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Müssen Notenbanken weiter staatliche Ausgabenprogramme finanzieren? / Japan zeigt, wie man dabei einen Staatsbankrott verhindert

Geschrieben am 12-02-2019

München (ots) - Die Angst wächst, dass der nächste Crash schlimmer
als die Finanzkrise von 2008 werden könnte. Der Internationale
Währungsfonds (IWF) warnt derzeit vor Sturmwolken in der
Weltwirtschaft. Renommierte Wirtschaftsexperten reden sogar von einem
möglichen Totalkollaps ähnlich der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre.

Zugegeben, die Verschuldung der Weltwirtschaft ist gewaltig und
seit der Finanzkrise 2008 nochmals um 80 Billionen US-Dollar auf
aktuell über 250 Billionen US-Dollar gestiegen. Ein stärkeres Finanz-
und Wirtschaftsbeben können wir bei der PSM Vermögensverwaltung GmbH
in den nächsten Jahren nicht ausschließen. Einen Finanz- oder
Wirtschafts-Crash wie in den 1930er Jahren halten wir aus folgenden
Gründen für eher unwahrscheinlich:

Die Möglichkeiten der Regierungen und Notenbanken Wirtschafts- und
Finanzcrashs zu vermeiden, sind heutzutage theoretisch unbegrenzt.
Japan ist hierfür ein Paradebeispiel: Das Land hat dreimal so hohe
Staatsschulden im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt wie die EU und
mehr als doppelt so viel wie die USA.

Inzwischen hat die japanische Notenbank fast die Hälfte aller
Staatsschulden aufgekauft. Damit hat sie de facto den Staat teilweise
entschuldet und einen Staatsbankrott verhindert. Eine ähnliche
Entwicklung wird irgendwann auf alle anderen großen Industrieländer
zukommen.

Die derzeitige Stärke der US-Wirtschaft beruht auf riesigen
schuldenfinanzierten Ausgabenprogrammen. Bei einem stärkeren
Wirtschaftsabschwung in Europa wird die EU mit Hilfe der EZB zu
ähnlichen Maßnahmen gezwungen sein. Sinnvolle neue Schulden in unsere
veraltete Infrastruktur, in Forschungsprogramme, in Bildung und
Zukunftstechnologien sind immer noch besser, als eine neue Depression
wie in den 1930er Jahren zu riskieren.

Die PSM Vermögensverwaltung GmbH mit Sitz in Grünwald bei München,
steht zu ihren immer wieder getätigten Aussagen der vergangenen 15
Jahre. Privatwirtschaft und Staaten sind weltweit überschuldet. Die
Nullzins-Droge zur Belebung der Weltwirtschaft hat inzwischen ihre
Wirkung verloren. Jegliche Steuererhöhungen sind dagegen Gift.
Dringend notwendige staatliche Konjunkturprogramme können deshalb nur
noch die Notenbanken finanzieren.



Pressekontakt:
Dietmar Stanka
Telefon: +49-89-649 449 259
Email: stanka@psm-vermoegensverwaltung.de

Original-Content von: PSM Vermögensverwaltung, übermittelt durch news aktuell


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