecom.eu abrufbar -

Anmoderation:
Am Sonntag (12.10.) ist Welt-Rheuma-Tag. Rheuma - jeder kennt das
Wort, aber viele wissen gar nicht, wie weit verbreitet die Krankheit
in Deutschland ist. Oder besser: die Krankheiten. Denn Rheuma ist ein
Oberbegriff für alle Erkrankungen, die Schmerzen am Bewegungsapparat
auslösen, also an Knochen, Muskeln und Sehnen, ganz egal wo im
Körper. Rheumatische Erkrankungen betreffen Millionen Menschen in
Deutschland, sagt Ekkehard Ruebsam-Simon, Hausarzt vom Ärzteverbund
MEDI Deutschland.

1. O-Ton Ekkehard Ruebsam-Simon
Das ist die Erkrankung, die an dritter Stelle aller
Arbeitsunfähigkeiten und Behinderungen steht. 40 Milliarden Euro
jährlich werden zurzeit für Krankheitsbehandlungen und
Arbeitsausfälle für rheumatische Erkrankungen ausgegeben. (0:13)

Und auch wenn zum Beispiel die 5 Millionen Arthrose-Patienten
großteils über 60 Jahre alt sind, ist Rheuma keineswegs
ausschließlich ein Problem von älteren Menschen. 150.000 Kinder
leiden an rheumatischen Erkrankungen.

2. O-Ton Ekkehard Ruebsam-Simon
Nein. Das können Kleinkinder sogar sein. Die haben erhebliche
Schmerzen, entzündete Gelenke, Fieberschübe. Und was viele nicht
wissen: Diese entzündlich-rheumatischen Erkrankungen können auch
andere Organsysteme betreffen. (0:11)

Zum Beispiel das Herz oder die Nieren. Schon allein das zeigt: die
entzündlichen Rheuma-Erkrankungen sind die gefährlichste Form, so der
MEDI-Experte.

3. O-Ton Ekkehard Ruebsam-Simon
Bekannt ist die chronische Polyarthritis, die Bechterew'sche
Erkrankung. Und bei diesen Erkrankungen - die verschlingen auch die
Mehrzahl der Kosten - da gibt es inzwischen rasante Fortschritte
durch die Biomedizin. (0:12)

So genannte "Biologicals", also Medikamente auf Antikörper-Basis
bringen in vielen Fällen eine deutliche Linderung der Schmerzen und
verkürzen die Dauer der Erkrankung. Voraussetzung ist allerdings -
wie bei so vielen anderen Krankheiten auch -, dass das entzündliche
Rheuma früh genug erkannt wird.

4. O-Ton Ekkehard Ruebsam-Simon
Es sieht so aus, dass in den ersten Jahren einer
entzündlich-rheumatischen Erkrankung Schäden entstehen, die sich
nicht mehr wieder gut machen lassen. Und durch die neuen Therapien
kann das verhindert werden. (0:10)

Deshalb der Rat von Hausarzt Ekkehard Ruebsam-Simon für
Schmerzpatienten:

5. O-Ton Ekkehard Ruebsam-Simon
Sofort zum Arzt gehen, klären lassen: Handelt es sich um einen
banalen Rückenschmerz oder um einen Muskelschmerz, oder ist es eine
der Krankheiten, die zur Invalidität führen können. (0:11)

Denn dann können moderne Therapien helfen, wenn sie rechtzeitig
eingesetzt werden. Allerdings, so beklagt der MEDI-Arzt, tritt auch
hier die Budgetierung durch die Krankenkassen auf die Bremse; oftmals
werde dadurch die Therapie behindert oder eingeschränkt. Die
Budgetierung ist eine von der Politik vorgegebene Einschränkung,
deshalb müssen die Patienten bei den Spezialisten oft lange
Wartezeiten in Kauf nehmen.

Abmoderation:
Ekkehard Ruebsam-Simon, Hausarzt vom Ärzteverbund MEDI Deutschland,
zum Welt-Rheuma-Tag am Sonntag (12.10.).

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch
um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben
an desk@newsaktuell.de.

Originaltext: MEDI Deutschland
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/61059
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_61059.rss2

Pressekontakt:
MEDI Deutschland, Angelina Schütz, 0711 806079 73
all4radio, Wolfgang Sigloch, 0711 3277759 0


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