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DEG investiert 1,1 Mrd. EUR in Entwicklungs- und Schwellenländern

Geschrieben am 11-02-2016

Köln (ots) -

- Fokus auf Finanzierungen für den Mittelstand, in Afrika und
weiteren Märkten mit Potenzial
- 115 deutsche Unternehmen gefördert
- Beratungsangebote ausgebaut

Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH
sagte 2015 rund 1,1 Mrd. EUR für die Finanzierung privater
Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu (2014: 1,5
Mrd. EUR). Angesichts politisch und konjunkturell herausfordernder
Entwicklungen in wichtigen Zielmärkten konzentrierte sie sich auf
Finanzierungen mit hoher Entwicklungsrelevanz. Mit ihren Neuzusagen
hat die DEG eine beträchtliche Hebelwirkung erzielt und
unternehmerische Investitionen in Höhe von 5,7 Mrd. EUR ermöglicht.

Finanzierungen für kleine und mittlere Unternehmen und den
Mittelstand bildeten einen Schwerpunkt. Rund 60 % der Neuzusagen 2015
waren für diese wichtige Zielgruppe bestimmt. Damit trug die DEG dazu
bei, das in vielen Entwicklungsländern unzureichende Angebot an
langfristigen Finanzierungen für diese Unternehmen zu verbessern. Für
Investitionen in Afrika und weiteren Zukunftsmärkten sagte die DEG
566 Mio. EUR zu. "Es gibt eine Vielzahl sich entwickelnder Länder mit
großem Potenzial. Die DEG engagiert sich dort gezielt, um
unternehmerische Initiative voran zu bringen und Perspektiven für die
Menschen zu schaffen", betonte Bruno Wenn, Sprecher der
DEG-Geschäftsführung.

So finanzierte die DEG in Ostafrika Erweiterungsinvestitionen des
Berliner Solaranbieters Mobisol GmbH, den sie bereits durch
verschiedene Wachstumsphasen begleitet hat, etwa mit Finanzierungen
aus dem Up-Scaling-Programm für innovative Geschäftsmodelle.
"Deutsche Mittelständler in Zukunftsmärkte zu begleiten, zählt zu
unseren strategischen Schwerpunkten. Mit Mobisol unterstützen wir ein
innovatives Unternehmen der "Grünen Wirtschaft". Über 200.000
Menschen nutzen bereits die netzunabhängigen Solarstromanlagen
unseres Kunden, das entspricht der Einwohnerzahl von Mainz", so Wenn.

Insgesamt stellte die DEG im vergangenen Jahr 115 deutschen
Unternehmen für Vorhaben in Schwellen- und Entwicklungsländern 164
Mio. EUR bereit.

Mit ihren Förderprogrammen kofinanziert die DEG Pilotvorhaben und
Machbarkeitsstudien und berät Unternehmen. Diese Beratung wurde 2015
weiterentwickelt. "Private Unternehmen haben in Entwicklungsländern
besondere Herausforderungen und daraus resultierenden
Beratungsbedarf. Hier setzen unsere Business Support Services an", so
DEG-Geschäftsführer Wenn. 2015 kofinanzierte die DEG 73 Maßnahmen,
darunter ein Simulations- und Schulungszentrum des deutschen
Zementherstellers Ohorongo in Namibia. Dort ermöglicht das
Unternehmen einen für das Land wichtigen Wissenstransfer, denn die
Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist in Namibia groß.

Regional betrachtet entwickelten sich die Zusagen für
Lateinamerika besonders erfreulich: Mit 310 Mio. EUR war hier im
Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 14 % zu verzeichnen. Der
größte Teil des Neugeschäfts entfiel 2015 auf Asien, wo die DEG 383
Mio. EUR investierte. Nach Branchen lag der Schwerpunkt auch 2015 mit
413 Mio. EUR im Finanzsektor. Für Investitionen der verarbeitenden
Industrie konnte die DEG mit 294 Mio. EUR 7 % mehr als im Vorjahr
zusagen.

Die DEG erwartet, dass sie sich auch 2016 in einem
herausfordernden Marktumfeld bewegen wird. Sie strebt ein Neugeschäft
auf dem Niveau der Vorjahre an. Schwerpunkte werden Finanzierungen
für deutsche Unternehmen sowie für Unternehmen in Zukunftsmärkten
sein. Dort ist die DEG in besonderem Maß als Langfristfinanzierer und
Berater gefragt, der internationale Standards vermittelt.



Pressekontakt:
Anja Strautz
Stellv. Pressesprecherin

DEG - Deutsche Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft
Kommunikation
Kämmergasse 22
50676 Köln

Tel.: +49 221 4986 1474
Fax: +49 221 4986 1843
mailto:presse@deginvest.de

http://www.deginvest.de


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