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conhIT 2018: Künstliche Intelligenz - können Algorithmen die Therapiequalität verbessern?

Geschrieben am 21-03-2018

Berlin (ots) - Welche Rolle werden Big Data, Deep Learning und
Künstliche Intelligenz (KI) zukünftig im Gesundheitswesen spielen?
Inwiefern können sie Ärzte bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen?
Und welche Perspektiven bieten KI-gestützte Systeme in der
medizinischen Forschung? Besonders dem Thema Künstliche Intelligenz
wird sich die conhIT - Connecting Healthcare IT vom 17. bis zum 19.
April in Teilen widmen. Im Rahmen des Kongresses werden Experten
beispielsweise der Frage nachgehen, inwiefern Algorithmen und
personalisierte Medizin die Therapiequalität verbessern. In der
Session "Intelligente Technologie im Krankenhaus - Konvergenz von
Medizintechnik und IT" werfen die Speaker einen Blick in die Zukunft
und stellen Lösungen vor, bei denen sich die Weiterentwicklung der
klassischen IT durch Künstliche Intelligenz, Robotik, Ubiquitous
Computing und Sensorik zeigt.

Deep Learning als Teil einer integrierten klinischen Intelligenz

Die Anwendungsfelder für Künstliche Intelligenz sind dabei
vielfältig. So sieht André Sander, Entwicklungsleiter Software bei ID
Information und Dokumentation im Gesundheitswesen GmbH & Co. KGaA,
eine gute Einsatzmöglichkeit für KI im Bereich der Pathologie. "Hier
wird sich Künstliche Intelligenz über kurz oder lang durchsetzen. Die
Übergänge zwischen "gutartig" und "bösartig" sind fließend, und auch
die menschliche Interpretation ist oft schwammig. Solche
Einschätzungen wird ein Computer auch liefern können." Doch KI allein
sei nicht die Lösung, auch Terminologien und Ontologien seien
weiterhin wichtig. "Terminologien sind beispielsweise nötig, wenn
verschiedene Systeme miteinander kommunizieren sollen.
Interoperabilität lässt sich nur über Terminologien implementieren,
und das gilt umso mehr, wenn wir von länder- bzw.
sprachenübergreifender Kommunikation reden." Die Zukunft liege also
in einer integrierten klinischen Intelligenz, indem unterschiedliche
Methoden ineinander greifen, so Sander.

KI - eines der Trendthemen im Startup-Café auf der conhIT

Auch das Startup-Café, das erstmals auf der conhIT jungen
Unternehmen eine Plattform zur Präsentation bietet, widmet sich in
einigen Pitches dem Thema KI. Infermedica aus Polen beispielsweise
präsentiert Lösungsansätze, wie intelligente Chat Bots und
Symptomchecker bei der Diagnose eingesetzt werden können, um die
bestmögliche Therapie für den Patienten zu definieren. Das Startup
Minttihealth hingegen möchte Big Data Analysen und KI-Anwendungen
einsetzen, um möglichst vielen Menschen auf der Welt, Zugang zu einer
guten medizinischen Versorgung zu ermöglichen. Dabei setzen die
chinesischen Entwickler beispielweise auf mobile EKG-Geräte. Diese
messen nicht nur kontinuierlich die Herzfrequenz und setzen
eigenständig Notrufe ab, sondern bieten auch Online-Diagnosen von
einem rund um die Uhr verfügbaren Ärzteteam. Die anonymisierten
Patientendaten werden zudem für Big Data-Analysen genutzt, um die
Prävention von Herzerkrankungen voranzutreiben.

Healthcare IT-Startups zeigen großes Interesse an conhIT

Minttihealth und Infermedica sind nur zwei Beispiele für die
innovativen jungen Unternehmen, die im Startup-Café Branchenexperten
ihre Geschäftsmodelle und Produkte präsentieren werden. Mit dem neuen
Format trifft die conhIT einen Nerv: Das Interesse der Healthcare
IT-Startups war so groß, dass sämtliche Slots bereits ausgebucht
sind. Mit mehr als 500 Ausstellern und 9.500 Fachbesuchern aus aller
Welt gilt die conhIT als Europas wichtigste Veranstaltung rund um IT
im Gesundheitswesen. Veranstalter ist der Bundesverband
Gesundheits-IT - bvitg e.V., organisiert wird der Branchentreff von
der Messe Berlin.

Über die conhIT - Connecting Healthcare IT

Die conhIT richtet sich an Entscheider in den IT-Abteilungen, im
Management, der Medizin und Pflege sowie an Ärzte, Ärztenetze und
Medizinische Versorgungszentren, die sich über die aktuellen
Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der
Branche knüpfen und sich auf hohem Niveau weiterbilden wollen. Als
integrierte Gesamtveranstaltung mit Messe, Kongress, Akademie und
Networking-Events bündelt sie an drei Tagen die Angebote, die für die
Branche attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom Bundesverband
Gesundheits-IT - bvitg e.V. als Branchentreff der Healthcare IT
initiiert wurde und von der Messe Berlin organisiert wird, hat sich
mit über 500 Ausstellern und rund 9.500 Besuchern zu Europas
wichtigster Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt.
Die conhIT wird vom Bundesverband Gesundheits-IT - bvitg e.V. in
Kooperation mit den Branchenverbänden GMDS (Deutsche Gesellschaft für
Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e.V., BVMI
(Berufsverband Medizinischer Informatiker) e.V. sowie unter
inhaltlicher Mitwirkung von KH-IT (Bundesverband der
Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter) e.V. und CIO-UK (Chief Information
Officers - Universitätsklinika) gestaltet.

Weitere Informationen über Produkte, Themen, Veranstaltungen und
Trends der Branche bietet das Health IT-Portal der bvitg Service
GmbH, ein Tochterunternehmen des Bundesverbands Gesundheits-IT -
bvitg e.V.:

www.health-it-portal.de



Pressekontakt:
Britta Wolters
Pressereferentin
Messedamm 22
14055 Berlin
Tel.: +49 30 3038 2279
Fax: +49 30 3038 912279
wolters@messe-berlin.de

Original-Content von: Messe Berlin GmbH, übermittelt durch news aktuell


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