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C02-Emmission entwickelt sich zum Kaufkriterium

Geschrieben am 15-11-2007

Stuttgart (ots) - 9. Auflage der Studie "Autofahren in
Deutschland": CO2-Emission wird Kaufkriterium / Über 25 Millionen
Deutsche macht Autofahren Spaß / Unsicherheit über CO2-basierte
Kfz-Steuer bremst private Nachfrage in Deutschland / Export beschert
deutscher Autoindustrie ein neues Rekordjahr / Umstrittene SUV
verzeichnen elf Prozent mehr Zulassungen / Im Inland wachsen die
Werbebudgets

Die Debatte um Klimaschutz und den CO2-Ausstoß von Kraftfahrzeugen
wird künftig die Entscheidungen beim Autokauf erheblich beeinflussen.
Zwar können aktuell nur ganze fünf Prozent der deutschen Autofahrer
die genaue Kohlendioxid-Emission ihres eigenen Wagens benennen. Doch
40 Prozent von ihnen wollen beim nächsten Autokauf "ganz bestimmt"
auf den CO2-Ausstoß achten, weitere 32 Prozent "vielleicht". Dieses
Ergebnis einer repräsentativen Umfrage stammt aus der neunten Ausgabe
der Studie "Autofahren in Deutschland" von der Motor Presse
Stuttgart, die in dieser Woche veröffentlicht wird. "Autofahren in
Deutschland 2007" analysiert auf 376 Seiten umfassend Deutschlands
wichtigste Wirtschaftsbranche mit vielen harten Daten und Fakten zum
PKW-Bestand, zum Neu- und Gebrauchtwagenmarkt, zu Trends und
Strukturen in Automobilindustrie und Handel und bietet ein
umfangreiches Kapitel zur Meinungsbildung und Mediennutzung
automobiler Zielgruppen.

Trotz Klimadiskussion und explodierender Spritpreise: Die
Faszination des Automobils ist ungebrochen. Die diesjährige
Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) zog fast eine Million
Menschen auf das Messegelände in Frankfurt am Main. Repräsentative
Umfragen bestätigen eindrucksvoll die Liebe der Deutschen zur
Mobilität auf vier Rädern: Knapp 34 Millionen Deutsche interessieren
sich für Autos, 25 Millionen Bundesbürger stimmen dem Statement zu:
"Autofahren macht mir immer großen Spaß." Im Jahr 2006 registrierte
das Kraftfahrt-Bundesamt 3,47 Millionen Neuzulassungen, 3,8 Prozent
mehr als 2005. Der PKW-Bestand kletterte auf 46,6 Millionen
Einheiten. Der Gesamtumsatz der deutschen Autobauer stieg 2006 auf
254 Milliarden Euro, knapp 18 Milliarden mehr als im Vorjahr.

Diese eindrucksvollen Zahlen sind dem florierenden Exportgeschäft
zu verdanken. 2006 exportierten die deutschen Autobauer zusammen 4,2
Millionen Kraftfahrzeuge im Wert von 165,8 Milliarden Euro. Der
Außenhandelsüberschuss der Branche belief sich auf den Rekordwert von
95 Milliarden Euro. 58,4 Prozent der Exporte gingen in
Mitgliedsländer der Europäischen Union, vor allem nach Großbritannien
(620.000 Einheiten) und Italien (413.000). Für das laufende Jahr
zeichnet sich ein neuer Rekord ab.

Auf dem deutschen Markt haben sich die bekannten Strukturprobleme
indes weiter vertieft. Die deutschen Autofahrer halten sich beim
Neuwagenkauf nach wie vor zurück. Die wegen der drohenden
Mehrwertsteuererhöhung zum 1.1.2007 vorgezogenen Käufe retteten mit
einem starken vierten Quartal zwar die Gesamtbilanz des Jahres 2006
(+ 4,2 Prozent). Die Neuzulassungen brachen im laufenden Jahr tiefer
ein, als Experten erwartet hatten. Im Zeitraum von Januar bis
September 2007 lag der Neuwagenmarkt rund acht Prozent im Minus. Mit
2,34 Millionen neuen Fahrzeugen in den ersten neun Monaten
verzeichnet die Autoindustrie zugleich den schwächsten Absatz seit
der Wiedervereinigung.

Diskussion um Klimaschutz und CO2-basierter KFZ-Steuer bremst
Nachfrage

Zu den negativen Auswirkungen des Mehrwertsteuer-Vorzieheffekts
auf die Nachfrage im laufenden Jahr kommen steigende Auto- und
Spritkosten, die reduzierte Pendlerpauschale sowie eine heftige
Diskussion um den Klimaschutz und um eine Kraftfahrzeugsteuer auf
Basis des CO2- Ausstoßes hinzu. Alle Faktoren zusammen bremsten die
Nachfrage massiv - trotz der weiterhin hohen Rabatte für
Neufahrzeuge. Statt 3,4 Millionen erwarten die Experten für das
Gesamtjahr 2007 nur noch 3,18 Millionen Neuzulassungen in
Deutschland. Die Verluste gehen durch alle Segmente, auch die
Luxusklasse verliert gut zehn Prozent. Ausgerechnet die in der
Umweltdiskussion besonders gescholtenen SUV bilden eine Ausnahme. Sie
legen von Januar bis August um 11,2 Prozent zu, sportliche Wagen um
6,6 Prozent. Der Grad der Kaufzurückhaltung lässt sich auch an der
Verteilung zwischen Privat- und Geschäftskunden ablesen: Der Anteil
der privaten Neuzulassungen ist in den ersten acht Monaten des Jahres
2007 auf den historischen Tiefstand von 40,9 Prozent gesunken. Im
Gesamtjahr 2006 lag dieser Wert bei 47,4 Prozent.

Automobilindustrie versucht Absatz mit Werbung anzukurbeln

Mit einem erhöhten Werbeaufwand versucht die Industrie, die
Verbraucher zu mehr Neuwagenkäufen zu bewegen. Die
Bruttowerbeausgaben für PKW stiegen von Januar bis August auf
insgesamt gut eine Milliarde Euro, ein Plus von 10,7 Prozent im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum. An der Spitze liegt die Marke
Volkswagen mit einem Werbebudget von knapp 120 Millionen Euro. Die
Wolfsburger werben allerdings sehr effizient: Die Aufwendungen von
302 Euro pro Neuzulassung sind die niedrigsten der Branche.

Trotz der aktuellen Probleme auf dem deutschen Markt besteht kein
Grund zu Pessimismus. "Die derzeit negative Zulassungsbilanz ist aber
kein Indiz für eine dauerhafte Krise des deutschen Automobilmarktes,
denn ein Markt gerät erst dann ernsthaft in Gefahr, wenn die
Konsumenten auf Distanz gehen", argumentiert Jochen Bechtle,
Gesamtanzeigenleiter der Motor Presse Stuttgart. Dafür gebe es aber
keine Anzeichen. Das nach wie vor hohe Durchschnittsalter der
bundesdeutschen PKW-Flotte von 8,1 Jahren legt nahe, dass hier ein
Nachfragestau entstanden ist, der sich in den kommenden Jahren
auflösen muss.
Die mittelfristigen Perspektiven für die deutsche Automobilindustrie
bis 2014 schätzen Experten positiv ein. Die weltweit steigende
Autonachfrage sorge dafür, dass bis 2014 die Automobilfertigung in
Deutschland mit zusätzlich gut 900.000 Einheiten stärker als in den
übrigen Ländern Europas wachsen wird.

"Autofahren in Deutschland" wartet in diesem Jahr zusätzlich mit
einer Reihe von konzeptionellen Neuerungen auf: Mit einem
Hardcover-Einband deutlich aufwendiger gestaltet, dienen ein neues
Layout und eine überarbeitete Gliederung der schnelleren Erfassung
der Informationen. Marginalien, Hervorhebungen und Sprungstellen
erleichtern dem eiligen Leser die Lektüre. Lesebeispiele bieten den
problemlosen inhaltlichen Zugang zu den zahlreichen Infografiken.
Markus Eiberger, Leiter des Fachbereichs Research & Services und
verantwortlich für die Studie: "Damit wollen wir unseren Anspruch,
mit unserer etablierten Studienreihe Transparenz in den Automarkt zu
bringen, deutlich untermauern."

Die Studie ist ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 480,- EUR bei
Gerrit Silke Bopp, Tel.: 0711/182-1498, gbopp@motorpresse.de,
erhältlich. Für Geschäftspartner der Motor Presse Stuttgart ist die
Studie kostenfrei. Nachdruck und photomechanische Wiedergabe, auch
auszugsweise, nur mit Quellenangabe "Autofahren in Deutschland" -
Motor Presse Stuttgart.

Kontakt:
Motor Presse Stuttgart Motor Presse Stuttgart
Stefan Braunschweig Markus Eiberger
Leitung Unternehmenskommunikation Leiter Research & Services

Leuschnerstraße 1
70174 Stuttgart

Tel.: 0711 / 182 1289 0711/182 1759
Fax: 0711 / 182 1855
Mobil: 0176/11182089
sbraunschweig@motorpresse.de meiberger@motorpresse.de

Originaltext: Motorpresse Stuttgart
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/22036
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_22036.rss2

Pressekontakt:
Motor Presse Stuttgart
Stefan Braunschweig
Unternehmenskommunikation
Leitung

Leuschnerstraße 1
70174 Stuttgart
Tel.: 0711/182-1289
Fax: 0711/182-271289
Mobil: 0176/11182089
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