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Studie zur Innovationskommunikation: Viele Innovationen scheitern an mangelnder Verzahnung mit der Kommunikation / Vier von zehn Unternehmen setzen schon auf Open Innovation

Geschrieben am 25-04-2008

Wiesbaden / Leipzig (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Die Universität Leipzig hat die Ergebnisse einer mit Unterstützung
von Fink & Fuchs PR durchgeführten Studie zum Zusammenspiel von
Innovations- und Kommunikationsmanagement in deutschen Unternehmen
vorgestellt.

Die Analyse von über 40 führenden Unternehmen in Branchen mit
Zukunftstechnologien, darunter zahlreiche Global Player, zeigt:
Obwohl 80 Prozent der befragten Unternehmen einen Bedeutungszuwachs
der Innovationskommunikation prognostizieren und fast jedes zweite
hierfür bereits spezielle Mitarbeiter und Strategien bereitstellt,
ist dies den eigenen Innovationsverantwortlichen häufig nicht
bekannt. Systematisch verzahnt sind Innovations- und
Kommunikationsprozesse nur in jedem zehnten Unternehmen. Damit werden
vielfältige Chancen vergeben, beispielsweise bei der Schaffung eines
zukunftsgerichteten Innovationsklimas im Unternehmen und der
erfolgreichen Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen. Eine
Analyse verschiedener Organisationsformen der
Innovationskommunikation zeigt, dass 90 Prozent der fortschrittlichen
"Spielmacher" Kommunikation als Erfolgstreiber einsetzen, während bei
den "Traditionalisten" nur jeder Dritte einen Beitrag von
Kommunikation zum Innovationserfolg erkennt.

Die von Prof. Dr. Ansgar Zerfaß und Nadin Ernst im Rahmen einer
langfristigen Kooperation mit der Fink & Fuchs Public Relations AG,
Wiesbaden, durchgeführte Studie vermittelt umfangreiche Einsichten in
aktuelle Innovationskonzepte und Kommunikationsstrategien. Der
68-seitige Ergebnisbericht mit zahlreichen Grafiken ist im Internet
unter www.ffpr.de und www.communicationmanagement.de verfügbar.

"Vier von zehn der befragten Unternehmen haben sich bereits von
klassischen Innovationsmodellen verabschiedet und setzen im Sinne der
"Open Innovation" auf die frühzeitige Einbindung von Mitarbeitern,
Marktpartnern und Kunden sowie den Austausch mit Wettbewerbern", so
Studienleiter Professor Dr. Ansgar Zerfaß. "Doch die notwendigen
Strukturen sind bislang unterentwickelt; vor allem fehlen
Informationskanäle zu Partnern. Bei der Ideenfindung und Entwicklung
wird allen Vorsätzen zum Trotz noch nicht mit dem Kunden
kommuniziert. Und obwohl die Meinungsbeobachtung eine große Rolle
spielt, werden die eigenen PR-Abteilungen viel zu spät eingebunden."

Stephan Fink, Vorstand der Fink & Fuchs Public Relations AG,
kommentiert die Studienergebnisse wie folgt: "PR-Professionals haben
häufig ein ganz anderes Verständnis von Innovation und dafür
notwendiger Kommunikation als Innovationsmanager. Ihre zentrale
Aufgabe sehen PR-Manager oft noch in der Aufbereitung von Themen,
deren breitenwirksamer Ankündigung und der Positionierung von
Botschaften im Umfeld der Markteinführung. Aber ebenso muss die
Unternehmenskommunikation in der Lage sein, bereits während der
Entwicklungsprozesse Beziehungen zu wichtigen Bezugsgruppen
herzustellen, eigene Fachleute kommunikativ zu coachen, durch
Trendanalysen Ideen zu generieren und mit themenorientierter PR schon
frühzeitig den Boden für eine erfolgreiche Markteinführung zu
schaffen."

Die Studie belegt, dass auch auf der operativen Ebene ein Umdenken
notwendig ist. Während über 60 Prozent der befragten PR-Professionals
immer noch die Pressemitteilung als wichtigstes Instrument der
externen Kommunikation favorisieren, steht bei Innovationsmanagern
die persönliche Kommunikation im Vordergrund der Überlegungen.

Insgesamt wird deutlich, dass die engere Verzahnung von
Kommunikations- und Innovationsmanagement in Unternehmen zu
erfolgreicheren Innovationsprozessen, zur effizienteren
Markteinführung und zur Stärkung eines innovativen Unternehmensbildes
beitragen kann.

Kurzprofil Universität Leipzig - Abteilung
Kommunikationsmanagement und PR

Die Universität Leipzig, Nr. 1 im Handelsblatt Karriere-Ranking
der deutschen Medien-Studiengänge, gilt als führender
Forschungsstandort und Think Tank für Kommunikationsmanagement und
Public Relations. Im Kompetenzfeld "Innovations- und
Technologiekommunikation" wird die Vermittlung neuer Ideen, Produkte
und Technologien im Spannungsfeld von Management und Kommunikation
seit mehreren Jahren untersucht. Hierzu liegen empirische Erhebungen
sowie Publikationen in Buchform und in internationalen Journals vor.
Autoren der vorliegenden Studie sind Prof. Dr. Ansgar Zerfaß und
Nadin Ernst, M. A. Nadin Ernst ist nach mehrjähriger Berufserfahrung
in Unternehmensberatungen insbes. zu Innovationsthemen als
wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Leipzig tätig. Ansgar
Zerfaß ist Autor bzw. Herausgeber von 17 Büchern und über einhundert
Fachbeiträgen zur strategischen Unternehmenskommunikation. Der
promovierte Betriebswirt und habilitierte
Kommunikationswissenschaftler wurde u. a. mit dem Deutschen PR-Preis
und dem Ludwig-Schunk-Preis für Wirtschaftswissenschaften
ausgezeichnet.

Kurzprofil Fink & Fuchs Public Relations AG

Fink & Fuchs Public Relations AG ist die Agentur für erfolgreiche
Kommunikation von Technologiethemen. 78 Mitarbeiter übersetzen
technologischen Wandel in interessante Kommunikationsinhalte für
Unternehmen, Konsumenten und Gesellschaft. Das 1988 gegründete
Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007 einen Honorarumsatz
von 6,5 Mio. Euro. Die in Wiesbaden und München ansässige Agentur ist
die Nr. 1 der Technologie-Spezialagenturen - Top 12 aller
PR-Agenturen (Quelle: PR-Ranking 2007). Fink & Fuchs Public Relations
wurde 2003 mit dem PR-Award "PR-Agentur des Jahres", 2004 mit den
PR-Awards "B-to-B" und "Publicity", 2005, 2006 und erneut 2008 mit
dem PR-Award "B-to-B" sowie 2007 und 2008 mit dem PR-Award "CSR" und
2007 mit dem Deutschen PR-Preis in der Kategorie "Technologie"
ausgezeichnet. Zu den Kunden zählen Adobe Systems, Alfabet, Allgeier
Holding, Aquin Components, Carl Zeiss, Computacenter, Cisco
Deutschland, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, EMC, FONIC, GAD,
giropay, Goetzfried, IXI Mobile, Kabel Deutschland, klickTel,
living-e, logica, Microsoft Deutschland, Mobotix, o2 Germany,
Plantronics, Psion Teklogix, Reiner SCT, RSA - The Security Divison
of EMC, Schott Solar, Star Finanz, Sterling Commerce, Telefónica
Deutschland, TÜV Hessen, Vanco, World Cyber Games (WCG), Xerox und
zetVisions.

Hintergrund zur Forschungskooperation

Im Rahmen der auf mehrere Jahre angelegten Kooperation mit der
Universität Leipzig unterstützt Fink & Fuchs PR das von Prof. Dr.
Ansgar Zerfaß geleitete Kompetenzzentrum Innovations- und
Technologiekommunikation. Um die Forschung in diesem
zukunftsträchtigen Marktsegment voranzutreiben, wurde zudem ein
dreijähriges Promotionsstipendium eingerichtet. Beide Partner wollen
mit der strategischen Zusammenarbeit einen Beitrag zur weiteren
Professionalisierung des Kommunikationsmanagements und zur
Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft leisten.

Originaltext: Fink & Fuchs Public Relations AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/14816
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_14816.rss2

Pressekontakt:
Universität Leipzig
Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft
Prof. Dr. Ansgar Zerfaß
Burgstraße 21
D-04109 Leipzig
Telefon: 03 41 - 9 73 50 40 und 0178 - 4 13 91 12
E-Mail: zerfass@uni-leipzig.de
www.communicationmanagement.de

Fink & Fuchs Public Relations AG
Stephan Fink
Berliner Straße 164
D-65205 Wiesbaden
Telefon: 06 11 - 74 13 10
E-Mail: stephan.fink@ffpr.de
www.ffpr.de


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