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Die Erde, eine Stadt / Immer mehr Menschen leben in Städten / scobel - Green Cities fragt: Sind Städte dem immensen Wachstum organisatorisch, ökologisch, sozial gewachsen? / Wissenschaft am Donnerstag

Geschrieben am 28-05-2014

Mainz (ots) -
Donnerstag, 5. Juni 2014, 21.00 Uhr, 3sat

Erstausstrahlung

Schon jetzt leben mehr Menschen in Städten als auf dem Land, in
den nächsten Jahren werden weltweit weitere Millionen von Menschen in
Städte ziehen. Sie verknüpfen mit dem Stadtleben die Hoffnung auf
Wohlstand, Wachstum und Fortschritt - oder zumindest auf etwas
bessere Lebensverhältnisse. Das ist aber nur eine Seite - denn Städte
werden so Moloche mit gewaltigen sozialen und ökologischen Problemen.
"Wenn Millionen Menschen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in
die Städte strömen, muss es gelingen, sie zu integrieren", betont der
Zürcher Architektursoziologe Christian Schmid in einem Filmbeitrag.
"Die Migranten in Ghettos zu stecken und sie in unwirtliche
Trabantensiedlungen oder gar Slums abzuschieben, wird auch schlimme
soziale Folgen haben", erklärt er anhand des Beispiels von La Defense
in Paris. In Filmreportagen und im Gespräch mit Experten stellt
Moderator Gert Scobel in der 3sat-Sendung "scobel - Green Cities"
Konzepte für grüne Städte vor und diskutiert, wie sich der Lebensraum
Stadt verändern muss, damit der Mensch "artgerecht" darin leben kann.
Diese Entwicklung wird nicht mehr nur einzelne Länder oder Regionen,
sondern die Menschheit als Ganzes betreffen, so die These. In
Zusammenarbeit mit der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung
sind der Geograph und Stadtforscher Christian Schmid, der Architekt
Matthias Sauerbruch sowie der Geowissenschaftler und Direktor des
Senckenberg Forschungsinstituts und Naturkundemuseums, Volker
Mosbrugger, im "scobel"-Studio, um einen visionären Blick in eine
nicht mehr allzu ferne Zukunft zu werfen.

Die Gesprächsrunde bei Gert Scobel diskutiert beispielsweise über
die in Dubai geplante grüne Zukunftsstadt. Leider sei sie ein mit
Zweifeln behaftetes Projekt, denn sie verbrauche Unmengen von
Energie, um die Temperaturen für Menschen erträglich zu machen, heißt
es von Expertenseite. Doch die Sendung diskutiert auch andere
Ansätze. So in Mexico Stadt, wo in einem vorwiegend von armen
Bevölkerungsschichten bewohnter Stadtteil die Menschen in
größtmöglicher Selbstbestimmung leben können: Sie können ihre kleinen
Grundstücke selbst gestalten, Obst und Gemüse anbauen, all das, was
sie sich auf dem Markt nicht leisten können.

Bereits zuvor um 20.15 Uhr zeigt 3sat im Rahmen von "Wissenschaft
am Donnerstag" die Dokumentation "Wie viel Mensch verträgt die Natur?
Und wie viel Natur der Mensch?". Darin geht es vor allem um die
Frage, welcher Zustand der Natur der schützenwerte ist. Denn wenn
sich die Natur ohnehin laufend verändert, welches ist dann der
Urzustand, der bewahrt werden sollte?

Hinweis für Redaktionen: Ausführlichere Informationen über die
"scobel"-Sendung finden Sie hier:
https://pressetreff.3sat.de/start/artikel/scobel-green-cities-1/

und über die Wissenschaftsdokumentation "Wie viel Natur verträgt
der Mensch?" hier: https://pressetreff.3sat.de/start/artikel/wie-viel
-mensch-vertraegt-die-natur/



Pressekontakt:
Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat
Pepe Bernhard
+49 (0) 6131 - 701 6261
bernhard.p@3sat.de


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