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Die Bankenwelt aus einer anderen Perspektive - Duales Studium bei der Deutschen Bundesbank:
[ Vorstellungsgespräch ]
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Mutter
Gast





BeitragVerfasst am: Sa 26 Nov, 2011 15:53    Titel: Vorstellungsgespräch Antworten mit Zitat nach oben ... 

Mein Sohn hat bei der Deutschen Bank den Eignungstest bestanden und anschließend ein Praktikum mit gutem Zeugnis gemacht alles lief bis dahin super .Er wurde vor kurzem zum Vorstellungsgespräch eingeladen wo mann ihn auch auf dem Arbeitgeber des Vaters und der Mutter ansprach, auch woher er eine so gute Note in Politik hatte.
Er war ehrlich ohne sich etwas dabei zu denken und sagte das sein Vater ihm vieles über die Politik beigebracht hatte und welche politische Einstellung der Vater hatte , er selber wohl in der Hinsicht neutral wäre.Nun wir sind Ausländer besitzen jedoch die Deutsche Staatsbürgerschaft.
Man redet immer von Integration von Ausländer in Deutschland nun wir (damit meine Ich meine Familie) wir sind Modern, integriert Leben hier in Deutschland und ich fühl mich hier mehr zu Hause als irgendwo anders auf der Welt.Nun wie gesagt das ein junger Mensch eine Absage bekommt und zwar wegen einer unzulässigen Politischen Frage finde ich Persönlich als Mutter nicht gerecht und in einem Demokratischem Land wie Deutschland leider sehr sehr schade.Für mich selber sind alle Menschen gleich natürlich gibt es schlechte Menschen überall in jedem Land aber ich weiß das ich meinen Sohn gut erzogen habe vielleicht auch zu gut.
Ich musste das einfach loswerden.
PS verständnis für meine Schreibfehler Sad
 
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Verfasst am: Sa 26 Nov, 2011 15:53    Titel: Vorstellungsgespräch  



 
jlmaho
Vice President


Commerzbank

Dabei seit: Nov 2011
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: Sa 26 Nov, 2011 16:10    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Das ist sehr traurig, ich persöhnlich hatte bei der Deutschen Bank eine änliches Problem... ich wurde nicht angenommen, da ich neben der deutschen ebenfalls die Ukrainische Staatsbürgerschaft habe.
Das wurde mir mehr oder weniger ins Gesicht gesagt!
Es ist sehr traurig wie viele konservative und in ihren Wurzeln noch nationalistische bzw faschistische Menschen es heutzutage noch in Deutschland gibt!!( Ich meine auf der Ganzen Welt, nicht nur in Deutschland... beziehe mich lediglich auf das Beispiel)
Als kleine Aufmunterung kann ich nur dazu sagen: Sei froh, dass dein Sohn abgelehnt wurde und sich nicht die nächsten Jahre seines Lebens in solch einer Umgebung mit solchen Menschen rumschlagen muss! Er wird, wie ich auch, eine andere Stelle, bei einem anderen Kreditinstitut finden und sich dort sehr wohlfühlen!Wink
 
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neledarikamrat
Moderator


Sparkasse
Ausgelernt

Dabei seit: Jan 2008
Beiträge: 2778

BeitragVerfasst am: Sa 26 Nov, 2011 16:31    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Kaum vorstellbar, dass es bei der Deutschen Bank, die so großen Wert auf Internationalität legt, so etwas geben sollte... Wenn dem wirklich so gewesen sein sollte, wäre das aber wirklich sehr traurig... Es ist für Außenstehende, die nicht dabei waren, natürlich schwer zu beurteilen, weil man eigentlich immer beide Seiten hören müsste...

@jlmaho:
Wie hat man sich denn dir gegenüber genau geäußert (gerne auch per PN)?

@Mutter:
Woraus schließt du denn, dass es nur an der politischen Aussage gelegen haben soll, dass dein Sohn nicht genommen wurde?
Um mal eine Sache klarzustellen: Es ist keineswegs verboten, einen jugendlichen Bewerber nach der Tätigkeit der Eltern zu fragen und es ist ebenfalls nicht verboten zu fragen, wie denn eine bestimmte Note zustande gekommen ist. Dafür, dass es jetzt in diesem Fall ausgerechnet Politik war und dein Sohn so viel Privates erzählt hat, kann meiner Meinung nach die Deutsche Bank überhaupt nichts. Also war das keinesfalls eine unzulässige Frage. Eine unerlaubte Frage wäre es nur dann, wenn man deinen Sohn konkret nach seiner politischen Einstellung bzw. der seiner Eltern gefragt hätte, was man aber offensichtlich nicht getan hat. Vielleicht wollte man ihm damit einfach nur eine Chance geben zu zeigen bzw. zu verdeutlichen, wie gut er integriert ist, denn unter Umständen hat man seitens der Deutschen Bank sinngemäß mit einer Antwort gerechnet wie dass dein Sohn sehr interessiert in die deutsche (und evtl. auch globale) Politik ist und dies als Zeichen einer guten Integration deuten, was dann äußerst positiv gewertet worden wäre.
Was ich damit sagen und zu bedenken will, ist, dass man vorsichtig damit sein muss, vorschnell zu urteilen und Intoleranz gegenüber eurer politischen Einstellung als (einzigen) Grund für die Absage auszumachen, die dein Sohn womöglich auch ohne seine Äußerungen diesbezüglich bekommen hätte. Viele Bewerber bestehen den Einstellungstest und absolvieren gute Praktika, aber dennoch bekommen am Ende nur wenige von ihnen einen Ausbildungsplatz angeboten, das hat dann aber mit politischen Einstellungen überhaupt nichts zu tun - vielleicht gab es an diesem Tag einfach bessere Bewerber als deinen Sohn und es klappt bei einer anderen Bank, was ich für euch sehr hoffe Smile
 
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jlmaho
Vice President


Commerzbank

Dabei seit: Nov 2011
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: Sa 26 Nov, 2011 22:02    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

stimme dir da zu nele
.. er hätte auf die Frage/n einfach nicht antworten brauchen, oder einfach nicht allzuviel sagen.
In meinem Fall hatte ich eine Einladung zum AC bekommen, bei der DB und anschließen noch eine Email, dass ich ihnen doch bitte noch ergänzend eine Kopie meines Ausweises schicken solle..
als ich dies tat(Kopie meines Ukrainischen Reisepasses, da ich mir keinen Perso machen lassen habe, nachdem ich ihn eins verlor) bekam ich nach 1 Woche die Nachricht, dass meine Einladung zum AC doch nicht möglich wäre(unbegründet)
 
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Mutter
Gast





BeitragVerfasst am: Sa 26 Nov, 2011 22:41    Titel: Vorstellungsgespräch Antworten mit Zitat nach oben ... 

Komisch ist das wohl das ihm nichts über die Deutsche Bank beim Vorstellungsgespräch gefragt wurde.Und aus welcher Region er und seine Eltern aus dem Ausland sind.Und es wurde ihm auch gefragt was für eine Politische Einstellung er hat , daraufhin hat er nur gesagt das er Neutral ist.Aber wie gesagt ich will das vergessen und das war auch eine Erfahrung im Leben.Ich selber bin auch seit meinen vierten Lebensjahr hier in Deutschland und hatte auch schon Vorstellungsgespräche da wurde nichts Persönliches wie Parteizugehörigkeit meiner Eltern gefragt und es ging nur um das Wissen um den Betrieb (ich habe auch die Arbeitsstelle bekommen).
Wenn mann jedoch die Geschichte seit der Gründung der Deutschen Bank liest (was ich Heute tat) verstehe ich das Ganze besser mein mann und ich sind wohl bei der falschen Partei (wir sind gegen Ungerechtigkeit auf der ganzen Welt ).
Ich würde als Mensch nie sagen das ich stolz auf meine Religion oder auf mein Land bin stolz bin ich nur darauf ein guter Mensch zu
sein.
Für meinen Sohn sage ich nur vielleicht ist das auch besser so ,er ist jung und wird schon was anderes finden.

Danke für eure Antworten ( mir geht es jetzt schon besser ) ich respektiere alle Meinungen von Euch
 
Banker_Deluxe
Associate


Commerzbank
Ausgelernt

Dabei seit: Jul 2011
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: So 27 Nov, 2011 0:07    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Kann ich mich Neledarikamrat nur anschließen... Wink

Viele Grüße!
 
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Rumo
Associate


Deutsche Bank
1. Lehrjahr

Dabei seit: Apr 2011
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: Mo 28 Nov, 2011 11:53    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

@ Mutter:

Ich habe auch sowohl die deutsche als auch die polnische Staatsangehörigkeit, wobei ich aber keinen polnischen Pass habe (war mir einfach zu kompliziert). Allerdings wurden meine guten sprachlichen Leistungen angesprochen, die ich auch mit meinen zwei Muttersprachen rechtfertigte. Eine Absage habe ich nicht erhalten.

Und was die Fragen bezüglich der Dt. Bank angeht: Ich habe mich vorbereitet, konnte die meisten Zahlen aus dem Kopf - und es wurde nicht eine Unternehmensfrage gestellt. Meine Mitbewerber wurden zumindest gefragt, wer der Chef der DB sei. Es muss also nicht zwangsläufig darauf hinauslaufen.

Wenn es um Fragen bezüglich der Eltern geht, sagte ich bislang ganz klar, dass es eine persönliche Frage ist, zu der ich nicht antworten möchte. Das hat aber private Ursache, nur einmal wurde nachgehakt und ich bin dann darauf näher eingegangen - was meine Chancen aber wahrscheinlich nicht verringert hat.

In diversen Foren habe ich die Zahl aufgeschnappt, dass nur 3- 5% der Bewerber in der DB einen Ausbildungsplatz bekommen - das ist schon relativ wenig. Meist kommt es auf das Persönliche an, in einer Bank habe ich beim Gespräch schon gemerkt, dass es nichts wird, weil der Chef und ich uns nicht grün waren. Die Absage war also für mich nicht verwunderlich. Manchmal klappt es Zwischenmenschlich einfach nicht, wie im sonstigen Leben auch.

Dass dein Sohn nun keine Stelle in der DB hat, ist sehr schade, aber ob das wirklich nur aus Ablehnung der Staatszugehörigkeit oder ob seiner/ eurer politischen Gesinnung wegen geschah, kann jeder von uns nur mutmaßen.

Ich hoffe, dein Sohn bekommt eine Stelle, in der er sich wirklich wohlfühlen kann.

LG,
Rumo.
 
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