(Registrieren)

"Falsches Signal - Wie die Bahn beim Gütertransport versagt" (FOTO)

Geschrieben am 13-05-2016

Baden-Baden (ots) -

SWR Dokumentation "betrifft" am Mittwoch, 18. Mai, 20:15 Uhr, SWR
Fernsehen

LKW verstopfen die Autobahnen, Autofahrer sind verärgert; dabei
verspricht die Politik seit vielen Jahren, Güter von der Straße auf
die Schiene zu bringen. Warum schafft es Deutschland nicht? Und warum
will die Deutsche Bahn den Schienengüterverkehr noch weiter abbauen?
Um diese Thematik geht es in der "betrifft"-Dokumentation "Falsches
Signal - Wie die Bahn beim Gütertransport versagt", am Mittwoch, 18.
Mai, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

"betrifft"-Autor Hermann Abmayr zeigt, wie die Bahn heute noch mit
Techniken von vorgestern arbeitet, während beim LKW modernste
Technologie eingesetzt wird. Was früher noch mit der Bahn kam, wird
heute oft nur noch auf der Straße angeliefert. Zum Beispiel Bananen
aus den Nordseehäfen. Dabei zeigt der Schweizer Lebensmittelhändler
Migros, dass es auch anders geht. Sogar empfindliche Früchte wie
Bananen kommen auf dem Schienenweg. Die Hälfte aller Waren werden in
den Zentrallagern des Unternehmens per Bahn angeliefert.

Ausbau der Rheintaltrasse verschiebt sich um mindestens 15 Jahre
Jetzt wird in der Schweiz der Gotthard-Basistunnel eröffnet, der den
europäischen Schienengüterverkehr auf der wichtigen Nord-Süd-Achse
zwischen Rotterdam und Genua nach vorne bringen soll. Güterzüge
müssen dann nicht mehr den zeitaufwendigen und teuren Weg über den
Gotthard nehmen. Die Kapazität wird fast verdoppelt. Aber Deutschland
hat seine Aufgaben nicht erledigt: Der zugesagte viergleisige Ausbau
der Rheintaltrasse wird sich um mindestens 15 Jahre verschieben. Und
dies, obwohl der Güterverkehr bis 2030 laut Bundesregierung um 38
Prozent steigen soll.

Gütertransport am Schweizer Vorbild

Die Schweiz ist auch beim Schienengüterverkehr Spitzreiter. Nur
Österreich kann da mithalten. Während in Deutschland gerade einmal 17
Prozent auf der Schiene transportiert werden, sind es in Österreich
30, in der Schweiz 41 Prozent. Güter auf die Schiene, dieses Ziel hat
bei den Eidgenossen Verfassungsrang. Und die Politik macht der
Schweizer Bundesbahn (SBB) klare Vorgaben.

"betrifft"-Autor Hermann Abmayr war in der Schweiz und in
Deutschland unterwegs, wo er in Bremerhaven gedreht hat oder auf dem
Rangierbahnhof Wustermark bei Berlin. Die Bahn hat den großen
Rangierbahnhof in der Nähe von Berlin einst aufgegeben. Heute wird er
erfolgreich von einem kleinen Eisenbahnunternehmen betrieben.

Hoffnung macht das Beispiel Reutlingen

In der SWR Dokumentation kommt auch ein Spediteur zu Wort, der
über die Schwierigkeiten berichtet, Güter per Bahn transportieren zu
lassen. Hoffnung macht das Beispiel Reutlingen: Die schwäbische
Industriestadt hat zehn Jahre lang mit der Bahn prozessiert, um das
Gelände des stillgelegten Güterbahnhofs übernehmen zu können. Bald
soll dort wieder Schienengüterverkehr möglich sein. Doch wann
entscheiden sich die Politik in Berlin und die Deutsche Bahn AG zu
einer Wende beim Güterverkehr? Sind die Signale falsch gestellt?

"betrifft: Falsches Signal - Wie die Bahn beim Gütertransport
versagt", am Mittwoch, 18. Mai, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen.

Fotos über www.ARD-Foto.de

Pressekontakt: Svenja Trautmann, Tel. 07221 929 22285,
svenja.trautmann@SWR.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

590994

weitere Artikel:
  • NDR Verwaltungsrat stimmt Vertrag mit Ingo Zamperoni als Tagesthemen-Moderator zu Hamburg (ots) - Der Berufung von Ingo Zamperoni zu einem der beiden Tagesthemen-Moderatoren steht nichts mehr im Weg. Der NDR Verwaltungsrat hat am Freitag (13. Mai) in Hamburg dem Abschluss eines entsprechenden Vertrags mit dem 42-jährigen Fernsehjournalisten zugestimmt. Zamperoni soll im Oktober auf Thomas Roth folgen, der im Herbst in den Ruhestand geht. Wie Roth wird auch Ingo Zamperoni im Wechsel mit Caren Miosga durch die Tagesthemen führen. Bevor er nach Washington ging, war Ingo Zamperoni fester Vertreter für die Tagesthemen-Moderation. mehr...

  • "Die beste Klasse Deutschlands": Gewinnertrophäe geht 2016 an die Prälat-Diehl-Schule aus Groß-Gerau / Malte Arkona kürt Sieger gemeinsam mit prominenten Studiogästen im spannenden Superfinale Erfurt (ots) - Fast 1.400 Schulklassen haben sich für "Die beste Klasse Deutschlands" 2016 beworben. 32 von ihnen konnten sich für einen der beliebten Startplätze qualifizieren. Nun, vier Wochen und 21 Wissens-Duelle später, steht die Siegerklasse fest: Die 7b der Prälat-Diehl-Schule aus Groß-Gerau ist "Die beste Klasse Deutschlands" 2016. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich im Superfinale gegen die letzten drei Konkurrenten aus Aachen, Neumünster und Osnabrück behaupten und dürfen nun die Koffer packen: "Die beste Klasse mehr...

  • TV-Sender RTL International auf 130 Kreuzfahrtschiffen Hamburg (ots) - Der im Januar gestartete Auslandssender RTL International wird künftig auch für viele deutsche Touristen auf Kreuzfahrtschiffen weltweit empfangbar sein. Dazu kooperiert der Kanal jetzt mit Global Eagle Entertainment (GEE), einem amerikanischen Unternehmen, das u.a. Schiffe mit TV-Programmen beliefert. Eine RTL-Sprecherin bestätigte die neue Partnerschaft auf Anfrage des Medienmagazins 'new business' (www.new-business.de). Mehr als 130 Schiffe von 27 Veranstaltern mit rund zehn Millionen Gästen pro Jahr können demnach mehr...

  • 9,33 Millionen Zuschauer für ESC-Finale im Ersten Hamburg (ots) - Großes Interesse am Eurovision Song Contest, vor allem bei den jungen Zuschauern: Im Schnitt 9,33 Millionen Zuschauer haben am Sonnabend (14. Mai) im Ersten das fast vierstündige ESC-Finale aus Stockholm verfolgt - das ist der beste Wert seit 2011, als Lena in Düsseldorf antrat. Der Marktanteil für das ESC-Finale 2016 lag bei den Zuschauern zwischen 14 und 19 Jahren bei 57,4 Prozent (0,48 Millionen), bei den 14- bis 29 Jährigen waren es 46,9 Prozent (1,23 Millionen) und bei den 14- bis 49-Jährigen 46,0 Prozent (4,59 mehr...

  • Jaguar Land Rover beim großen Fest zum 90. Geburtstag der Queen (FOTO) Schwalbach/Ts./ Windsor (ots) - - Jaguar Land Rover feierte auf Schloss Windsor zusammen mit Mitgliedern der königlichen Familie den 90. Geburtstag der Monarchin - 1.500 Menschen, 900 Pferde und sieben Jaguar F-TYPE traten bei der live auf ITV übertragenen Geburtstagsfeier auf - Majestätische Festtagstorte wurde von einem Land Rover Discovery in die Arena gezogen Jaguar Land Rover hat gestern Abend zusammen mit zahlreichen Ehrengästen und Millionen TV-Zuschauern rund um die Welt den 90. Geburtstags mehr...

Mehr zu dem Thema Sonstiges

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

Sat1.de mit neuem Online-Spiele-Portal Sat1Spiele.de / SevenOne Intermedia baut Bereich Games weiter aus

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht