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NOZ: Interview Medien mit dem Schauspieler Fritz Wepper

Geschrieben am 24-12-2014

Osnabrück (ots) - Fritz Wepper will "Methusalem spielen"

Einen Abschied wie Götz George kann sich der 73-Jährige nicht
vorstellen - Vertragstreue kostete den Schauspieler Karriere in
Hollywood

Osnabrück.- Schauspieler Fritz Wepper sieht auch mit 73 Jahren
keinen Grund, an einen Abschied vom Film zu denken - ganz im
Gegenteil: "Mein Ziel ist es, Methusalem zu spielen," sagte Wepper in
einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch). Aus
diesem Grund sei Götz George in diesem Zusammenhang kein Vorbild für
ihn, betonte Wepper: "Götz war immer schon eigen. Ich schätze ihn als
Kollegen sehr, und deshalb bedauere ich auch seine Entscheidung, sich
dem Film quasi zu entziehen. Aber auch das muss man respektieren."
Für ihn aber sei ein Rückzug ins Private kein Thema, solange er
gesund sei: "Dafür macht mir der Beruf zu viel Freude."

Mit etwas Wehmut erinnerte sich Wepper an die verpasste Chance,
nach dem Film "Cabaret" mit Liza Minelli (1972) in Hollywood Karriere
zu machen: "Ich war zur Oscar-Verleihung eingeladen, aber unser
damaliger ,Derrick'-Produzent hat mich nicht gehen lassen. Er sagte
sogar: Solche Filme solltest du nicht machen. Das war ein Witz, total
daneben. Später war ich dann bei MCA in New York, die mir zwei Filme
vorschlugen, einen in Kanada, einen in den USA, zudem ein
Theaterstück am Broadway. Da saßen dann acht Anwälte um mich herum,
und ich sagte: Ich habe dieses Jahr noch einen Vertrag bei ,Derrick'
und eine Option für nächstes Jahr. Hätte ich diese Option nicht
gehabt, wäre alles okay gewesen - so aber habe ich den härtesten Satz
gehört, den ich in meiner Laufbahn vernehmen musste: ,Fritz, forget
it.' Das war's."

Aus heutiger Sicht war es für Wepper womöglich sogar die bessere
Entwicklung: "Welche Rollen hätte ich da als Ausländer bekommen? Hier
in Deutschland hatte ich ,Derrick', später ,Um Himmels Willen' und
"Mord in bester Gesellschaft'. Eigentlich bin ich hier doch optimal
bedient. Also: Kein Grund zur Beschwerde."



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207


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