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"Nachfolge im deutschen Mittelstand": Familienmitglieder bevorzugt - aber Verkauf nicht ausgeschlossen

Geschrieben am 15-07-2008

Mannheim (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Bei Nachfolgeregelung beweisen mittelständische Unternehmer
Verantwortungsbewusstsein: Arbeitsplatzsicherung wichtiger als
Wertmaximierung / IMAP M&A Consultants AG veröffentlicht erneut
Umfrage unter mittelständischen Privatunternehmen

Die Nachfolgeregelung ist für nahezu alle deutschen
Privatunternehmen (95 %; 2005: 96 %) ein wichtiges Thema. Neun von
zehn Unternehmern (87 %; 2005: 82%) geben an, dass die Frage nach der
Nachfolge für sie relevant ist, vier von zehn Unternehmern (43 %;
2005: 50 %) müssen sie bereits in den nächsten fünf Jahren
beantworten. Dabei ist die Nachfolge innerhalb der Familie bei
deutlich mehr als der Hälfte aller Befragten (58 %; 2005: 57 %)
wahrscheinlich, bei einem Drittel (32 %; 2005: 33 %) aber nicht. Zu
diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von IMAP M&A Consultants AG unter
83 mittelständischen Unternehmen, die das Mannheimer Beratungshaus in
diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2005 durchgeführt hat. Der Rücklauf
aller ausgegebenen Fragebögen spiegelt nach Umsatzgrößen in etwa die
Struktur des deutschen Mittelstandes wider: Geantwortet haben
überwiegend Inhaber von Unternehmen mit einem Umsatz bis zu 50
Millionen Euro jährlich (74 %), so dass sich valide Tendenzen
aufzeigen lassen, insbesondere durch den Vergleich mit der
Vorläuferstudie von 2005.

Nachfolger aus der Familie erwünscht, aber nicht Bedingung

Mit 87 % (2005: 92 %) befindet sich der weitaus größte Teil der
Unternehmen mehrheitlich im Familienbesitz - und das soll möglichst
auch so bleiben. "Erfahrungsgemäß sind Unternehmen, die sich
mehrheitlich in Familienbesitz befinden und von den Eigentümern
operativ geführt werden, langfristig erfolgreicher als fremdbestimmte
Gesellschaften", kommentiert Mathias Weidner, bei IMAP M&A
Consultants AG verantwortlich für die Umfrage, die Bedeutung der
Nachfolgeregelung. Das ist auch den Betroffenen bewusst: Mehr als die
Hälfte der Befragten (54 %; 2005: 56 %) möchte die Geschicke ihres
Unternehmens in die Hände eines "Familiennachfolgers" legen. Trotzdem
werden auch externe Möglichkeiten überlegt: Über ein Viertel (28 %;
2005: 34 %) zieht den "Verkauf an einen europäischen Bieter" in
Betracht, ein Viertel (25 %; 2005: 27 %) würde an einen "lokalen
Bieter" verkaufen. "Nichteuropäische Bieter" sind für 16 % (2005: 18
%) eine Ausstiegsoption, jeder zehnte (11 %; 2005: 17 %) würde an
einen "Finanzinvestor" verkaufen. Ein "Management-Buy-Out" oder ein
"Management-Buy-In" kommt für jeweils 7 % in Betracht (2005: jeweils
11 %). Ein "Börsengang" ist für kaum einen der Befragten ein Thema (2
%; 2005: 3 %).

Unabhängigkeit des Unternehmens wahren - Arbeitsplatzsicherung
wichtiger als Wertmaximierung

Dabei steht für private Unternehmer die Unabhängigkeit ihres
Unternehmens an erster Stelle, wenn es um die Lösung ihrer Nachfolge
geht. Im Vergleich zu 2005 ist ihnen diese Eigenständigkeit sogar
noch wichtiger geworden: Knapp zwei Drittel (64 %; 2005: 56 %) legen
Wert auf die künftige "Unabhängigkeit des Unternehmens" nach ihrem
Ausscheiden. Darüber hinaus untermauern sie bei der Suche nach einem
Nachfolger ihre soziale Verantwortung: Die "Zukunftssicherung der
Angestellten" (48 %; 2005: 46 %) liegt ihnen deutlich mehr am Herzen
als die "Wertmaximierung ihres Anteils" (33 %; 2005: 37 %).

Originaltext: IMAP M&A Consultants AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/72048
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_72048.rss2

Pressekontakt:
IMAP M&A Consultants AG
Mathias Weidner
Telefon (0621) 32 86 - 41
Email: mathias.weidner@ma-consultants.com


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