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Die Bankenwelt aus einer anderen Perspektive - Duales Studium bei der Deutschen Bundesbank:
[ Frag nicht was du für deine Firma tun kannst... ]
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Orlando503
Analyst


Dabei seit: Dec 2008
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: Mo 22 März, 2010 20:04    Titel: Frag nicht was du für deine Firma tun kannst... Antworten mit Zitat nach oben ... 

sondern frag was deine Firma für dich tun kann.


ich möchte hier mal meine eindrücke zusammenfassen, die ich in der ausbildung nach über 7 monaten nun gesammelt habe.

wir sind insgesamt 30 auszubildene, wovon der großteil nach der ausbildung flüchten geht.

ich bin ebenfalls einer derjenigen die sich nicht blenden lassen und so schnell wie möglich gehen werden.

ich persönlich habe mir das ganze anders vorgestellt, als es letztendlich ist. ich mache ein duales studium, das ich aus eigener tasche bezahle ( ich hätte nie im leben das duale studium der bank angenommen und das war auch gut so).

nun, ich denke die ausbildung ist eher was für leute die nicht viel im leben vor haben. als normaler bankkaufmann hat man sehr eingeschränkte möglichkeiten, das gilt übrigends auch für die sogenannten "bankbetriebswirte" die einen weiß machen wollen, welche geniale karriere sie hingelegt haben ( und btw immer noch in der filiale versauern).

das habe ich meinem arbeitgeber auch ziemlich deutlich zu verstehen gegeben und gemerkt, das der klinkenputzerjob einfach nicht passt. es besteht eine unglaubliche diskrepanz zwischen dem was man bekommt und dafür leisten muss.

in meinem fall sieht das inzwischen etwa so aus:

100% leistung im studium

0% leistung in der ausbildung

mein arbeitgeber findet das natürlich nicht so gut, verständlich, mir aber inzwischen egal und viel dagegen tun können sie auch nicht, da sie keinen druck auf mich/ uns ausüben können.

über eine angedrohte verweigerung mir einen festen platz zu bieten (schalterjob bzw juniorberater) musste ich lauthals lachen und quittierte es mit der absicht als erster freiwillig zu gehen wenn ich kein vernünftiges angebot bekomme.

und mit vernünftiges angebot meine ich nicht in der filiale, wofür geh ich eigentlich studieren? damit lockt man (fast) niemanden vor den ofen.

der job fordert einen geistig wenig, da man im grunde genommen nur die exekutive mimt, keine verantwortung übernimmt, schlecht bezahlt wird und nach der ausbildung die selben tätigkeiten ausübt wie in der ausbildung.

gut, karriere wird wohl jeder anders verstehen, aber meiner meinung nach gibt es auch eine welt jenseits der filiale, die kein normalobanker aus der filiale zu sehen bekommt.

dort wo die denker und lenker sind...

-----------------------------------------------------------------------

- die eintrittskarte in die oberen etagen -


fazit für leute die mehr vor haben als nur in filialen zu hängen und was bewegen wollen.

leute geht studieren, vergesst den quatsch mit den fortbildungsmaßnahmen die euch nix bringen und die ihr auch noch selber zahlen müsst. es muss nicht unbedingt immer jahrzehnte dauern bis man was erreicht, man muss das ganze nur klug planen und sich nicht verarschen lassen.

mit einem bachelor bzw master/diplom gehts erst richtig los. alles andere ist unsinn. mehr gibt es dazu nicht zu sagen. fordert ein was euch zusteht. das habe ich inzwischen gemerkt, wer den mund auch mal aufmacht, der wird auch wahrgenommen.

denn eins habe ich gelernt in der ausbildung, sei egoistisch, vorallem deinem arbeitgeber gegenüber.
 
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Verfasst am: Mo 22 März, 2010 20:04    Titel: Frag nicht was du für deine Firma tun kannst...  



 
Colonia
Managing Director


andere
Ausgelernt

Dabei seit: Dec 2009
Beiträge: 491

BeitragVerfasst am: Mo 22 März, 2010 20:35    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Seh ich auch so. Mit einer normalen Ausbildung kommst du nicht weit.
Erinnert mich immer an die Senior Berater PeB die 20 Jahre lang immer den selben Mist machen.

Ich glaube in unserem Jahrgang gibt es nur 3 Leute, die bei der Bank bleiben.
Der Rest geht studieren.

Eine Bankausbildung ist ein gutes Sprungbrett, man kommt ein bisschen in die Finanzwelt rein und kann Geld für Studiengebühren aufwenden, sodass man keine Nebenjobs braucht.
 
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Scoobydoo
Moderator


Sparkasse
1. Lehrjahr

Dabei seit: Apr 2008
Beiträge: 923
Wohnort: In der Heimatstadt des Ruhmreichen 1. FC Nürnbergs.

BeitragVerfasst am: Mo 22 März, 2010 22:42    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

lol...

sag mal denkt ihr, euch wird irgendwo, irgendwas, von irgendjemand geschenkt? denkt ihr, ihr seit könige nach der ausbildung/studium?

Fern von allen Relationen...

Zu denken, man müssde nach einem dualen Studium zu Deutschlands besten Bänker zu gehören.
_________________
Lg Scooby Cool
 
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Orlando503
Analyst


Dabei seit: Dec 2008
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: Mo 22 März, 2010 22:51    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

wer will denn hier was geschenkt bekommen? wir wollen was dafür leisten, aber für die leistung muss es auch eine gegenleistung geben und die gegebene ist mehr als schwach.

bei euch sparkassenbankern ist das ohnehin noch eine andere sache.


es redet niemand von königen und besten bankern, mit sicherheit nicht, es gibt aber genug möglichkeiten nach einen studium.

die schlechteste wird es wohl sein in einer filiale zu arbeiten.
 
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Colonia
Managing Director


andere
Ausgelernt

Dabei seit: Dec 2009
Beiträge: 491

BeitragVerfasst am: Mo 22 März, 2010 23:16    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Wen interessiert die Bank? Wenn du studiert hast, kannst du mich Sicherheit mehr verdienen als als Banker in ner Filiale.

Wow, 2600€ Brutto Einstiegsgehalt bei der DB.

Bist du gut im Studium erhälst du 4000-5000€ Netto am Anfang.
 
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TobiasHohberger
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Raiffeisenbank
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Dabei seit: Jul 2004
Beiträge: 5685
Wohnort: Frankenland

BeitragVerfasst am: Mo 22 März, 2010 23:28    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

@Colonia:

Ein beendetes Studium ist nicht gleich eine Garantie für ein Gehalt in deiner geschriebenen Höhe. Es studieren viele, man muss auch entsprechende Leistung dafür bringen.
 
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Lavinia
Vice President


Sparkasse
Ausbildungsplatz

Dabei seit: Jul 2009
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: Di 23 März, 2010 1:15    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

TobiasHohberger hat folgendes geschrieben:
@Colonia:

Ein beendetes Studium ist nicht gleich eine Garantie für ein Gehalt in deiner geschriebenen Höhe. Es studieren viele, man muss auch entsprechende Leistung dafür bringen.


Eben.

Ich finde zwar auch, dass man sich (wenigstens) nach der Ausbildung weiterbilden oder eventuell studieren sollte - denn ich kann mir auch nicht vorstellen, mein Leben lang ewig Dasselbe zu tun. Aber es gibt nun mal auch Menschen, die sind mit Wenig zufrieden. Und - mein Gott - das ist auch gut so... Wink
Letztendlich werden auch Leute in der Filiale gebraucht....

Und @ "Elite"-Orlando:

Lern erst mal Kommas zu setzen.
Ist es so schwierig, in der Ausbildung und im Studium 100% zu geben? Vielleicht bekommst du dann auch ein attraktives Angebot.
 
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Hampton
Associate


andere
Ausgelernt

Dabei seit: Sep 2008
Beiträge: 44
Wohnort: Frankfurt am Main

BeitragVerfasst am: Di 23 März, 2010 9:27    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Nachvollziehbar ist, dass der TE nach nun 7 Monaten mehr oder weniger demotiviert ist. Langsam ist der frische Schnee, den die Ausbildung anfangs mit sich bringt, geschmolzen und nun sieht man die Hundehaufen liegen.

Für mein Gefühl verrennst Du Dich aber in Deine Phantasiewelt, in der Du mit dem Abschluss von einem Studium gleichzeitig einen Arbeitsvertrag und einen üppigen Gehaltscheck erhälst. Das wird so nicht der Fall sein.

Natürlich spielt eine gute Bildung (und dazu zählt allerdings auch die Ausbildung) bei der Jobsuche eine Rolle. Nach Deiner Beschreibung wird das aber schon schwierig werden, da Dein Ausbildungszeugnis ja entsprechend Deiner Motivation eher bescheiden aussehen wird.
Sieh doch einfach zu (wenn überhaupt gewünscht) die Ausbildung halbwegs vernünftig abzuschließen. Ein "down" ist glaube ganz normal, sollte aber nicht dazu führen, dass Du Dir schon jetzt irgendwelche Steine in den Weg legst.
Ich selbst hätte mir so auch einiges ersparen können. Hat aber trotzdem bis zum Teamleiter geklappt und das "nur" mit dem Bankfachwirt.
 
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Verfasst am: Di 23 März, 2010 9:27    Titel:  



 
TobiasHohberger
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Raiffeisenbank
Ausgelernt

Dabei seit: Jul 2004
Beiträge: 5685
Wohnort: Frankenland

BeitragVerfasst am: Di 23 März, 2010 10:44    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Hampton hat folgendes geschrieben:
Nachvollziehbar ist, dass der TE nach nun 7 Monaten mehr oder weniger demotiviert ist. Langsam ist der frische Schnee, den die Ausbildung anfangs mit sich bringt, geschmolzen und nun sieht man die Hundehaufen liegen.

Für mein Gefühl verrennst Du Dich aber in Deine Phantasiewelt, in der Du mit dem Abschluss von einem Studium gleichzeitig einen Arbeitsvertrag und einen üppigen Gehaltscheck erhälst. Das wird so nicht der Fall sein.

Natürlich spielt eine gute Bildung (und dazu zählt allerdings auch die Ausbildung) bei der Jobsuche eine Rolle. Nach Deiner Beschreibung wird das aber schon schwierig werden, da Dein Ausbildungszeugnis ja entsprechend Deiner Motivation eher bescheiden aussehen wird.
Sieh doch einfach zu (wenn überhaupt gewünscht) die Ausbildung halbwegs vernünftig abzuschließen. Ein "down" ist glaube ganz normal, sollte aber nicht dazu führen, dass Du Dir schon jetzt irgendwelche Steine in den Weg legst.
Ich selbst hätte mir so auch einiges ersparen können. Hat aber trotzdem bis zum Teamleiter geklappt und das "nur" mit dem Bankfachwirt.


*zustimm*
 
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Superman61
Associate


Deutsche Bank

Dabei seit: Apr 2009
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: Di 23 März, 2010 13:04    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

beende doch einfach den weg den du eingeschlagen hast vernünftig.

du sprichst von planen, von gehältern...was meinst du wie viele studenten es gibt die das gleiche denken ?

fakt ist, wer sich mit unvorhergesehnen lebensumständen nicht arrangieren kann und damit nicht klar kommt wird auch nach dem studium wahrscheinlich kein top gehalt beziehen..denn die akademische qualifikation ist bloß grundvoraussetzung.
Damit wirst du aber noch lange nicht zum "Traum-Arbeitnehmer".

Lern mit den Situationen klar zu kommen anstatt andere dafür zu beschuldigen..man muss in seiner karriere auch mit niederschlägen zu recht kommen..erst dann zeigt sich ob man aus dem richtigen holz geschnitzt ist oder nicht.



Das ist meine Meinung dazu
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