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Kostenvorteil im Einkauf - Chance durch Business Process Outsourcing

Geschrieben am 10-12-2007

Frankfurt (ots) -

Aktuelle Studie zeigt: Ein Drittel der Unternehmen senkt
Einkaufskosten um durchschnittlich 11 Prozent / Angst vor
Know-how-Verlust größtes Hemmnis für BPO

BearingPoint Deutschland GmbH, eine der führenden Management- und
Technologieberatungsfirmen in Deutschland, hat in Zusammenarbeit mit
der HPI GmbH, einem führenden unabhängigen Anbieter von
Einkaufsdienstleistungen in Europa, eine neue Studie zum Thema
"Trends und Perspektiven von Business Process Outsourcing (BPO) im
Einkauf" vorgelegt. Die Erkenntnis: Unternehmen lagern zunehmend
Einkaufsdienstleistungen aus, um sich auch im Einkauf auf das
Kerngeschäft zu konzentrieren und Kosten zu reduzieren. Denn im
Einkauf externer Einkaufsdienstleistungen bestehen für die
Unternehmen große Einsparpotenziale: So konnten etwa in der Metall-
und Elektroindustrie mittels BPO die Einkaufskosten bereits jetzt um
bis zu 25 Prozent gesenkt werden.

Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage

Die Studie, bei der die 250 größten deutschen Unternehmen befragt
wurden, beleuchtet nicht nur die Vor- und Nachteile, Ziele und
Risiken der Prozessauslagerung in Einkaufsorganisationen, sondern
auch Trends und Perspektiven. Dabei beziffern die Experten das
bestehende outsourcingfähige Einkaufsvolumen allein des deutschen
Marktes auf mehr als 20 Milliarden Euro. Ein Potenzial, das die
Industrie bislang nur unzureichend erschlossen hat. Einer der Gründe
hierfür ist nach den Ergebnissen der BearingPoint-Studie die
Ausrichtung der angebotenen BPO-Dienstleistungen. Darin liegt die
Herausforderung für die externen Einkaufsspezialisten, wenn sie die
Diskrepanz zwischen der Unternehmensnachfrage und ihrem eigenen
Angebot überwinden möchten. So sehen mehr als 30 Prozent der
Unternehmen für sich kein passendes Angebot im BPO-Markt.

Unternehmen konzentrieren sich auf Kernkompetenzen

An erster Stelle steht auch für die Einkaufsorganisationen von
Unternehmen die "Konzentration auf Kernkompetenzen", die als Hebel
für Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen gilt. Denn die durch BPO
erzielten Kostenvorteile können im Anschluss an die Kunden
weitergegeben werden. Im Ergebnis sind Ressourcen und Kosten in der
Regel die wesentlichen Gründe für die unternehmerische Entscheidung
pro Outsourcing.

Sicherheitsbedenken und Know-how-Verlust sind größte
Unsicherheitsfaktoren

Dem gegenüber stehen Faktoren, die gegen die Auslagerung sprechen
und Unternehmen davon abhalten, sich einem Dienstleister
anzuvertrauen. Das größte Risiko sehen Unternehmen laut Studie darin,
zu viel über sich selbst preiszugeben oder eigenes Know-how zu
verlieren. Den Unternehmen fehlen gemäß Studie Sicherheiten, dass der
Dienstleister beispielsweise wettbewerbsrelevante Informationen nicht
mit Wettbewerbern des Kunden teilt.

Reduzierung der Prozesskosten

Dagegen sind die Aussagen im Bezug auf die Ziele, die mit BPO
verfolgt werden, eindeutig: Prozesskostensenkungen und
Savingserzielung steht für die befragten Unternehmen an oberster
Stelle. Darin werden sie von der Studie gestützt: Im Durchschnitt
erzielen Unternehmen mit BPO im Einkauf rund 11 Prozent Savings. Die
Verbesserung der Prozessabläufe und eine höhere Transparenz rücken
nur bei wenigen Unternehmen in den Fokus der Betrachtung.

BPO im Einkauf vor allem in einzelnen Beschaffungssegmenten

Die Markterhebung von BearingPoint zeigt, dass die aktuelle
Marktdurchdringung von BPO im Einkauf als zurückhaltend zu werten
ist. Dennoch stellt sie vor allem in den Beschaffungssegmenten
"Maintenance, Repair and Operations" (MRO) und
"Reisekostenmanagement" eine zunehmende Auslagerung von
Geschäftsprozessen fest, mit Abstrichen in den Bereichen
"Logistikdienstleistungen" sowie "F&E-Dienstleistungen".

Insgesamt hat etwa ein Drittel der Unternehmen BPO im Einkauf
bereits umgesetzt oder befindet sich aktuell in der Umsetzungsphase.
Für mehr als 50 Prozent der befragten Unternehmen spielt das Thema
Business Process Outsourcing im Einkauf allerdings keine Rolle.

Zur Studie

Die Befragung bei den 250 größten deutschen Unternehmen wurde im
Zeitraum von August bis September 2007 durchgeführt. Die Studie
untersucht aktuelle Trends des BPO im Einkauf und will
Einkaufsorganisationen Perspektiven als Grundlage für
Outsourcingvorhaben aufzeigen.

Originaltext: BearingPoint Deutschland
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/68073
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_68073.rss2

Pressekontakt:
Mike Kronfellner
Director Marketing
BearingPoint GmbH
069 / 1 30 22-58 99
mike.kronfellner@bearingpoint.com

Axel Schmid
Unit Director
Trimedia Communications Deutschland
069 / 96 22 19-66
bearingpoint@fra.trimedia.de


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