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Berlinale-Wettbewerbsfilm IN DEN GÄNGEN mit Franz Rogowski ist "besonders wertvoll"/Außerdem mit Prädikat im Kino: LUIS UND DIE ALIENS, THE HAPPY PRINCE und der Dokumentarfilm WUNDER DER WIRKLICHKEIT

Geschrieben am 23-05-2018

Wiesbaden (ots) - Der neue Film von Thomas Stuber, IN DEN GÄNGEN
(Start: 24. Mai), war einer der Anwärter auf den Goldenen Bären bei
der diesjährigen Berlinale und erzählt die Geschichte von Christian,
der im Supermarkt anfängt und sich dort in seine Kollegin Marion
verliebt - zunächst ohne Hoffnung, dass aus dieser Liebe etwas werden
kann. Für seine Darstellung des Christian erhielt Franz Rogowski
gerade erst den Deutschen Filmpreis. Und auch die fünfköpfige
Expertenrunde der FBW zeigte sich beeindruckt von dem Film, den sie
mit dem höchsten Prädikat "besonders wertvoll" auszeichnet. In ihrem
Gutachten schreibt sie: "Regisseur Thomas Stuber zeigt in IN DEN
GÄNGEN einen Mikrokosmos, der sich wohltuend abhebt vom oft
Gesehenen. IN DEN GÄNGEN erzählt auf spannende und überzeugende Weise
von den Nachwirkungen der deutsch-deutschen Vereinigung auf Menschen
in Ostdeutschland. Der Film zeigt offen die Tristesse und ist doch
kein trister Film. Seine Figuren berühren, obwohl bewusst Leerstellen
bleiben in ihrer Biografie. Doch gerade diese Leerstellen und offenen
Fragen lassen den Film so authentisch werden. Jede der Figuren
versucht ihren Platz in dieser irgendwie fremden Welt zu finden, so
widersprüchlich der zum Teil auch wirken mag. Aus diesen
Konstellationen bezieht Thomas Stubers Film starke Momente, deren
Relevanz in Bezug auf unsere heutige Gesellschaft nicht hoch genug
anzusiedeln ist."

Mehr dazu unter:
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/in_den_gaengen

Der deutsch-dänisch-luxemburgische Animationsfilm LUIS UND DIE
ALIENS (Start: 24. Mai) von Wolfgang und Christoph Lauenstein erzählt
auf unterhaltsame Weise die Geschichte einer außerirdischen
Freundschaft zwischen einem 12jährigen Jungen und drei sehr frechen
Wesen von einem anderen Stern. "LUIS UND DIE ALIENS punktet nicht
durch ausgefeilte Animation und Texturen, sondern durch seinen Witz
und seine lustigen Anspielungen. Die Aliens im Film sind knuffige,
höchst flexible kleine Kerle. Immer gut gelaunt, immer zu Scherzen
aufgelegt wollen sie eigentlich nur an die Massagematratze eines
irdischen Shoppingkanals gelangen und haben ganz im Nebenbei einigen
Spaß daran, die Gestalt von Erdlingen anzunehmen. Die Brüder
Christoph und Wolfgang Lauenstein zeigen bei Drehbuch und Regie viel
Gespür für gut getakteten, kindgerechten Humor. Ihre Figuren erweisen
sich als echte Charaktere, die sich sicherlich schnell in die
Zuschauerherzen spielen. Positiv aufgefallen sind der Jury auch die
gut gewählten Sprecher." Dies schreibt die FBW-Jury über den
Animationsfilm, dem sie das Prädikat "wertvoll" verleiht.

Mehr dazu unter:
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/luis_und_die_aliens

THE HAPPY PRINCE (Start: 24. Mai) erzählt als Biopic die letzten
Jahre des Dramatikers Oscar Wilde im ausgehenden 19. Jahrhundert.
Rupert Everett ist dabei nicht nur Drehbuchautor und Regisseur,
sondern arbeitet auch als Hauptdarsteller die vielen Facetten der
historischen Figur Oscar Wildes gekonnt heraus. In ihrer Begründung
für das Prädikat "besonders wertvoll" lobt die Jury die Kunst
Everetts, "all das sehr lebendig und in seiner Schilderung konsequent
und nachvollziehbar" wirken zu lassen. Auch werde im Drehbuch "nichts
beschönigt und übermäßig verklärt" und nebenbei Themen wie die
Tabuisierung von Homosexualität verhandelt. THE HAPPY PRINCE ist, so
die Jury, "auch üppiges Kino, das durchgängig hervorragend gespielt
ist und sich visuell auf höchstem Niveau bewegt. Eine erstklassige
Lichtgestaltung sorgt für Lichtstimmungen, die absolut glaubhaft für
die abgebildete Zeit erscheinen. Die historische Ausstattung zeugt
von großer Sorgfalt, ohne zu verbaut, zu perfekt zu wirken". Für die
FBW-Jury ist THE HAPPY PRINCE somit "ein rundum gelungenes
Regiedebüt, das die Jury gleichzeitig als klug, unterhaltsam und
visuell ansprechend empfunden hat und somit vorbehaltlos jedem
Zuschauer ans Herz legen möchte". Mehr dazu unter:
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/the_happy_prince

22. Dezember 1991. In der Nähe von Heidelberg stürzt ein
Propellerflugzeug vom Typ DC 3 in den Wald. 28 Menschen kommen ums
Leben - ausnahmslos Mitwirkende eines satirischen Kurzfilmprojekts
unter der Leitung des Rüsselsheimer Filmemachers Martin Kirchberger.
Es ist der folgenschwerste Unfall, der sich je bei einer
Filmproduktion ereignet hat. Der Autor und Regisseur Thomas Frickel
setzt seinem Freund Martin nun mit dem Dokumentarfilm WUNDER DER
WIRKLICHKEIT (Start: 24. Mai), der im letzten Jahr mit dem Hessischen
Filmpreis ausgezeichnet wurde, ein würdiges filmisches Denkmal und
thematisiert dabei auch, wie Kirchbergers spielerischem Bemühen um
die Erweiterung der Erfahrungsräume durch die realen Verhältnisse
Grenzen gesetzt wurden. "Es gehört zu den Qualitäten des Films, dass
Frickel nicht nur die verschiedenen Aspekte dieses schwersten
Unfalls, der sich in Deutschland je bei Dreharbeiten ereignete, durch
Befragungen von Zeitzeugen, Verwandte und Freunde der Gestorbenen und
eines der Überlebenden und Zeitdokumente wie die letzten
Filmaufnahmen, die wenige Momente vor dem Absturz gemacht wurden,
aufzeigt. Darüber hinaus macht der Film auch deutlich, warum
Kirchberger, der in seiner Kunst auch körperlich oft mit vollem
Einsatz an die Grenzen ging, sich und sein Team mit solch einer
extrem leichtsinnigen Aktion in Gefahr bringen konnte. Nebenbei
liefert er dabei auch ein kleines Porträt der Künstlerszene von
Rüsselsheim in den 80er Jahren. Thomas Frickel wird mit seinem Film
seinem Freund und dessen Werk gerecht, wofür seinem Film das Prädikat
"besonders wertvoll" zugesprochen wird." Mehr dazu unter:
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/wunder_der_wirklichkeit

In der kommenden Woche mit Prädikat im Kino: Das Teenie-Drama
LETZENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL und das Spielfilmdebüt BACK
FOR GOOD. Mehr Informationen zu aktuellen und kommenden
FBW-Empfehlungen unter www.fbw-filmbewertung.com. Die Deutsche Film-
und Medienbewertung (FBW) zeichnet herausragende Filme mit den
Prädikaten wertvoll und besonders wertvoll aus. Über die
Auszeichnungen entscheiden unabhängige Jurys mit jeweils fünf
Gutachtern aus einem Pool aus 85 Experten aus ganz Deutschland. Die
FBW bewertet die Filme innerhalb ihres jeweiligen Genres.



Pressekontakt:
Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
Schloss Biebrich Rheingaustraße 140
65203 Wiesbaden

Tel: 0611/ 96 60 04 -18
Fax: 0611/ 96 60 04 -11
info@fbw-filmbewertung.com
www.fbw-filmbewertung.com

Original-Content von: Deutsche Film- und Medienbewertung, übermittelt durch news aktuell


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