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Volks- und Raiffeisenbanken erklären Online-Konten zur trojanerfreien Zone - Secoder-Kartenleser und Software TRAVIC-Sign erhöhen die Sicherheitsstufe auf Banking-Portalen

Geschrieben am 20-05-2008

Hamburg (ots) - Online Banking mit Chipkarte und Lesegerät gewinnt
gegenüber dem verbreiteten PIN/TAN-Verfahren an Attraktivität. Der
Zentrale Kreditausschuss (ZKA) hat zusammen mit den Kreditinstituten
in Deutschland eine einheitliche Lösung für die noch sicherere
Abwicklung von Zahlungen im Internet geschaffen: Ein "Secoder"
getaufter neuer Typ von Kartenleser ist von Hackern nicht mehr
manipulierbar, da alle wichtigen Funktionen in das Kartenlesegerät
verlagert sind. Ein Ausspionieren durch so genannte Trojaner ist
damit unmöglich. Die Sicherheitssoftware TRAVIC-Sign der PPI AG
garantiert dabei in Verbindung mit dem Secoder die sichere Abwicklung
von Bankgeschäften über Web-Portale. Die GAD, IT-Kompetenzcenter für
Volks- und Raiffeisenbanken, hat als erster Anbieter die Kombination
aus Secoder und TRAVIC-Sign eingeführt.

Über TRAVIC-Sign kann der Kunde am heimischen Rechner einen
Chipkartenleser nutzen, um die bankseitig signierten Auftragsdaten
seinerseits zu signieren und über handelsübliche Internet Browser wie
Internet Explorer oder Firefox an sein Kreditinstitut zu schicken.
Dort werden die Auftragsdaten beispielsweise über das System
TRAVIC-Security kontrolliert und mit Anwendungen des Kreditinstituts
verarbeitet. Das System prüft dabei jede Information auf die korrekte
Signatur. Manipulationen können so vom Kreditinstitut sofort
aufgedeckt und die Auftragsausführungen abgelehnt werden. Nach einer
Pilotphase wird Ende Mai die trojanersichere Banking-Lösung
sämtlichen Kunden der GAD-Volksbanken zur Verfügung gestellt.

Die Geldinstitute profitieren enorm von dem neuen technischen
Standard. Denn sicheres Online Banking ist die Basis für einen
erfolgreichen Internet-Auftritt. Bis Ende Oktober 2007 wurden bereits
3.100 Betrugsfälle gemeldet - so viele wie im ganzen Jahr 2006, so
das Bundeskriminalamt. Der offizielle Gesamtschaden dieser Übergriffe
beträgt rund 14 Millionen Euro. Hauptangriffspunkt sind
Sicherheitslücken in den herkömmlichen PIN/TAN-Verfahren, das immer
noch 88 Prozent der Bankkunden nutzen. Online-Betrüger haben hier
relativ leichtes Spiel, Kontozugangsdaten zu erschleichen und mit
einer abgefangenen TAN zum Beispiel eine Überweisung zu veranlassen,
meist über ahnungslose Mittelsmänner auf ausländische Konten.

Immer mehr deutsche Banken reagieren auf den Kriminalitätsanstieg
im Internet und forcieren die bisher wenig verbreitete Nutzung
chipkartenbasierter Verfahren. Die der GAD angeschlossenen Volks- und
Raiffeisenbanken verschicken beispielsweise keine auf Vorrat
gedruckten TAN-Listen mehr. Das einfache Smart-TAN-Verfahren läuft
ebenfalls aus. Stattdessen bieten die Genossenschaftsbanken neben
Sm@rtTAN plus und mobileTAN auch die sichere
HBCI-Legitimationsmöglichkeit per VR BankCard an. "Noch scheuen die
Kunden den Kauf neuer Hardware und bemängeln die fehlende Mobilität
durch die notwendigen Kartenleser. Das Plus an Sicherheit wird die
Akzeptanz und Attraktivität der Chipkarten allerdings weiter
vorantreiben", erklärt Michael Schunk, Product Manager von PPI.
"Zumal die IT-Hersteller inzwischen Kartenleser im USB-Format
anbieten. Diese Weiterentwicklung ermöglicht ein chipkartenbasiertes
Online-Banking auch von unterwegs."

PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über
30,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt
der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten
für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise
Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
bankfachliche bis zur IT-Beratung.

Originaltext: PPI AG Informationstechnologie
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65143
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65143.rss2

Pressekontakt:
Andreas Gutjahr
Faktenkontor GmbH
Tel: +49 (0)40 22703-5470
Fax: +49 (0)40 22703-1470
E-Mail: andreas.gutjahr@faktenkontor.de


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