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Geldsorgen adé: kleines Einmaleins der Studienfinanzierung (FOTO)

Geschrieben am 26-06-2018

Frankfurt (ots) -

Von B wie BAföG bis S wie Studienkredit: Es gibt viele Wege, ein
Studium finanziell zu stemmen. Doch welche Option ist die beste? Die
Experten der DVAG helfen Studienanfängern durch den Dschungel der
verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten.

Viel Pauken, wenig Geld - ein Studium macht sich oft erst im
Nachhinein bezahlt. Das zeigt auch der aktuelle Nationale
Bildungsbericht: Allein ein Bachelorabschluss bringt bereits über
1.000 Euro mehr im Monat. Aber erst einmal muss man sich das Studium
überhaupt leisten können. 819 Euro geben Studierende laut aktueller
Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes durchschnittlich im
Monat für Lebenshaltungskosten aus. Knapp zwei Drittel der
Studierenden in Deutschland erhalten dabei elterliche Unterstützung.
Trotzdem sollte man andere Möglichkeiten in Betracht ziehen, denn
auch die Eltern haben oft nicht genug Geld, um das gesamte Studium
ihrer Kinder finanziell zu stemmen. "Es gibt nicht nur einen Weg, das
Studium zu finanzieren: BAföG, Studienkredite, Bildungsfonds,
Nebenjobs oder Stipendien - meist ist eine Mischung sinnvoll", wissen
die Finanzexperten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) und geben
einen Überblick rund um die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten.

Finanzspritze Mama und Papa

Für viele sind die Eltern nach wie vor die größten Sponsoren. Sie
sind in erster Linie für die Kosten des Lebensunterhaltes ihres
Kindes während eines Studiums verantwortlich. Besteht auch ein
rechtlicher Anspruch? Ja - solange sich das Kind in der
Erstausbildung befindet, kein eigenes Einkommen bezieht und das 25.
Lebensjahr noch nicht vollendet hat, sind die Eltern zur finanziellen
Unterstützung verpflichtet. Erst wenn die Eltern dazu nicht oder nur
zum Teil in der Lage sind, gibt es BAföG.

Hilfe vom Staat: BAföG

Wenn das Einkommen der eigenen Eltern nicht ausreicht, schießt der
Staat etwas dazu: Rund ein Drittel der jungen Akademiker beziehen
Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Wie viel es
genau gibt, hängt vom Einkommen der Eltern ab und unterliegt recht
komplizierten Berechnungen. Tipp: An das Studierendenwerk der
nächstgelegenen Hochschule wenden - dort wird der zu erwartende
BAföG-Satz anhand der Einkommenssteuererklärung der Eltern berechnet.
Der aktuelle Höchstsatz liegt derzeit bei 735 Euro pro Monat. Thema
Rückzahlung: Maximal die Hälfte des erhaltenen Geldes muss
zurückgezahlt werden, höchstens jedoch 10.000 Euro. Die Rückzahlung
beginnt fünf Jahre nach Ende des Studiums. Dabei kann sich der
Absolvent aussuchen, ob er den Betrag einmalig oder in Raten
abbezahlen möchte. Das Ganze ist zudem zinslos.

Kredite - verschuldet vor dem ersten Gehalt?

Bei einem Studienkredit sieht das schon etwas anders aus: Das von
den Banken geliehene Geld muss vollständig zurückgezahlt werden, und
das mit Zinsen. Achtung - die Zinssätze variieren stark, diese sollte
man vor Abschluss prüfen und mit anderen Angeboten vergleichen. "Ein
junger Student sollte einen Studienkredit nur dann aufnehmen, wenn
alle anderen Möglichkeiten bereits ausgeschöpft sind und das Geld
wirklich nicht reicht", mahnen die Vermögensberater. Ansonsten kann
das Berufsleben mit einem großen Schuldenberg beginnen.

Bildungsfond - Kredit ohne Überschuldung

Ein Bildungsfond funktioniert wie ein Kredit - abgesehen von den
Rückzahlungsmodalitäten. Anders als bei einem Studienkredit erfolgt
die Rückzahlung einkommensabhängig und erst nach erfolgreichem
Berufseinstieg. Der Student erteilt dem Fond das Recht, von seinem
späteren Einkommen für eine festgelegte Zeit einen bestimmten
Prozentsatz einzuziehen. Das kann am Ende etwas mehr, aber auch etwas
weniger sein als der Betrag, den sich der Student vorher geliehen
hat. In jedem Fall aber nur so viel, wie man sich monatlich leisten
kann. Somit besteht ein deutlich geringeres Risiko an Überschuldung.

Geheimtipp Stipendium - bewerben lohnt sich

Aktuell beziehen nur fünf Prozent der Studierenden Geld in Form
eines Stipendiums. Dabei sind die Chancen, ein Stipendium zu
ergattern, größer als gedacht. Was viele nicht wissen: Ein Stipendium
ist nicht nur etwas für Überflieger, auch "Normalos" haben eine
Chance. Neben 13 großen Organisationen unterstützen mehr als 2.500
kleinere Stiftungen und Institutionen bei der Finanzierung. Also bloß
keine falsche Scheu und bewerben!

Nebenjob - gut für Geldbeutel und Lebenslauf

Wenn das Studium die Möglichkeit lässt, nebenher zu jobben, ist
das sinnvoll - idealerweise mit flexiblen Arbeitszeiten und in einem
Bereich, in dem man später auch arbeiten möchte. Denn das macht sich
gut im Lebenslauf. Wichtiger Tipp: Damit keine Probleme mit der
Kranken- und Sozialversicherung entstehen, sollte die hierfür
geltende Einkommensgrenze von 5.400 Euro im Jahr beachtet werden.
Hierbei gilt "brutto gleich netto", da Studenten - egal ob Minijob
oder Nebenjob als studentische Hilfskraft - keine Sozialabgaben
zahlen müssen. Beim Anspruch auf Kindergeld gibt es keine
Einkommensgrenze. Wenn Studierende jedoch mehr als durchschnittlich
20 Stunden pro Woche arbeiten, verlieren sie das Recht darauf.

Von den vielen Möglichkeiten bloß nicht verwirren oder gar
abschrecken lassen - eine lohnende Investition in die Zukunft ist die
Finanzierung eines Studiums in jedem Fall.

Über die Deutsche Vermögensberatung (DVAG)

Mit über 3.400 Direktionen und Geschäftsstellen betreut die
Deutsche Vermögensberatung rund 6 Millionen Kunden zu den Themen
Finanzen, Vorsorge und Absicherung. Die DVAG ist Deutschlands größte
eigenständige Finanzberatung. Sie bietet umfassende und
branchenübergreifende Allfinanzberatung für breite
Bevölkerungskreise, getreu dem Unternehmensleitsatz "Vermögensaufbau
für jeden!" Aktuelle Informationen und Unternehmensnachrichten finden
Sie unter www.dvag.de



Pressekontakt:
Deutsche Vermögensberatung
Wilhelm-Leuschner-Straße 24
60329 Frankfurt
T: 069-2384-127
F: 069-2384-867
E: pressemeldung@dvag-presseservice.de
www.dvag.com

Original-Content von: DVAG Deutsche Vermögensberatung AG, übermittelt durch news aktuell


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