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Studie: Zwei Drittel der Mieter vermuten hohes Einsparpotenzial bei Nebenkosten

Geschrieben am 23-07-2014

Hamburg (ots) - Die meisten Mieter in Deutschland zahlen nach
eigener Einschätzung zu hohe Nebenkosten für ihre Wohnung. Fast zwei
Drittel vermuten, dass es erhebliches Sparpotenzial bei Strom, Gas,
Wasser, Müllabfuhr oder Hausmeisterdiensten gibt. 36 Prozent
attestieren ihrem Vermieter Untätigkeit bei der Verpflichtung, die
sogenannte zweite Miete so gering wie möglich zu halten. Das ergab
eine bevölkerungsrepräsentative Studie der TAG Immobilien AG
gemeinsam mit der TU Darmstadt. Dazu wurden 1.000 Mieter in
Deutschland befragt.

"Mit Sorge blicken die Mieter der jährlichen Nebenkostenabrechnung
entgegen, denn fast immer sind die Preise im Vergleich zum Vorjahr
gestiegen", sagt Immobilienexperte Prof. Dirk Schiereck von der TU
Darmstadt. "Immobilienunternehmen haben die zweite Miete bisher zu
wenig im Blick - sie schöpfen das Potenzial an Kostensenkungen nur
ungenügend aus. Praxiserfahrungen zeigen jedoch, dass die Nebenkosten
um bis zu 20 Prozent pro Wohnung pro Jahr reduziert werden können."

Dabei stellt die zweite Miete für sechs von zehn Mietern jeden
Monat eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Mehr noch: Die große
Mehrheit befürchtet, dass diese Ausgaben weiter unkontrollierbar
steigen werden. Die Folge: 89 Prozent der Befragten wünschen sich,
dass ihr Vermieter mehr unternimmt, um die Nebenkosten gering zu
halten.

"Als Vermieter sehen wir uns in der Pflicht, jede einzelne
Position der Nebenkosten regelmäßig auf Einsparungen zu überprüfen",
sagt Claudia Hoyer, Vorstand der TAG zuständig für das
Immobilienmanagement. So nimmt das börsennotierte Unternehmen
beispielsweise das Thema Müllentsorgung akribisch unter die Lupe.
"Wir schauen uns zunächst an, wie viele Mülltonnen überhaupt vor
einem Mietshaus stehen, wie schnell sie voll werden und ob die
Leerung statt einmal die Woche auch alle 14 Tage erfolgen kann."
Außerdem installiert der Konzern seit Kurzem elektronisch verriegelte
Mülltonnen. "Das hat den Vorteil, dass nur noch die Bewohner des
Hauses, in Form einen Chips, Zugang zu den Mülltonnen haben.
Mülltourismus bleibt damit aus. Auch können wir so den Müll für jeden
Mieter je nach Verbrauch abrechnen", sagt Claudia Hoyer. Allein mit
Hilfe dieses neuen Managements wurden die Müllkosten an einem der
TAG-Standorte seit 2010 um rund 30 Prozent verringert.

Wichtig ist, die Hausbewohner einzubeziehen und gemeinsam an
Kostensenkungen zu arbeiten. Mieter können aus der alltäglichen
Wahrnehmung in ihrem Wohnumfeld wertvolle Anregungen zu Einsparungen
von Nebenkosten geben. Ansprechpartner können auch die Hausmeister
sein, deren Dienste die TAG seit 2012 zunehmend in das eigene
Unternehmen integriert hat. Das hat nicht nur zu Kostensenkungen für
die Mieter geführt. "Wir haben ferner unser Leistungsspektrum
erweitert und sind nun noch öfter vor Ort, um uns noch intensiver um
die Anliegen der Bewohner zu kümmern", sagt Hoyer.

Und nicht zuletzt, fordert Immobilienexperte Schiereck, muss die
Abrechnung der Nebenkosten transparent und verständlich sein: "Jede
einzelne Position sollte nachprüfbar und erklärbar sein." So können
Mieter den Hauseigentümer oder -verwalter gezielt darauf ansprechen,
wenn sie ihre Nebenkosten nicht nachvollziehen können.

Über die TAG Immobilien AG

Die TAG Immobilien AG ist ein im MDAX gelistetes börsennotiertes
Unternehmen mit einer mehr als 125-jährigen Geschichte. Die
Hauptstandorte sind der Großraum Hamburg und Berlin, die Region
Salzgitter sowie Thüringen/Sachsen und Nordrhein-Westfalen. Insgesamt
bewirtschaftet TAG aktuell etwa 74.000 Wohnungen sowie dazugehörige
Gewerbeflächen, Garagen und Pkw-Stellplätze. Ziel des Unternehmens
ist es, die Wohnqualität für seine Mieter zu verbessern. So passt die
TAG etwa ihre Bestände den modernen Wohnbedürfnissen an, engagiert
sich im Umfeld der Wohnquartiere und fördert eine gute Nachbarschaft.
Durch ein umsichtiges Management seiner Immobilien und eine
zukunftsorientierte Entwicklung seines Portfolios senkt der Konzern
kontinuierlich den Leerstand und steigert den Wert seines
Gesamtportfolios.



Pressekontakt:
TAG Immobilien AG
Head of Investor & Public Relations
Dominique Mann
Tel. +49 (0) 40 380 32 300
Fax +49 (0) 40 380 32 390
pr@tag-ag.com


Ansprechpartner für die Mieterstudie:
Thöring Heer & Partner
Claudia Thöring
Mittelweg 19 - D-20148 Hamburg
Tel: +49 40 207 6969 82
mobil: +49 170 2150 146
Claudia.Thoering@corpnews-media.de


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