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WAZ: Der Zauber der Industriekultur - Kommentar von Thomas Mader zur Extraschicht

Geschrieben am 25-06-2017

Essen (ots) - Wer auf den Hochofen 5 im Duisburger Landschaftspark
steigt, der betastet unwillkürlich die monströsen Träger, Ventile und
Räder. Welch fremde vergangene Welt! Es wird zwar noch immer Stahl
geschmolzen in Duisburg - aber die Menschen leben heute anders. Ein
Science-Fiction-Leben, wenn man es aus der Zeit dieser rostenden
Kathedralen betrachtet: mit sauberer Luft, allem Wissen der Welt in
der Tasche und Freizeit im Hüttenwerk.

Veränderung passiert so schnell, da glaubt man fast, das
Ruhrgebiet hinke hinterher. Aber an seinen alten Kraftzentren - dem
Gasometer, den Hütten, all den Zechen, die nun Kulturorte sind -
zeigt die Region, dass sie nicht einfach im Wandel ist. Es ist eine
Struktur-Verwandlung, in etwas Neues.

Die Poesie darin kann man schon an normalen Tagen spüren, aber die
Extraschicht mit ihrem Licht und Feuer, ihrer Musik und Überraschung
- sie lässt diese Kraftpunkte der Erinnerung leuchten. Die
Extraschicht macht uns staunen über den Weg, den wir zurückgelegt
haben. Und manchem Besucher mag dieser Funke in den Alltag
überspringen.



Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell


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