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Erwartungen des BDI an Bundesregierung: "EU-Ratspräsidentschaft noch konsequenter auf wirtschaftliche Erholung Europas ausrichten"

Geschrieben am 01-07-2020

Berlin (ots) - Zu den Erwartungen der deutschen Industrie an die Bundesregierung zur EU-Ratspräsidentschaft sagt BDI-Präsident Dieter Kempf: "Bundesregierung muss die EU-Ratspräsidentschaft noch konsequenter auf die wirtschaftliche Erholung Europas ausrichten"

"Der Erfolg der deutschen Ratspräsidentschaft darf nicht durch eine lange Wunschliste mit zu hohen Erwartungen gefährdet werden. Die Ansprüche, die von vielen der 27 Mitgliedsstaaten an die Ratspräsidentschaft gerichtet werden, sind so groß, dass Deutschland ihnen kaum gerecht werden kann. Die nächsten sechs Monate drohen angesichts von unrealistischen Erwartungen, einer Vielzahl brisanter Kommissionsvorschläge und begrenzten Entscheidungsmöglichkeiten im Rahmen von Videokonferenzen zu einem Verhandlungs- und Abstimmungs-Albtraum zu werden.

Die Bundesregierung muss sich stärker fokussieren und die EU-Ratspräsidentschaft noch konsequenter auf die wirtschaftliche Erholung Europas ausrichten. Das ist der größte gemeinsame Nenner innerhalb der Mitgliedsstaaten, deshalb müssen alle von der Bundesregierung ausgehenden Initiativen danach ausgerichtet werden.

Top-Priorität wird und muss in den ersten Wochen das finanzielle Programm zum Wiederaufbau Europas sein, denn die europäische Wirtschaft braucht schnell massive Unterstützung. Zur wirtschaftlichen Erholung gehören die Umsetzung der Industrie- und Digitalstrategie, sowie eine entschlossene Außen- und Handelspolitik mit einem erfolgreichen Abschluss des Mercosur-Abkommens ebenfalls ganz vorn auf die Agenda. Dazu zählt auch der Green Deal, welcher durch Gebäudemodernisierung, Investitionen in smarte und nachhaltige Mobilität sowie kostengünstige erneuerbare Energien zu einem kraftvollen Wachstumsprogramm werden muss.

Die Corona-Pandemie hat uns allen die Bedeutung eines gut funktionierenden Binnenmarkts vor Augen geführt. Es gilt daher, dieses Kernstück des europäischen Einigungsprojekts wiederzubeleben und zu vertiefen. Gerade in den Bereichen Energie, Digitales und Dienstleistungen liegt noch viel Potenzial, dass nun gehoben werden muss."

Zu den Erwartungen der Industrie an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft gelangen Sie hier: https://bdi.eu/publikation/news/europa-aus-der-krise-fuehren/

Pressekontakt:

BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: Presse-Team@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/6570/4639483
OTS: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie

Original-Content von: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie, übermittelt durch news aktuell


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