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Zielgruppen entscheiden über Mediennutzung

Geschrieben am 15-11-2007

Berlin (ots) -

Zeitschriftenkongress diskutiert über die Zukunft von Print in der
digitalen Welt.

Die digitalen Medien stellen für das klassische Print keine
Existenzgefahr dar. Nach Ansicht von Renate Köcher, Geschäftsführerin
des Instituts für Demoskopie Allensbach, sind die
Mediennutzungsgewohnheiten vielmehr zielgruppenspezifisch. Zudem
nehmen Print und Online unterschiedliche Funktionen wahr, was bei der
Strategiefindung der Verlagshäuser konsequenter berücksichtigt werden
müsse. Köcher appelliert an die Verlagsunternehmen, die
Herausforderung Online anzunehmen, denn das erfolgreiche Bestehen von
Print in der Medienwelt sei auch ein entscheidender Faktor für den
Bildungsstand und die Urteilsfähigkeit der Gesellschaft insgesamt

Bei der anschließenden Podiumsdiskussionsrunde plädierte Philipp
Welte, Vorstandsvorsitzender Bild.T-Online.de, für kontinuierliche
Erneuerung - die Fähigkeit zur Innovation sei der Motor, der Print
und Online weitertreibe. Ein stärkeres Bekenntnis zur eigenen Marke
und zur Gattung, Print mahnte Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo
an. Er verwies darauf, dass 90 Prozent der Umsätze mit Printprodukten
erzielt werden. Auch Gruner + Jahr nutzt die Kraft und Strahlkraft
der eigenen Markenfamilien für die digitale Verlängerung. Unter dem
strategischen Motto "Expand your brand" baue man, so
G+J-Zeitschriftenvorstand Dr. Bernd Buchholz, das Medienangebot
konsequent für unterschiedliche Nutzerbedürfnisse aus und fasse so in
neuen Bereichen Fuß. York von Heimburg, Geschäftsführer IDG Magazine
Media, sieht für sein Unternehmen die Herausforderung darin, dorthin
zu gehen, wo die Kunden sind, nämlich ins Internet. Dieser
Transformationsprozess könne aber ebenfalls nur mit starken
Medienmarken und entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern erfolgreich
bewältigt werden.

Einen Blick nach vorn richtete Zukunftsforscher Wolfgang Grulke.
In seinem Beitrag "Lessons from the Future" skizzierte Grulke
mögliche Medienszenarien der nächsten Jahre. Demzufolge drehen sich
die Märkte nicht mehr um Plattformen und Distributionswege.
Entscheidend seien vielmehr die Inhalte. Das bisherige
Koordinatenfeld aus wenigen Sendern und vielen Empfängern verändere
sich. Die Netzwerke werden dezentral, weil jeder Sender gleichsam
Empfänger ist und jeder Empfänger sei ein potenzieller Sender.

Originaltext: VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/8830
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_8830.rss2

Weitere Informationen:

Norbert Rüdell
Leiter Presse und Kommunikation
Tel.: +49 (30) 72 62 98-162
E-Mail: n.ruedell@vdz.de
Internet: www.vdz.de


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