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Der Tagesspiegel: Sparkassenverband warnt vor Verkauf der Berliner Sparkasse an Privatinvestor

Geschrieben am 05-06-2006

Berlin (ots) - Sparkassenpräsident Heinrich Hassis hat sich mit
Nachdruck dagegen gewandt, privaten Investoren den Kauf einer
Sparkasse zu erlauben. "Man kann nicht gleichzeitig
gemeinwohlorientiert sein und einen privaten Investor erfreuen",
sagte Haasis dem Tagesspiegel (Dienstag-Ausgabe).
Auf Berlin eingehend, wo im kommenden Jahr die Bankgesellschaft und
damit auch die Sparkasse möglicherweise auch an einen privaten
Investor verkauft werden könnte, sagte der Präsident des Deutschen
Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV): "Wenn ein privater Investor
einen hohen Kaufpreis für die Berliner Sparkasse zahlt, wird er
künftig auch den höchsten Ertrag aus dem Investment ziehen müssen.
Dies ist mit einem Engagement für kleine und mittlere Unternehmen,
Kontoverbindungen für alle Bevölkerungsgruppen und Engagement für
einen Standort nicht vereinbar."
Die Bundesregierung forderte Haasis auf, notfalls auch einen Konflikt
mit Brüssel durchzustehen, sollte die EU beabsichtigen, künftig auch
in Deutschland Privaten den Erwerb einer öffentlich-rechtlichen
Sparkasse zu erlauben. "Man kann nicht einer Kreditgruppe - mit
immensem wirtschaftlichen Schaden - den Namen streitig machen,
Verbraucher irreleiten und den Boden bereiten, dass sich künftig
jeder in der Republik mit EU-Hilfe darauf berufen kann, sich auch
Sparkasse nennen zu dürfen", sagte der DSGV-Präsident. "Die Marke
Sparkasse ist eine der wertvollsten des deutschen Marktes. Wir
bewegen uns klar im Milliardenbereich", sagte Haasis. Der DSGV sei
aber zu Kooperation und auch zu Gesprächen mit Berlin bereit. "Ich
setze mich dafür ein, dabei zu helfen, in Berlin eine Sparkasse
fortzuführen."

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon 030/26009-260

Originaltext: Der Tagesspiegel
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=2790
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_2790.rss2

Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-308
Fax: 030-260 09-622
cvd@tagesspiegel.de


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