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HIV / AIDS auch ein Thema auf dem größten privaten Krankenhausschiff der Welt

Geschrieben am 12-08-2008

Monrovia/Liberia (ots) - Vergangenen Freitag endete die 17.
Welt-Aids-Konferenz in Mexiko. Die Zahlen über die Ausbreitung der
1981 erstmals aufgetretenen Krankheit sind nach wie vor ernüchternd:
33 Millionen Menschen waren Ende 2007 weltweit HIV-infiziert, alle
zwölf Sekunden steckt sich irgendwo auf dem Planeten jemand neu an.
Das zeigt: Aufklärung ist nötiger denn je. Viele Menschen
unterschätzen noch immer die Ansteckungsgefahr - eindämmen lässt sich
die Epidemie aber nur durch bewussten Schutz.

95 Prozent der HIV-Infizierten leben in Entwicklungsländern. Im
westafrikanischen Liberia gelten beispielsweise sechs Prozent der 3,3
Millionen Einwohner als HIV-positiv. Das liberianische
Gesundheitssystem ist schlecht aufgestellt - es fehlt sowohl an Geld
für ärztliche Betreuung generell als auch für Medikamente zur
Behandlung von Aidskranken. Außerdem wissen viele Betroffene im Land
gar nicht von ihrer Erkrankung. Ein Grund für die internationale
Hilfsorganisation Mercy Ships; die auch in Deutschland ein
eingetragener Verein ist, mit dem Schulungsprogramm "Tide of Mercy"
in diesem Jahr in die nächste Runde zu gehen. Eunok Lee leitet das
Team vor Ort. "Wir möchten zeigen, dass sich jeder vor Aids schützen
kann. Und wir wollen dazu beitragen, das Thema im öffentlichen
Bewusstsein zu verankern, statt es zu tabuisieren", definiert die
36-Jährige ihre Ziele.

Der Weg führt dabei über die christlichen Glaubensgemeinschaften:
Mitarbeiter von Mercy Ships arbeiten mit Angehörigen der örtlichen
Kirchen zusammen und helfen ihnen eigenständige Programme zur
Aufklärung und Prävention sowie der Betreuung Erkrankter zu
entwickeln. "Der christliche Glaube ist in Liberia sehr stark.
Deshalb sind die Kirchen für uns ideale Partner", erklärt Eunok Lee.
"Über das gut ausgebaute Kirchennetzwerk werden die Informationen
optimal und schnell verbreitet."

Der Erfolg vom letzten Jahr motiviert die Mitarbeiter zum
Weitermachen. Die Ansprache einer teilnehmenden Pastorin wurde von
regionalen TV- und Radiosendern übertragen. Das regte die
Glaubensgemeinschaft zu einem intensiven Dialog über
Krankheitsrisiken und Präventionsmöglichkeiten an. In diesem Jahr
möchte Mercy Ships die liberianischen Gemeinden untereinander noch
stärker vernetzen, um der Ausbreitung des tödlichen Virus mit
vereinten Kräften den Kampf anzusagen.

Mercy Ships ist eine internationale Hilfsorganisation, die seit
1978 eine Flotte von Krankenhausschiffen in Entwicklungsländern
betreibt. An deren Bord reisen Ärzte, Lehrer, Wasserbauingenieure und
Agrarfachleute um die Welt und bringen Nahrung, medizinische Hilfe
und Fachwissen.

Weitere Informationen über die Organisation finden Sie unter
www.mercyships.de .

Originaltext: Mercy Ships Deutschland e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/39655
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_39655.rss2

Pressekontakt:
Mercy Ships Deutschland e.V.
Doris Rypke
Hüttenstr. 22
87600 Kaufbeuren
08341-966199-14
doris.rypke@mercyships.de


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