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Bammel vor Bienen: Jeder Vierte hat Angst - mit Recht? (FOTO)

Geschrieben am 20-08-2018

Hamburg (ots) -

Insekten sind überall um uns herum, fast eine Millionen
verschiedene Arten fliegen und krabbeln durch Gärten, Wälder und
Wiesen. Während einige lediglich als störend empfunden werden,
erzeugen andere regelrechte Panik, wenn sie um unseren
Frühstückstisch herumsurren. Die Rede ist von Wespen, Bienen und Co.
Jeder vierte Deutsche (27 Prozent) gibt in einer Online-Umfrage an,
Angst vor Bienen zu haben. Oft ist die Sorge vor den kleinen
Sechsbeinern unbegründet, denn nicht alles, was erzählt wird, ist
richtig. Wir klären auf, was Mythos und was Wahrheit ist.

Bienen

Bienen sind braun-orange bis schwarz-gelb gefärbt und zeichnen
sich durch ihren "Pelz" aus. Sie sind friedfertige Wesen und stechen
Menschen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. In der Regel bleibt ihr
Stachel wegen kleiner Widerhaken in unserer Haut stecken. Versucht
sich die Biene zu befreien, reißt der Stachel aus dem Hinterleib
heraus. Diese starke Verletzung bedeutet für die Biene meistens den
Tod.

Wespen

Wespen sind an ihrer schwarz-gelb-gestreiften Färbung und der
"Wespentaille" zu erkennen. Wichtig: Niemals anpusten, denn das
Kohlendioxid im Atem macht die Insekten aggressiv. Ihr Gift - wie
auch das von Biene, Hummel und Hornisse - kann eine potenziell
lebensbedrohliche allergische Reaktion auslösen. Knapp 70 Prozent der
Insektengiftallergien werden durch Wespen ausgelöst. Einen Stich
vermeidet man am besten, indem man Ruhe bewahrt.

Hummeln

Die Hummel kann mathematisch gesehen gar nicht fliegen, aber sie
weiß das nicht und fliegt trotzdem - dieses "Hummel-Paradoxon" hält
sich hartnäckig. Verglichen mit Flugzeugtragflächen stimmt das auch.
Aber eine Hummel ist kein Flugzeug, ihre Flügel sind gekrümmt und
bewegen sich - so kann sie fliegen. Auch zu glauben, sie würde nicht
stechen, ist falsch: Hummeln setzen diese Waffe aber noch seltener
als Bienen ein.

Hornissen

Hornissen sind mit knapp drei cm Länge größer als die meisten
anderen Insekten. Das macht sie jedoch nicht gefährlicher. Ihre
Stiche sind zwar schmerzhaft, aber nicht giftiger als Wespenstiche.
Der Spruch "Drei Hornissenstiche töten einen Menschen, sieben ein
Pferd" ist also ein Mythos.

Mücken

Im Unterschied zu Hornissen, Bienen, Wespen und Hummeln stechen
Mücken nicht zur Verteidigung. Sie setzen auch keinen Stachel ein,
sondern nutzen ihren Rüssel, um an das Blut von Menschen zu kommen.
Anders als weitläufig angenommen, spielt bei der Wahl des Wirts nicht
der Geschmack des Bluts, sondern der Körpergeruch eine Rolle.

Bremsen

Auch Bremsen zählen zu den Blutsaugern. Haben sie sich ihr Ziel
ausgesucht, sind sie äußerst hartnäckig und schwer zu vertreiben. Zu
finden sind sie nicht nur auf der Pferdekoppel, sondern häufig auch
in der Nähe von Gewässern. Und ja, Bremsen können problemlos durch
Kleidung stechen - nur besonders dicke Stoffe halten sie davon ab.

Wenn der Insektenstich eine allergische Reaktion auslöst

Auch wenn nicht alles stimmt, was über die Insektenstiche erzählt
wird, sollte man die Gefahren nicht auf die leichte Schulter nehmen:
"Jeden Sommer sterben rund 20 Personen an den Folgen einer
allergischen Reaktion auf Insektengift von Wespen und Bienen",
erklärt die Allergologin und Dermatologin Prof. Margitta Worm von der
Charité in Berlin. "Die Dunkelziffer ist sogar weit höher, da ein
allergischer Schock zum Beispiel zu Autounfällen führen kann, dann
aber nicht als Ursache erkannt wird", so die Expertin.

Rund ein Viertel aller Deutschen weist gesteigerte Reaktionen an
der Stichstelle von Wespen, Bienen, Hornissen und Hummeln auf. Bei
etwa 2,8 Millionen besteht die Gefahr eines allergischen Schocks, der
zu Herz-Kreislauf-Versagen führen kann. Klarheit über eine Allergie
bringt der Besuch beim allergologisch tätigen Arzt. Wird diese
diagnostisch bestätigt, kann er eine entsprechende Therapie, wie die
Allergie-Impfung oder Hyposensibilisierung, einleiten. Unabhängig von
einer Allergie ist es sinnvoll, sich vor Stichen und Bissen zu
schützen. Denn jeder, der einmal gestochen wurde, kann eine Allergie
gegen Insektengift entwickeln.

Weitere Informationen zur Feststellung und Behandlung von
Insektengiftallergien gibt es unter www.insektengiftallergie.de. Die
Initiative Insektengiftallergie bietet Patienten, Angehörigen und
Interessierten Informationen rund um Allergien auf Stiche von Wespen,
Bienen, Hornissen und Hummeln. Ziel der Initiative ist die Aufklärung
der Bevölkerung über die Gefahren von Insektenstichen, die Auslöser
sowie die Behandlung der daraus resultierenden Allergie.



Pressekontakt:
fischerAppelt, relations GmbH
Aileen Apitz
aileen.apitz@fischerappelt.de
Tel.: +49-40-899699-327

Original-Content von: ALK-Abelló Arzneimittel GmbH, übermittelt durch news aktuell


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