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dbb kritisiert offensichtliche Verschleppungstaktik der Deutschen Bahn

Geschrieben am 21-02-2015

Berlin (ots) - In einer außerordentlichen gemeinsamen Sitzung am
20. Februar 2015 in Berlin haben dbb Bundesleitung und
Geschäftsführung der dbb Bundestarifkommission den Tarifkonflikt bei
der Bahn eingehend analysiert. Hierbei sind Informationen bekannt
geworden, die die Verhandlungsführung der Deutschen Bahn in einem
neuen Licht erscheinen lassen. Mit Empörung haben die dbb-Gremien
darauf reagiert, dass einer der Verhandlungsführer der Deutschen
Bahn, der Hauptgeschäftsführer des Agv MoVe Werner Bayreuther, für
das Schweizer Schranner Negotiations Institute seit 2013 mehrfach
Seminare zu Verhandlungstaktik abgehalten hat, deren Schwerpunkte
offensichtlich die Prinzipien und Methoden der bisherigen
Verhandlungsführung der Deutschen Bahn gegenüber der GDL geprägt
haben:

- "Warum Sie in schwierigen Verhandlungen nicht mehr argumentieren
sollten."
- "Wie Sie bis zur letzten Sekunde flexibel bleiben und sich dabei
alle Ergebnisoptionen offen halten können."
- "Sie lernen die strategische Verhandlungsführung mit
Gewerkschaften und das Nutzen von irrationalen Forderungen."
- "Warum ein Streik nicht vermieden werden sollte."

Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt erklärt hierzu: "Eine
Verhandlungsführung der Deutschen Bahn, die solchen Prinzipien folgt,
führt zwangsläufig dazu, dass die Verhandlungen mit der GDL immer
wieder scheitern müssen und ist verantwortlich für Eskalation und
Streiks. Dadurch verschleudert das bundeseigene Unternehmen hunderte
von Millionen Euro. Das Wehklagen um das Wohl der Fahrgäste erscheint
vor diesem Hintergrund völlig unglaubwürdig. Ich kann die Arbeitgeber
der Deutschen Bahn nur nochmals auffordern, endlich konstruktiv und
ergebnisorientiert mit der GDL zu verhandeln."



Pressekontakt:
dbb - beamtenbund und tarifunion
Dr. Frank Zitka
Telefon: 030.4081-5510
Fax: 030.4081-5599
Email: zitka@dbb.de


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