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Versicherungsvertrieb 2008: Investitions-Offensive soll Wachstumsschub bringen

Geschrieben am 05-05-2008

Hamburg (ots) - Die überwiegende Mehrheit der deutschsprachigen
Versicherer sieht aktuell einen erhöhten Investitionsbedarf. Acht von
zehn Fach- und Führungskräften aus dem Versicherungsvertrieb wollen
in den kommenden zwölf Monaten ihr IT-Budget aufstocken. Ebenso viele
rechnen mit verstärkten Ausgaben für Mitarbeiterschulungen (79
Prozent) und beim Customer Relationship Management
(79 Prozent). Der Grund: Die verstärkten Investitionen sollen neue
Impulse in der Kundenbindung und -akquise setzen. Damit reagieren die
Versicherer auf das gedämpfte Beitragswachstum im vergangenen
Geschäftsjahr. Die Brancheneinnahmen stiegen gegenüber dem Vorjahr
nur geringfügig um 0,8 Prozent. Das Wachsen in einem gesättigten
Marktumfeld ist im Urteil der deutschsprachigen Versicherungsbranche
die Top-Herausforderung der kommenden zwölf Monate. Das ist das
Ergebnis des "Vertriebsmonitors für die Assekuranz 2008", der vom
Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und
vom Deutschen Ring in Kooperation mit dem Versicherungsmagazin
erstellt wurde.

Informationstechnologie soll verbessert werden

An erster Stelle der Ausgabenplanung im Versicherungsvertrieb
stehen IT-Investitionen. Mehr als jede zweite Fach- und
Führungskraft, die hier eine Budgeterhöhung erwartet, rechnet sogar
mit einem massiven Ausbau. So rangieren die Verbesserung der
bestehenden IT-Systeme und die Einführung neuer Technologien unter
den fünf Top- Trends des Versicherungsvertriebs. Mehr als jeder
dritte Versicherungsentscheider sieht hier akuten Handlungsbedarf.

Wettbewerbsvorteile durch Investitionen in die Kundenbindung

In Kombination mit Investitionen ins Customer Relationship
Management und in die Mitarbeiter-Weiterbildung sollen die erhöhten
IT-Ausgaben nach Ansicht der Versicherer die Kundenbindung stärken
und Wettbewerbsvorteile sichern. Denn die Kundenpflege gehört zu den
drei wichtigsten Herausforderungen, mit denen sich der
Versicherungsvertrieb in den nächsten zwölf Monaten beschäftigen
wird. Rund 40 Prozent der Fach- und Führungskräfte sehen hier ihre
vordringlichste Aufgabe. So können etwa Kunden mittels Data Mining,
Stornoanalysen oder Prognosen in Bezug auf Cross-Selling-Potenziale
differenziert angesprochen werden. Durch verbesserte IT-Systeme
stehen die Ergebnisse dieser Analysen dem Außendienstmitarbeiter
jederzeit und an jedem Ort zur Verfügung. Diese
vertriebsunterstützende IT stärkt die Beratungskompetenz des
Mitarbeiters. Sie hilft, den Kundenwünschen entgegen zu kommen und
eine individuelle Beratung zu gewährleisten. So können
Wettbewerbsvorteile in einem hart umkämpften Versicherungsmarkt
gesichert werden.

Hintergrundinformationen
Für den "Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2008" wurden im Januar
und Februar 2008 242 Fach- und Führungskräfte im Innen- und
Außendienst aus der deutschsprachigen Assekuranz befragt. Die
Erhebung wurde vom Deutschen Ring in Zusammenarbeit mit dem Institut
für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und dem
Versicherungsmagazin durchgeführt.

Über den Deutschen Ring
Die Unternehmensgruppe Deutscher Ring, mit Hauptsitz in Hamburg, hat
ihren Ursprung im Jahr 1913 und beschäftigt heute mehr als 1.700
Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2007 betreute die Gruppe einen Bestand
von etwa 2,6 Millionen Verträgen in den Bereichen Versicherungen,
Bausparen und Kapitalanlagen. Damit gehört das Unternehmen zu den
führenden Finanzdienstleistern, wenn es um Lösungen für die Alters-,
Gesundheits- und Risikovorsorge von Privatkunden geht.

Deutscher Ring
Kirstin Zeidler - Pressesprecherin
Ludwig-Erhard-Str. 22
20459 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 35 99 - 27 37
Fax: +49 (0)40 35 99 - 22 97
E-Mail: Presse@DeutscherRing.de
www.DeutscherRing.de

Originaltext: Deutscher Ring
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/38541
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