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WAZ: Schrecken der Investoren - Kommentar von Thomas Wels

Geschrieben am 09-04-2008

Essen (ots) - Nichts hätte die Fragwürdigkeit des Versuchs der
Investitionskontrolle deutlicher machen können als die Beteiligung
des Bundesarbeitsministeriums an dem Prozess.
Um nicht missverstanden zu werden: Kein Staat, der Unternehmen
privatisiert hat, muss tatenlos zusehen, wenn andere Staaten
Unternehmen kaufen und somit verstaatlichen. Insofern ist die
Änderung des Außenwirtschaftsgesetzes richtig.
Nicht richtig ist es, in einigen Branchen Privat-Investoren ins
Visier der Kontrolle zu nehmen. Zum ersten ist das für eine offene
und vom Welthandel abhängige Volkswirtschaft schlicht dumm, weil es
den anderen Staaten eine entsprechende Vorlage liefert. Zum zweiten -
und das ist schlimmer - macht die Beteiligung des Arbeitsministers
eine Investition noch mehr von der Unwägbarkeit politischer Prozesse
abhängig als das ohnehin der Fall ist. Ein Investor muss
Arbeitsplätze abbauen dürfen, manchmal ist das für das Überleben
eines Unternehmens sogar geboten: Was aber, wenn ein Ausländer
dummerweise zu Wahlkampfzeiten ein deutsches Unternehmen kaufen will?

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de


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