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Frauen- und Männerverdienste - Betreuung könnte Lücke schmälern

Geschrieben am 27-05-2008

Köln (ots) -

- Querverweis: Ein Dokument liegt in der digitalen
Pressemappe zum Download vor und ist unter
http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -

Im Jahr 2006 verdienten Frauen je Stunde durchschnittlich 28
Prozent weniger als Männer. Das liegt unter anderem an der
Berufswahl, der Qualifikation und den Branchen, in denen sie tätig
sind. Aber auch wenn diese Unterschiede herausgerechnet werden,
herrscht noch kein Gleichstand zwischen den Geschlechtern. Wenn etwa
vollzeitbeschäftigte Frauen wegen der Kinder dem Beruf länger
fernbleiben, macht sich das im Salär ebenfalls schmerzlich bemerkbar.
So beträgt die Lohndifferenz zu den Männern nach einer Berufspause
von mehr als drei Jahren 14 Prozent. Bei Vollzeit arbeitenden Frauen,
die zwischen einem und drei Jahren nicht erwerbstätig waren, sind es
10 Prozent. Am geringsten ist der Lohnab-stand mit 6 Prozent bei
jenen vollzeitbeschäftigten Frauen, die dem Arbeitsmarkt weniger als
ein Jahr nicht zur Verfügung standen.
Nicht immer ist es aber den Müttern möglich, nach der Geburt ihres
Kindes schnell wieder in den Beruf zurückzugehen. Nicht zuletzt fehlt
es an Kinderbetreuungsmöglichkeiten. So könnten der Ausbau von
Ganztagsschulen sowie ein größeres Betreuungsangebot für Klein- und
Kleinstkinder dazu beitragen, den Lohnabstand zwischen Männern und
Frauen deutlich zu verringern. Derzeit stehen in Westdeutschland
lediglich für 7 Prozent der Kinder unter drei Jahren
Tagesbetreuungsangebote bereit; in Ostdeutschland sind knapp 40
Prozent der Kleinsten versorgt.

Christina Anger, Jörg Schmidt: Gender Wage Gap und
Familienpolitik, in: IW-Trends 2/2008

Originaltext: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/51902
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_51902.rss2

Pressekontakt:
Gesprächspartner im IW: Dr. Jörg Schmidt, Telefon: 0221 4981-786


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