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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Prostituiertenschutzgesetz

Geschrieben am 05-02-2019

Bielefeld (ots) - Laut der Beratungsstelle Theodora sind die
Befürchtungen eingetreten: Das Prostituiertenschutzgesetz scheint die
Sexarbeiterinnen aus den Clubs und in die Illegalität zu treiben,
heißt es dort. Die Beraterinnen sollten es wissen, sie begegnen den
Frauen in den Bordellen täglich und haben ein Gespür dafür, was die
Betroffenen umtreibt. Es ist ein Warnsignal, das vom Gesetzgeber
ernstgenommen werden sollte. Laut Bundesfamilienministerium beginnt
die Evaluation der Auswirkungen des Gesetzes fünf Jahre nach
Inkrafttreten, sie ist dem Bundestag spätestens bis Mitte 2025
vorzulegen. Bis dahin ist lediglich ein Zwischenbericht nach zwei
Jahren vorgesehen. Stimmt die These vom Abrutschen ins Dunkelfeld,
dann hätte das Prostituiertenschutzgesetz sein Ziel meilenweit
verfehlt. Dann würden Frauen, die zuvor bloß schwierig zu erreichen
und damit zu unterstützen waren, vollends aus dem Wirkungsbereich von
Behörden und Hilfsorganisationen geraten. Deshalb muss die Option in
Betracht gezogen werden, bereits vor der großen Auswertung an
Stellschrauben zu drehen.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Scholz Stephan
Telefon: 0521 585-261
st_scholz@westfalen-blatt.de

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell


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