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WAZ: Kaeser fehlt das Gespür. Kommentar von Frank Meßing zu Siemens

Geschrieben am 28-05-2015

Essen (ots) - Siemens-Chef Joe Kaeser steht vor der ersten großen
innerbetrieblichen Auseinandersetzung seiner noch jungen Amtszeit. Es
steht außer Frage, dass der Konzern auf die Veränderungen durch die
Energiewende reagieren muss. Die Frage ist nur, ob Stellenabbau und
die Verlagerung von Produktion ins Ausland die richtigen Antworten
sind. Kaeser greift tief in die Trickkiste, um Ruhe in die
aufgebrachte Belegschaft zu bringen. Er geißelt scharf die
vermeintlich ideologiebehaftete IG Metall und lobt seine eigenen
fleißigen Betriebsräte und Mitarbeiter. Doch der viel beschworene
Geist der Siemens-Familie, den es in den goldenen Zeiten einmal gab,
wurde längst vertrieben. Vor allem das Mülheimer Werk hat Erfahrung
im Kampf ums Überleben. Kaeser fehlt einfach das Gespür, wenn er
kritisiert, dass der Protest gegen Abbau an der Ruhr besonders heftig
ist. Hat der Siemens-Chef ernsthaft etwas anderes erwartet, wenn er
Mülheim den Löwenanteil der abzubauenden Stellen aufbürden will?



Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de


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