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Studie: Insbesondere junge Kunden und Akademiker wechseln zu Fintechs

Geschrieben am 12-11-2015

Frankfurt (ots) - Die Banken verlieren ihre jungen und gebildeten
Kunden zunehmend an Fintechs. Diese stehen den Angeboten der jungen
Startups aus der Finanzbranche vor allem im Kredit- und
Geldanlagebereich deutlich offener gegenüber als die
Gesamtbevölkerung. So sind bereits drei von vier jungen Deutschen mit
Hochschulabschluss grundsätzlich bereit, über Online-Plattformen Geld
anzulegen oder Kredite aufzunehmen. Das sind Ergebnisse einer
bevölkerungsrepräsentativen Studie unter 2.000 Bundesbürgern der auf
Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro.

77 Prozent der Akademiker bis 34 Jahre zeigen sich aufgeschlossen
für einen Wechsel, aber nur 63 Prozent aller Bundesbürger. Im
Kreditgeschäft können sich 74 Prozent der jungen Kunden mit
Hochschulabschluss den Schritt zu einer Non-Bank vorstellen im
Vergleich zu 62 Prozent aller Befragten.

"Für den Wechsel zu Fintechs gilt folgende Regel: Je jünger die
Kunden und je höher ihr Bildungsgrad, desto stärker wenden sie sich
den neuen Angeboten zu", sagt Joachim Butterweck,
Digitalisierungsexperte bei Cofinpro. "Den Banken drohen damit
ausgerechnet die kaufkräftigen Kunden von morgen davonzulaufen. Das
gilt vor allem in den margenträchtigeren Bereichen der Geldanlage."

Doch wie können die Banken bei für sie wichtigen Kundengruppen
punkten? Auf jeden Fall nicht mit ihrer traditionsreichen
Vergangenheit. Das zieht kaum noch. Stärker wiegt bei Akademikern
aller Altersgruppen der Verweis auf die Kontrolle durch die
staatliche Bankenaufsicht. 42 Prozent halten eine solche Kontrolle
bei Geldanlagen für wichtig gegenüber 31 Prozent der Befragten ohne
Studium. Von überdurchschnittlich großer Bedeutung sind den Kunden
mit Hochschulabschluss zudem individuell auf sie zugeschnittene
Angebote.

"Unsere Studie zeigt: Die Bundesbürger haben die neue Bankenwelt
längst für sich entdeckt. Und es reicht dabei nicht mehr nur, das
Online-Banking und die Webseiten ein bisschen hübsch zu machen", sagt
der Cofinpro-Digitalisierungsexperte. "Der Weg zur Bank der Zukunft
führt über die konsequente Ausrichtung an den Kundenwünschen. Dazu
müssen die Banken ihr altes Denken über Bord werfen, denn ihr Blick
geht immer noch zu sehr von innen nach außen."

Die Cofinpro-Studie "Digitales Banking 2015" kann bezogen werden
unter folgender Adresse: http://cofinpro.de/finweb-barometer/

Bildmaterial zum Thema finden Sie unter:
www.cofinpro.de/downloads/files/FinWeb

Über Cofinpro (www.cofinpro.de)

Cofinpro unterstützt Deutschlands führende Finanzdienstleister bei
der Verbesserung von Geschäftsprozessen. Zu den Kunden zählen große
Privatbanken, Landesbanken und der genossenschaftliche Sektor sowie
die führenden Kapitalverwaltungsgesellschaften. Gegründet 2007 als
mitarbeitergetragene Aktiengesellschaft beschäftigt die
Unternehmensberatung inzwischen 100 Bank- und Technologieexperten.
Neben der Zentrale in Frankfurt am Main unterhält Cofinpro Standorte
in Berlin, München, Stuttgart, Karlsruhe, Köln, Hamburg, Hannover und
Dresden.



Pressekontakt:
Cofinpro AG
Katharina Thomys
PR & Marketing
Tel.: +49 (0) 160 585 84 67
Fax: +49 (0) 721 1 80 54 08-1
E-Mail: katharina.thomys@cofinpro.de

CorpNEWSmedia
Claudia Thöring
Redaktion
Tel.: +49 (0) 40 207 6969 82
E-Mail:claudia.thoering@corpnewsmedia.de


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