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Jungheinrich Geschäftsjahr 2017: zweistelliges Wachstum - Prognose erfüllt

Geschrieben am 07-03-2018

Hamburg (ots) -

Sperrfrist: 07.03.2018 10:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

- Umsatz: +11 Prozent, Auftragseingang Wert: +11 Prozent und
Stück: +13 Prozent
- Ergebnis nach Steuern: +18 Prozent
- Dividende: +14 Prozent
- Starke Nachfrage im Kernmarkt Europa und Logistiksystemgeschäft
- Umsatzprognose 2018: 3,6 - 3,7 Mrd. EUR

Jungheinrich setzt seinen Wachstumskurs konsequent fort und
schließt das Geschäftsjahr 2017 erneut mit einer deutlichen
Steigerung aller wichtigen Kennzahlen ab. Insbesondere das
Neugeschäft im Kernmarkt Europa sowie das starke Wachstum des
Logistiksystemgeschäftes sind Treiber dieser positiven Entwicklung.

Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG:

"Jungheinrich hat wieder geliefert und seine Prognose erfüllt.
Gemeinsam mit unseren 16.000 Mitarbeitern setzen wir das starke
Wachstum mit neuen Höchstwerten fort. Damit wurden erneut wichtige
Meilensteine auf dem Weg zu unserem Ziel von 4 Mrd. EUR Jahresumsatz
für das Jahr 2020 genommen.

Unsere strategische Aufstellung insbesondere bei den Megatrends
Elektromobilität sowie Automatisierung, Digitalisierung und
Vernetzung verschafft uns einen großen Vorteil. Dank unserer
brancheneinmaligen Energie-Expertise konnten wir 2017 den größten
Fahrzeugauftrag der Firmengeschichte gewinnen - über 1.000 Fahrzeuge,
alle ausgestattet mit Lithium-Ionen-Technologie. Mehr und mehr Kunden
vertrauen uns bei der Automatisierung ihrer Lager zur Bewältigung
ihrer intralogistischen Herausforderungen des E-Commerce. Damit
positioniert sich Jungheinrich erfolgreich als innovativer Anbieter
für maßgeschneiderte Lösungen im Lager.

Jungheinrich ist heute ein anderes Unternehmen als noch vor fünf
Jahren: Seit 2013 konnten wir den Umsatz um 50 Prozent steigern und
das nahezu organisch. Wir sind nun in 39 Ländern mit eigenem
Direktvertrieb vertreten. Diesen Weg setzen wir fort.

Auf Basis einer erwarteten positiven Marktentwicklung 2018 rechnen
wir für das laufende Geschäftsjahr mit einem Auftragseingang zwischen
3,75 und 3,85 Mrd. EUR sowie einem Umsatz zwischen 3,6 und 3,7 Mrd.
EUR. Das EBIT sollte nach unserer Einschätzung zwischen 270 Mio. und
280 Mio. EUR liegen."

Den Geschäftsbericht 2017 sowie weitere Informationen finden Sie
auf www.jungheinrich.com

2017: Jungheinrich-Konzern auf einen Blick

GJ 2017 GJ 2016 Veränderung(%)
Auftragseingang (Mio. EUR) 3.560 3.220 10,6
Auftragseingang (Stück) 123.500 109.200 13,1
Produktion (Stück) 120.100 106.300 13,0
Umsatz (Mio. EUR) 3.435 3.085 11,3
EBIT (Mio. EUR) 259 235 10,2
EBIT-ROS (%) 7,5 7,6 ---
EBT (Mio. EUR) 243 216 12,5
EBT-ROS (%) 7,1 7,0 ---
Ergebnis nach Steuern 182 154 18,2
(Mio. EUR)
Anzahl Mitarbeiter 16.248 15.010 8,2
(FTE, 31.12.)

Markt

Der Weltmarkt für Flurförderzeuge wies 2017 mit 18 Prozent
beziehungsweise 213 Tsd. Flurförderzeugen ein sehr starkes Wachstum
gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf. Die Hälfte davon war auf die
extrem starke Nachfrage im chinesischen Markt zurückzuführen, die um
39 Prozent kletterte. Hier waren insbesondere die stark gestiegenen
Bestellungen für verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler von
Bedeutung. Ohne Berücksichtigung von China wuchs der Weltmarkt um 12
Prozent. Auch der gute Anstieg des Marktvolumens in Nordamerika um 11
Prozent war zu etwas mehr als 50 Prozent auf die höhere Nachfrage
nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb zurückzuführen. In
Europa, dem Kernmarkt für Jungheinrich, legte die Nachfrage um 12
Prozent zu, mit einem Plus von 10 Prozent in Westeuropa und 20
Prozent in Osteuropa.

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die
Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte
enthält, lag mit 123 Tsd. Fahrzeugen um 13 Prozent über dem
Vorjahreswert (109 Tsd. Fahrzeuge). Ausschlaggebend hierfür war die
stark gestiegene Nachfrage, insbesondere in Europa. Der wertmäßige
Auftragseingang, der die Geschäftsfelder Neugeschäft, Miete und
Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst umfasst, übertraf mit 3.560 Mio.
EUR den Vorjahreswert (3.220 Mio. EUR) um 11 Prozent beziehungsweise
340 Mio. EUR. Rund ein Viertel davon war auf die höhere Nachfrage
nach Logistiksystemlösungen zurückzuführen. Der Auftragsbestand des
Neugeschäftes zum 31. Dezember 2017 belief sich auf 692 Mio. EUR
(Vorjahr: 610 Mio. EUR). Die Auftragsreichweite lag damit bei vier
Monaten.

Produktion

Das Produktionsvolumen folgt zeitversetzt der Entwicklung des
Auftragseinganges. Im Berichtszeitraum übertrafen die
Produktionsstückzahlen mit 120 Tsd. Fahrzeugen den Vorjahreswert von
106 Tsd. Fahrzeugen um 13 Prozent. Der Anstieg des
Produktionsvolumens ist vorrangig auf die Steigerung der Stückzahlen
bei den lagertechnischen Geräten zurückzuführen. Sie sind mit einem
Anteil von 80 Prozent am Gesamtproduktionsvolumen das größte
Produktsegment des Unternehmens.

Umsatz

Der Konzernumsatz erreichte 3.435 Mio EUR und stieg damit um 11
Prozent beziehungsweise 350 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (3.085
Mio. EUR) an. Auf Europa entfielen 88 Prozent (Vorjahr: 87 Prozent)
der Umsatzerlöse. Dort wurden die Zuwächse von Steigerungen in
Deutschland, Frankreich, Russland und Italien getragen. Die
Auslandsumsätze legten um 11 Prozent auf 2.584 Mio. EUR (Vorjahr:
2.332 Mio. EUR) zu, entsprechend lag die Auslandsquote bei 75 Prozent
(Vorjahr: 76 Prozent). Die Umsatzerlöse außerhalb Europas erreichten
415 Mio. EUR (Vorjahr: 403 Mio. EUR). Das entspricht einem Anteil am
Konzernumsatz von 12 Prozent (Vorjahr: 13 Prozent).

Ergebnis

Das EBIT erhöhte sich um 24 Mio. EUR bzw. 10 Prozent auf 259 Mio.
EUR (Vorjahr: 235 Mio. EUR). Die EBIT-Rendite erreichte mit 7,5
Prozent nicht ganz das Niveau des Vorjahres (7,6 Prozent). Das EBT
lag mit 243 Mio. EUR um 13 Prozent über dem Vorjahr (216 Mio. EUR).
Die EBT-Rendite erreichte 7,1 Prozent (Vorjahr: 7,0 Prozent). Das
Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 28 Mio. EUR beziehungsweise 18
Prozent auf 182 Mio. EUR (Vorjahr: 154 Mio. EUR) und das Ergebnis je
Vorzugsaktie entsprechend auf 1,80 EUR (Vorjahr: 1,52 EUR).

Dividende

Aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung schlägt der Vorstand
der Jungheinrich AG vor, eine gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent
höhere Dividende in Höhe von 0,48 EUR je Stammaktie (Vorjahr: 0,42
EUR) und 0,50 EUR je Vorzugsaktie (Vorjahr: 0,44 EUR) auszuschütten.
Aus dem Dividendenvorschlag ergeben sich eine Gesamtausschüttung in
Höhe von 50 Mio. EUR (Vorjahr: 44 Mio. EUR) und eine
Ausschüttungsquote von 28 Prozent (Vorjahr: 29 Prozent). Jungheinrich
verfolgt grundsätzlich eine Politik kontinuierlicher
Dividendenzahlungen. Ziel ist es, zwischen 25 Prozent und 30 Prozent
des Ergebnisses nach Steuern an die Aktionäre auszuschütten.

Forschung und Entwicklung

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) - einschließlich
der Inanspruchnahme von Leistungen Dritter - sind mit 77 Mio. EUR im
Vergleich zum Vorjahr (62 Mio. EUR) erneut gestiegen. Dies entspricht
5,3 Prozent (Vorjahr: 4,9 Prozent) des F&E-relevanten Umsatzes mit
Neufahrzeugen.

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr hat der Jungheinrich-Konzern seine
Personalkapazität erweitert und dabei hauptsächlich den Vertrieb in
Europa gestärkt. Am 31. Dezember 2017 waren 16.248 (Vorjahr: 15.010)
Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Das entspricht einem Anstieg um 8
Prozent beziehungsweise 1.238 Beschäftigte. In Europa verzeichneten
die Vertriebsgesellschaften in Deutschland, Polen, Italien,
Großbritannien und Frankreich die höchsten Mitarbeiterzugänge.
Außerhalb Europas wurde insbesondere der Vertrieb in Brasilien
personell verstärkt. Für Jungheinrich waren zum 31. Dezember 2017 in
der Metropolregion Hamburg 3.192 Mitarbeiter, davon 1.184 in Hamburg
beschäftigt.

Markteinschätzung und Prognose für 2018

In Anbetracht der weltweit positiven Konjunkturindikatoren
erwarten wir, dass der Weltmarkt für Flurförderzeuge 2018 im
mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich wächst. In einzelnen
Märkten halten wir sogar ein höheres Wachstum für möglich. In unserem
Kernmarkt Europa gehen wir ebenfalls von einem Anstieg des
Marktvolumens im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich aus.

Unter Berücksichtigung des zuvor beschriebenen Konjunktur- und
Branchenausblickes erwartet Jungheinrich für 2018 einen
Auftragseingang zwischen 3,75 Mrd. EUR und 3,85 Mrd. EUR (2017: 3,56
Mrd. EUR). Wir streben eine leichte Verbesserung unseres
Marktanteiles in Europa (2017: 21,5 Prozent) an. Der Konzernumsatz
dürfte sich innerhalb einer Bandbreite von 3,6 Mrd. EUR bis 3,7 Mrd.
EUR (2017: 3,44 Mrd. EUR) bewegen.

Über Jungheinrich

Jungheinrich, gegründet im Jahr 1953, zählt zu den weltweit
führenden Lösungsanbietern für die Intralogistik. Mit einem
umfassenden Portfolio an Flurförderzeugen, Logistiksystemen sowie
Dienstleistungen bietet Jungheinrich seinen Kunden passgenaue
Lösungen für die Herausforderungen der Industrie 4.0. Der Konzern mit
Stammsitz in Hamburg ist weltweit in 39 Ländern mit eigenen
Direktvertriebsgesellschaften und in über 80 weiteren Ländern durch
Partnerunternehmen vertreten. Jungheinrich beschäftigt weltweit mehr
als 16.000 Mitarbeiter und erzielte 2017 einen Konzernumsatz von 3,4
Mrd. EUR. Die Jungheinrich-Aktie ist im MDAX notiert.



Pressekontakt:
Martin Wielgus - Leiter Unternehmenskommunikation
040 6948-3976 / 0151 54255852
martin.wielgus@jungheinrich.com
www.jungheinrich.de

Original-Content von: Jungheinrich AG, übermittelt durch news aktuell


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