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Südwest Presse: Kommentar zu Zeiss

Geschrieben am 23-05-2006

Ulm (ots) - Zeiss scheint alles richtig zu machen. Der
Technologiekonzern verbessert Umsatz und Ergebnis, hat volle
Auftragsbücher und will seine Führungsposition weiter ausbauen. Für
die strategische Weiterentwicklung sollen auch Akquisitionen in Frage
kommen. 227 Mitarbeiter in Deutschland kamen im ersten halben Jahr
2006 hinzu, weitere 150 sollen bald folgen.

Möglicherweise ist die Scharte "Stellenabbau in Aalen" bald
ausgewetzt. Es ist schwer zu vermitteln, dass Mitarbeiter vor die Tür
gesetzt werden, die in einer profitablen Sparte arbeiten. Natürlich
ist Zeiss heute auch ein erfolgreiches Unternehmen, weil es einfache
Arbeiten in Billiglohnländer vergeben hat. So werden etwa in
Südamerika standardisierte und billige Mikroskope gebaut. Dennoch
leidet das Ansehen eines Unternehmens unter Stellenstreichungen in
Deutschland. Der High-Tech-Konzern wäre deshalb gut beraten, die
Verhandlungen über den Abbau schnell und großzügig für alle
Betroffenen über die Bühne zu bringen.
Denn noch finden die Oberkochener selbst in der Region begehrte
Spezialisten, die andere Unternehmen nicht einmal im Ausland für sich
gewinnen können. Ist aber einmal der derzeit gute Ruf als Arbeitgeber
ruiniert, nützen auch die ausgelobten Innovationspreise von Zeiss
wenig, um den begehrten Nachwuchs auf die Ostalb zu holen. Und ohne
qualifizierte Mitarbeiter hat auch Zeiss keine Zukunft.

Originaltext: Südwest Presse
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=59110
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_59110.rss2

Rückfragen bitte an:
Südwest Presse
Lothar Tolks
Telefon: 0731/156218


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