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Über 60? Sorgen Sie gut für Ihr Augenlicht! / Früherkennungsinitiative "Bewahren Sie Ihr Augenlicht" zur Altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) gestartet

Geschrieben am 05-09-2008

München/Frankfurt (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

"Uns geht es nicht darum, dem Leben mehr Jahre zu geben. Uns geht
es darum, den Jahren mehr Leben zu geben." Auf diesen einfachen
Nenner brachte Werner Lechtenfeld, Geschäftsführer der
Selbsthilfevereinigung Pro Retina Deutschland, das Engagement für die
Initiative "Bewahren Sie Ihr Augenlicht". Mehr Leben und damit mehr
Lebensqualität seien unweigerlich mit dem Augenlicht verbunden -
gerade oder vor allem im Alter. "Denn es muss nicht sein, dass man im
Alter schlecht sieht", schloss sich Andreas Bethke, Geschäftsführer
des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, an. Gemeinsam mit
vier weiteren hochrangigen Partnern aus der Sozialpolitik, der
Ärzteschaft sowie der Gesundheitsbranche wollen sie daher nicht nur
über die Augenerkrankung Altersbedingte Makula-Degeneration (kurz
AMD) und über Hilfsangebote für Betroffene informieren und aufklären.
Vielmehr appellierten sie beim Startschuss der Initiative: Jeder, der
über 60 Jahre alt ist, sollte einmal pro Jahr zur
AMD-Früherkennungsuntersuchung bei seinem Augenarzt gehen.

Sie gilt für viele Patienten bis heute als Makel, "als stille
verschämte Krankheit", so Dr. Maximilian Gaßner, Ministerialdirigent
am Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung,
Familie und Frauen: Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD), auch
Altersblindheit genannt. Ein Makel, der vor allem auf Unwissenheit
beruht - und oftmals auch darauf, dass die Patienten meist "ältere
Menschen sind, deren Schicksal so nicht zur Kenntnis genommen wird",
erklärt Gaßner. Die Folgen: Nur 14 Prozent aller Deutschen bringen
die Abkürzung AMD mit einer Augenerkrankung in Verbindung. Betroffene
schweigen meist über die ersten Symptome, darüber, dass sie das
Gesicht ihres Gegenübers gar nicht, nur verschwommen oder verzerrt
sehen können. So bleibt die Diagnose AMD für viele nicht greifbar und
damit auch nicht begreifbar.

Die bundesweite Information und Aufklärung über die
Augenerkrankung AMD stehen daher im Zentrum der Initiative "Bewahren
Sie Ihr Augenlicht". Doch das Expertenbündnis aus
Patientenorganisationen, Sozialpolitik, Ärzteschaft und
Gesundheitsbranche will noch mehr: "Wir können heute zumindest die
feuchte AMD in den Frühstadien behandeln, und zwar so, wie wir es uns
früher immer nur erträumt hatten", erklärt Dr. Norbert Bornfeld,
Vorstand der Retinologischen Gesellschaft: "Wir können das - und wir
wollen das jetzt behandeln".

Früherkennung ist das A und O

Nötig dabei, schließt sich Dr. Klaus Heckmann, Vorsitzender des
Berufsverbandes der Augenärzte an, sei die frühe Diagnose der
Augenerkrankung: "Denn je früher wir die Krankheit erkennen, desto
besser sind die Behandlungserfolge". Wer "über 60 Jahre alt ist,
gehört zur Risikogruppe", so der Augenarzt, "und sollte daher
mindestens einmal pro Jahr zum Augenarzt, um die AMD-Früherkennung zu
machen".

Diesen Aufruf - "Über 60? Vorsorge schützt gegen Altersbedingte
Makula-Degeneration" - spiegeln auch die Anzeigen wider, die ab
sofort deutschlandweit in der Fach- und Publikumspresse
veröffentlicht werden. Nur so könne das gemeinsame Ziel und Motto der
Initiative "Bewahren Sie Ihr Augenlicht" erreicht werden. Parallel
dazu ist die Homepage www.Bewahren-Sie-Ihr-Augenlicht.de live
geschaltet. Außerdem können Patienten, deren Angehörige, Ärzte,
Apotheker und Interessierte unter 01805 - 16 11 79 kostenloses
Informationsmaterial bestellen; der Anruf kostet 14 Cent aus dem
Festnetz der Deutschen Telekom.

Hintergrund Altersbedingte Makula-Degeneration (kurz AMD) Die
Augenerkrankung Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) ist in den
westlichen Industrienationen die Hauptursache für Erblindung und
schwere Sehbehinderung im Alter. Allein in Deutschland sind mehr als
4 Millionen Menschen betroffen. Das Problem für eine effektive
Früherkennung ist fehlende Aufmerksamkeit. Nur 14 Prozent der
Deutschen können die AMD überhaupt einer Augenkrankheit zuordnen -
wissen jedoch nichts über die Erkrankung selbst. Die Folge: Erste
Anzeichen der AMD werden zu spät erkannt und die Chancen der
Augenärzte, die fortschreitende Erblindung ihrer Patienten
aufzuhalten, sind eingeschränkt.

Über die Initiative "Bewahren Sie Ihr Augenlicht" Die Initiative
"Bewahren Sie Ihr Augenlicht" wird getragen von Pro Retina
Deutschland e.V., dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband
e.V., dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung,
Familie und Frauen, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands
e.V., der Retinologischen Gesellschaft und Novartis Pharma. Neben der
Information über die Augenerkrankung AMD will die Initiative über die
Risikofaktoren, Symptome und unterschiedlichen Diagnosemöglichkeiten
aufklären und dazu auffordern, Sehverschlechterungen oder eine
mögliche Erblindung im Alter nicht hinzunehmen, sondern aktiv dagegen
anzugehen. Die Materialien sind sachlich, wissenschaftlich fundiert
und patientenorientiert. Alle sechs Partner bringen dazu ihre
Erfahrung ein; sie arbeiten gleichberechtigt und entscheiden
gemeinsam über Inhalte und Umsetzung. So prüfen beispielsweise
Augenärzte die medizinischen Aussagen. Die Patienten- und
Selbsthilfeorganisationen wiederum bringen ihre umfangreichen
Erfahrungen im Umgang mit der AMD sowie das Angebot ihrer
ganzheitlichen Hilfestellungen ein.

Originaltext: Initiative "Bewahren Sie Ihr Augenlicht"
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/72636
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_72636.rss2

Pressekontakt:

Mehr Informationen zur Initiative und dem Expertenbündnis erhalten
Sie unter www.Bewahren-Sie-Ihr-Augenlicht.de oder direkt bei

Edelman GmbH
Björn C. Hasse
Niddastraße 91
60329 Frankfurt / Main
Tel.: +49 (0)69 / 75 61 99 - 52
Fax: +49 (0)69 / 75 61 99 - 13
bjoern.hasse@edelman.com


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