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KfW hebt ihren Refinanzierungsbedarf 2017 auf 75 bis 80 Mrd. EUR an (FOTO)

Geschrieben am 03-07-2017

Frankfurt am Main (ots) -

- Benchmarkanleihen bleiben Flaggschiff der langfristigen
Refinanzierung: bereits rd. 39 Mrd. EUR aufgenommen
- "Green Bonds - Made by KfW" überzeugen Investoren weltweit
- Trotz Brexit: Anleihen in Britischen Pfund Sterling weiter
nachgefragt

Die KfW hat im ersten Halbjahr 2017 bereits 51,6 Mrd. EUR an den
internationalen Kapitalmärkten aufgenommen. "Politische
Unwägbarkeiten haben uns alle zu Beginn des Jahres stark beschäftigt
und sehr volatile Marktkonditionen erwarten lassen. In Anbetracht
dessen ist das hohe, bislang erreichte Refinanzierungsvolumen eine
beachtliche Leistung. Wir waren regelmäßig zur richtigen Zeit mit dem
passenden Angebot für Investoren am Markt präsent, und das hat sich
ausgezahlt", stellt Dr. Günther Bräunig, Kapitalmarktvorstand der
KfW, fest.

Aktuell hebt die KfW den Zielkorridor ihres Refinanzierungsbedarfs
für 2017 auf 75 bis 80 Mrd. EUR an. Dies erfolgt aufgrund des für das
Gesamtjahr aktualisierten prognostizierten Kreditneugeschäfts der
großen deutschen Förderbank. Bereits im ersten Quartal 2017 betrug
das Gesamtfördervolumen 18,2 Mrd. EUR und lag damit ca. 16 % über
Vorjahresniveau. Der Anstieg des Kreditneugeschäfts ist auf die
lebhafte Konjunktur in Deutschland zurückzuführen. Die Ausgaben für
Konsum und Wohnbauten dürften weiter solide aufwärts gerichtet sein,
wenn auch mit etwas nachlassender Dynamik. Darüber hinaus sorgen die
anziehende Auslandsnachfrage zusammen mit der sehr hohen Auslastung
der Industriekapazitäten und den im historischen Vergleich weiter
günstigen Finanzierungsbedingungen für Rückenwind bei den
Unternehmensinvestitionen.

Euro im ersten Halbjahr wieder vorne

Die Refinanzierung weist im ersten Halbjahr einen höheren
Euro-Anteil aus als im Vergleichszeitraum des Vorjahres: von den 51,6
Mrd. EUR aufgenommenen Refinanzierungsmitteln wurden 28,6 Mrd. EUR
bzw. 55 % (1. Halbjahr 2016: 16,5 Mrd. EUR bzw. 39 %) in der
Heimatwährung aufgenommen, davon 22,5 Mrd. EUR in Form von
Benchmarkanleihen (inkl. Aufstockungen). Der gestiegene Anteil an in
Euro aufgenommenen Refinanzierungsmitteln ist auf den Renditeanstieg
und die aufkommenden Inflationserwartungen zurückzuführen. Auch trägt
das Ankaufprogramm des Eurosystems der EZB zur Attraktivität der
Euro-Anleihen der KfW bei.

Die Nachfrage nach US-Dollar-Anleihen lag wie im vergangenen Jahr
schwerpunktmäßig im kurzen bis mittleren Laufzeitsegment; insgesamt
wurden Benchmark- und Globalanleihen in Höhe von umgerechnet 18,5
Mrd. EUR platziert.

Mit einem Anteil von über 75% an der gesamten Refinanzierung
stellen die KfW Benchmark-Programme in Euro und US-Dollar den
wichtigsten Pfeiler der Refinanzierung dar. Investoren legen
weiterhin sehr großen Wert auf großvolumige und vor allem hochliquide
Anleihen, wie die KfW sie regelmäßig anbietet.

Die Refinanzierung im britischen Pfund erreicht ungeachtet der
Brexit-Entscheidung mit 2,4 Mrd. EUR Gegenwert (2016: 2,9 Mrd. EUR)
erneut einen verhältnismäßig hohen Anteil.

"Green Bonds - Made by KfW" für Investoren weltweit

Aus ihrem Green-Bond-Programm hat die KfW im ersten Halbjahr
Anleihen in britischen Pfund und Euro mit einem Volumen von insgesamt
2,3 Mrd. EUR platziert. Herauszustellen ist der im Euro emittierte
Green Bond: aufgrund der sehr guten internationalen Nachfrage konnte
er mit einem Volumen von 2 Mrd. EUR begeben werden. Damit ist er der
größte "Green Bond - Made by KfW". Weitere Aktivitäten sind im Laufe
des Jahres auch in diesem Segment geplant.

Für das zweite Halbjahr 2017 erwartet die KfW geringere
Marktvolatilitäten. In der Refinanzierung wird der Währungsmix aus
dem ersten Halbjahr 2017 zwischen Euro und den Fremdwährungen
voraussichtlich fortgeschrieben.

Zahlen und Fakten zur Refinanzierung der KfW finden Sie unter:
www.kfw.de/s/dekqiRR



Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM) Nathalie Cahn
Tel. +49 (0)69 7431 2098, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Nathalie.Cahn@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell


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