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Wunderman-Studie: Unternehmen nutzen das Potenzial ihrer Technologie-Investitionen nicht

Geschrieben am 13-03-2018

Frankfurt (ots) - Noch nie standen Unternehmen mehr innovative
Marketing-Technologien und größere Datenpools zur Verfügung als
heute. Trotzdem tun sich sieben von zehn Unternehmen schwer, wenn es
darum geht, Daten, Kreation und Technologie zusammenzubringen. Das
ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie "Future Ready", die die
Digitalagentur Wunderman in Zusammenarbeit mit dem
Marktforschungsunternehmen Penn Schoen Berland durchgeführt hat.
Damit fehlt der entscheidende Schritt, um einen Return-on-Investment
mit den getätigten Technologie-Investitionen zu erzielen. Für die
Studie wurden 250 Führungskräfte globaler Marken befragt.

Kurzfristige Erwartungen limitieren zukunftsorientierte
Entwicklung

Die Mehrheit der befragten Unternehmen (72 Prozent) beschreibt
sich selbst als zukunftsorientiert. Trotzdem zeigt die Studie eine
große Kluft zwischen der Fähigkeit, die Herausforderungen der
digitalen Transformation zu erkennen und jener, neue Technologien in
Vertrieb und Marketing dann auch gewinnbringend einzusetzen. Eine der
Hauptursachen: 70 Prozent der Unternehmen leiden unter einem
Zielkonflikt: sie scheuen sich, kurzfristige Gewinne zugunsten
langfristiger Ziele zu opfern.

Entscheider sind unzufrieden mit Investitionen in Technologie und
Marketing

Die befragten Entscheider sind sich einig, dass Daten ein
essenzieller Faktor für den Marketing- und Vertriebserfolg sind (99
Prozent). Weit über die Hälfte fühlt sich jedoch außerstande, daraus
Erkenntnisse oder sogar konkrete Maßnahmen abzuleiten (62 Prozent).
Auch wenn drei Viertel der Unternehmen (74 Prozent) bereits über
einen vollständigen Marketing-Technologie-Stack verfügen, haben
datenbasierte Insights nur in jedem dritten Unternehmen (32 Prozent)
Einfluss auf die Gestaltung von Marketing-Kampagnen.

Eine große Hürde für Führungskräfte sind die
Unternehmensstrukturen. 73 Prozent gaben an, dass die verschiedenen
Abteilungen im Unternehmen isoliert arbeiten. 89 Prozent von ihnen
sind überzeugt, dass dieser Umstand ein einheitliches
unternehmensweites Messaging untergräbt. Was übrig bleibt, ist
Unzufriedenheit über den Output der laufenden Marketing-Investitionen
(59 Prozent) sowie der Investitionen in Datentechnologie (56
Prozent).

Joachim Bader, CEO Central Europe bei Wunderman: "Viele Marken
haben bereits massiv in Technologien investiert, um ihr
Geschäftsergebnis zu steigern. Noch zu wenigen gelingt es allerdings,
diese Investitionen auch zu ihrem Vorteil zu nutzen und einen
entsprechenden ROI zu realisieren. Dazu braucht es eine integrierte
Technologie- und Datenstrategie für die Kundenansprache. Wer es nicht
schafft, digitale Technologien wirksam einzusetzen, um den
Konsumenten spürbare Vorteile zu bieten, wird über kurz oder lang an
Relevanz verlieren."

Fünf Schritte in die digitale Zukunft

Kurzfristiger Aktionismus ist jedoch der falsche Weg, um Marken
und Marketing für die digitale Zukunft sicher aufzustellen. "Die
Erfahrung zeigt", so Bader, "dass es mit der technischen
Implementierung von Technologien und Plattformen, ob zur
Kundenbindung oder zur Neukundenakquise, nicht getan ist. Der
digitale Transformationsgedanke muss durch das ganze Unternehmen
getragen werden. Neue Ansätze und Technologien erfordern neben
technisch exzellenter Anbindung vor allem eine Integration in die
Organisation."

Wunderman hat fünf Schritte identifiziert, die Unternehmen gehen
sollten, um von den Vorteilen einer echten digitalen Transformation
zu profitieren.

1. Leistung definieren: Eindeutige Kennzahlen und die gewünschten
Ergebnisse im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung festlegen.
Bestimmen wie der Fortschritt getrackt und die Ergebnisse gemessen
werden.

2. Für Klarheit sorgen: Eine einheitliche und vor allem klare
Vision für das Unternehmensziel und die Rolle die jedes Team, jede
Person und jede Disziplin dabei spielt, kommunizieren.

3. Geschwindigkeit aufnehmen: Die Fähigkeit entwickeln,
Echtzeitinformationen zu gewinnen und auch zeitnah zu verarbeiten
sowie umgehend auf sich ändernde Marktbedingungen und
Kundenbedürfnisse zu reagieren.

4. Transparenz schaffen: Einen durchgehenden Zugang zu exzellenten
Daten für alle Abteilungen und Beteiligten ermöglichen, dazu gehören
u.a. Informationen zu Geschäftsentwicklung, KPIs und Erkenntnissen.

5. Transformation vollziehen: Eine Kultur pflegen und eine
Organisation schaffen, die in der Lage ist, Strukturen, Prozesse und
Maßnahmen flexibel anzupassen, wenn sich neue Möglichkeiten auftun.

Studiensteckbrief:

Die Studie "Future Ready" wurde von der Digitalagentur Wunderman
und dem US-amerikanischen Marktforschungsunternehmen Penn Schoen
Berland im Q4/2017 durchgeführt. Befragt wurden 250 Entscheider
globaler Marken. Weitere Informationen zu Studie unter
https://www.thinkfutureready.com

Über Wunderman

Wir produzieren messbare Ergebnisse. Getreu dem Credo "Creatively
Driven & Data Inspired" verbindet Wunderman als eine der führenden
globalen Digitalagenturen Kreativität mit Daten und entwickelt
Kommunikations- und Experience-Lösungen, die Marken und Zielgruppen
erfolgreich und messbar verbinden. Das Wunderman-Netzwerk bringt
weltweit 7.000 Mitarbeiter aus den Bereichen strategische Beratung,
Kreation, Data & Analytics und Technologie zusammen. Wunderman wurde
von Forrester Research Inc. als eines der führenden Unternehmen in
den Bereichen "Customer Engagement" und "Marketing Operations"
ausgezeichnet Wunderman ist Teil der WPP-Gruppe. www.wunderman.de

Social Media

https://twitter.com/wundermanDE
https://www.facebook.com/WundermanDE



Pressekontakt:
Agentur Frau Wenk +++ GmbH
Tel.: +49 (0) 4032904738-0
E-Mail: wunderman@frauwenk.de

Original-Content von: Wunderman, übermittelt durch news aktuell


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