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Neue OZ: Kommentar zu Theater

Geschrieben am 24-01-2014

Osnabrück (ots) - Europa ohne Grenzen

Letztes Jahr der Bachmann-Wettbewerb, dieses Jahr das Burgtheater,
und nächstes Jahr womöglich die Salzburger Festspiele? Nun, so weit
wird es wahrscheinlich, hoffentlich!, nicht kommen. Aber pfleglich
geht Österreich derzeit nicht mit seinen kulturellen
Aushängeschildern um.

Nun gehen uns die Angelegenheiten unserer Nachbarn herzlich wenig
an. Doch die Auswirkungen der österreichischen Kulturpolitik treffen
auch uns. Die "Burg" zum Beispiel ist eines der wirkungsmächtigen
Häuser des deutschsprachigen Theaters, das zeigen allein die
Werdegänge der letzten drei Intendanten. Unter künstlerischen
Aspekten spielen Staatsgrenzen eine untergeordnete Rolle.

Bemerkenswert bei der ganzen Causa ist der geringe Anteil der
Kulturausgaben am österreichischen Bruttoinlandsprodukt. Trotzdem
wurde das Budget eingefroren, mit dem Effekt, dass ganze
Einrichtungen in Gefahr geraten. Der Spareffekt ist minimal, und das
kennen wir nun zur Genüge. Kulturfinanzierung überwindet offenbar
auch Grenzen.

Ralf Döring



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207


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