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Deutschen Umwelthilfe unterstützt seit 42 Jahren Umweltgruppen und Schulen bei ihrem ehrenamtlichen Engagement für die Natur

Geschrieben am 09-05-2018

Berlin (ots) - Deutsche Umwelthilfe stellt Falschaussagen in der
Bild-Zeitung über die Spendenaktion Haus- und Straßensammlung richtig
- Über 70 Gruppen sammeln für eigene Projekte in drei Bundesländern -
Sammlung dient nicht kommerziellen Zwecken und wurde nicht
abgebrochen

Den in der heutigen Ausgabe der Bild-Zeitung erschienenen Artikel
über die Haus- und Straßensammlung der Deutschen Umwelthilfe (DUH)
wertet der Verein als haltlosen Versuch, ihre Umwelt- und
Verbraucherschutzarbeit und insbesondere ihre Arbeit für saubere Luft
und Transparenz beim Dieselabgasskandal zu diskreditieren.

"Die Aussagen in dem Bild-Artikel sind irreführend und falsch. Die
hinter diesem Artikel steckende Absicht ist ein durchsichtiges
Manöver und ein erneuter unglaublicher Versuch, die DUH zu
schädigen", sagt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der
DUH. "Bei der Haus- und Straßensammlung engagieren sich Schüler und
Jugendliche für einen gemeinnützigen Zweck. Dieses Engagement für
eine Schmutzkampagne gegen die DUH zu instrumentalisieren, ist
absolut geschmacklos", so Müller-Kraenner weiter.

Mit der jährlich durchgeführten Haus- und Straßensammlung
unterstützt die DUH bereits seit 42 Jahren Naturschutzverbände und
Schulklassen bei der Realisierung verschiedener Umweltprojekte. Bei
der Sammelaktion handelt es sich nicht um eine Spendensammlung zum
Nutzen der DUH. Die Aktion findet jährlich in Baden-Württemberg,
Niedersachsen und Saarland mit ca. 75 Sammelgruppen, darunter auch
Schulen, statt. Der frühere baden-württembergische Kultusminister
Helmut Rau (CDU) war mehrfach Schirmherr der Sammlung.

Das Kultusministerium hat die Sammlung nicht abgebrochen - dies
bestätigt auch das Kultusministerium. Die Meldung der Bild-Zeitung
ist falsch. Die Sammlung, auf die sich die Bild-Zeitung bezieht, fand
wie geplant im Zeitraum 20.4. bis 29.4.2018 an vielen Orten in
Baden-Württemberg statt. Erstmalig und ausschließlich das
Regierungspräsidium in Freiburg hat sich dagegen ausgesprochen, dass
Lehrkräfte einer Schule in Radolfzell, des
Friedrich-Hecker-Gymnasiums, für die Haus- und Straßensammlung der
DUH werben. Sammelaktionen wie die Haus- und Straßensammlung sind in
Baden-Württemberg wie in den meisten anderen Bundesländern bereits
seit 2013 nicht mehr genehmigungspflichtig.

Es ist ebenfalls frei erfunden, dass die Sammlung kommerziellen
Zwecken diene. Die Sammlung ist zweckgebunden für Projekte, die dem
Natur- und Umweltschutz zugutekommen. 60 bis 70 Prozent der Einnahmen
stehen den Sammelgruppen für die Finanzierung ihrer eigenen Projekte
zur Verfügung. Die übrigen Mittel werden von der DUH an
Naturschutzprojekte auf Kreis- und Landesebene vergeben. Fünf bis
zehn Prozent verbleiben bei der DUH. 90 Prozent der Gelder - und
nicht wie im Bild-Artikel behauptet 60 Prozent - fließen somit in die
Projekte.

Die DUH kümmert sich um die Versicherung für die Gruppen, die
nötigen Materialien und informiert die Presse über Sammelaktionen.
Die groß angelegte Sammelaktion erleichtert es den Gruppen,
Aufmerksamkeit und finanzielle Mittel für ihre Projekte zu erhalten.

Neben der Umweltbildung soll den Schülern das Prinzip "Hilfe zur
Selbsthilfe" für eigene Belange nähergebracht werden. Zahlreiche
Ideen konnten bereits realisiert werden. Dazu gehören die Anschaffung
von Mikroskopen, die Gestaltung von grünen Klassenzimmern; auch der
Bau einer Photovoltaikanlage oder die Pflege des eigenen Schulwaldes
wurden mit Mitteln aus der Haus- und Straßensammlung unterstützt. Die
Schüler am Friedrich-Hecker-Gymnasium in Radolfzell haben unter
anderem für Schmetterlingsexkursionen auf Streuobstwiesen benötigte
Gelder gesammelt.

Aktionen wie die Haus- und Straßensammlung für den Umwelt- und
Naturschutz sind weder ungewöhnlich noch fragwürdig. So führen auch
viele andere gemeinnützige Organisationen ähnliche Sammlungen durch.

Links: Mehr über die Haus- und Straßensammlung:
https://www.duh.de/haus-und-strassensammlung/



Pressekontakt:
Kontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

DUH-Pressestelle:

Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell


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