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Rabattverträge der Techniker Krankenkasse wirken

Geschrieben am 19-12-2007

Hamburg/Düsseldorf (ots) - Die Rabattverträge der Techniker
Krankenkasse (TK) mit Herstellern von Nachahmer-Medikamenten, so
genannte Generika, zeigen erste Erfolge. Vor Abschluss der Verträge
erhielten Versicherte der TK pro Monat circa 500.000
Arzneimittelpackungen von heutigen Rabattvertragspartnern
verschrieben. Inzwischen ist die Anzahl auf rund 900.000 Verordnungen
im Monat gestiegen. Das ist eine Zuwachs von 80 Prozent.

"Die Zahlen zeigen, dass die Rabattverträge wirken. Ziel der TK
war von Beginn an, ein System zu schaffen, das auch für Ärzte und
Apotheker leicht umzusetzen ist", erklärt Professor Dr. Norbert
Klusen, Vorsitzender des TK-Vorstandes. Neben der Wirtschaftlichkeit
spielt bei der TK auch der Service eine große Rolle. Die bundesweite
Kasse hat nicht einzelne Wirkstoffe ausgeschrieben, sondern Rabatte
für die gesamte Produktpalette der Arzneimittelhersteller
ausgehandelt. "Für die Kassen sind Verträge ein gutes Instrument, um
bei den Kosten für Medikamente zu sparen. Aber auch die Versicherten
profitieren oftmals, da viele Rabattarzneimittel von der Zuzahlung
befreit sind", so Klusen weiter.

Für die Ärzte lohnt es sich ebenfalls, den Versicherten der TK
Rabattarzneimittel zu verschreiben. Bei der
Wirtschaftlichkeitsprüfung und der Bonus-Malus-Regelung garantiert
ihnen die TK, dass der Preis des jeweils günstigsten vergleichbaren
Präparats angerechnet wird, das sich am Markt befindet. "Die
TK-Preisgarantie ist eine einfache und unbürokratische Regelung, mit
der Ärzte das Arzneimittelbudget entlasten können", sagt auch der
Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Dr.
Leonhard Hansen. Doch bei allen berechtigten Sparbemühungen dürfe die
Therapietreue der Patienten nicht durch ständig wechselnde Präparate
gefährdet werden. "Sonst produzieren wir teuren Arzneimittelmüll",
warnt Hansen.

Die TK hat bislang Rabattverträge mit den Generika-Unternehmen
AbZ-Pharma, Aliud Pharma, Betapharm und Ratiopharm geschlossen. Sie
wird ihre Rabattstrategie im Arzneimittelsektor künftig
fortentwickeln. Seit Inkrafttreten der Gesundheitsreform können zum
Beispiel auch einzelne Kassen auf die Medikamenten-Zuzahlung für
bestimmte Rabattarzneimittel verzichten. Die TK hat dies für
Medikamente mit den Wirkstoffen Olanzapin und Risperidon, bei denen
der Patentschutz abgelaufen ist bzw. bald ablaufen wird, vereinbart.
Somit müssen Versicherte der TK ab Dezember 2007 keine Zuzahlung mehr
leisten, wenn ihnen der Arzt diese Arzneimittel von
TK-Vertragspartnern verschreibt. Darüber hinaus prüft die TK derzeit,
Rabattverträge auch für Medikamente zu schließen, bei denen der
Hersteller noch das Patent für den Wirkstoff besitzt.

Originaltext: TK Techniker Krankenkasse
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6910
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6910.rss2

Für Rückfragen:

Michael Schmitz, TK-Pressestelle
Tel. 040 - 6909 - 1191
Fax 040 - 6909 - 1353
E-Mail: m.schmitz@tk-online.de


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