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Wie steht es um die Big-Data-"Fitness" der DACH-Region? / Neue Studie der Universität Potsdam zu Status und Potenzial der Analytics-Nutzung von Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Geschrieben am 28-11-2013

Heidelberg, Potsdam (ots) -

- Big Data Analytics steht oben auf der Agenda des Top-Managements
- Unternehmen sehen eigene Schwächen bei
Business-Analytics-Kompetenzen
- Im Fokus: branchenübergreifender Big Data-Handlungsbedarf und
Wirtschaftlichkeit

Big Data Analytics steht ganz oben auf der Agenda des
Top-Managements in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dies ist
ein Ergebnis der Studie "Wettbewerbsfaktor Analytics 2014" der
Universität Potsdam. So befürwortet die deutliche Mehrheit der
Unternehmenslenker in der DACH Region den Einsatz von
Business-Analytics-Lösungen für die zielgerichtete Nutzung von Big
Data: In der Schweiz sehen das 65 Prozent der Befragten so, in
Deutschland über 80 Prozent und in Österreich sogar 100 Prozent.
Gleichzeitig geben 45 Prozent der aktuell befragten Unternehmen an,
dass sich ihre Kompetenz im Bereich Business Analytics nur langsam
weiterentwickelt. Sogar 64 Prozent verweisen auf Anwendungsbarrieren
aufgrund "fehlender Kenntnisse über die Möglichkeiten und den Nutzen
weitreichenderer Analysen".

Die Studie "Wettbewerbsfaktor Analytics 2014" sowie eine einfach
zu handhabende Checkliste zur Ermittlung des eigenen analytischen
Reifegrads stehen ab sofort zum Download bereit: http://ots.de/Pwa6N

Grundsätzlich gilt der Einsatz von "Business Analytics" in Zeiten
explosionsartigen Datenwachstums als Voraussetzung für eine
zielgerichtete Nutzung der immer gewaltigeren - und oft überwiegend
rohen - Informationsmassen. Business Analytics steht nicht für
vergangenheitsorientiertes Reporting im Sinne klassischer "Business
Intelligence", sondern für den zukunftsorientierten Umgang mit
erfolgsrelevanten Fragen und Szenarien.

Mit der zweiten Auflage der Studie "Wettbewerbsfaktor Analytics"
hat ein Team der Universität Potsdam, Lehrstuhl für
Wirtschaftsinformatik und Electronic Government, unter der Leitung
von Professor Dr. Norbert Gronau, erneut untersucht, ob und wie
umfangreich Unternehmen im deutschsprachigen Raum Business Analytics
bereits einsetzen. Die Studie basiert auf der Grundannahme, dass der
analytische Reifegrad eines Unternehmens Rückschlüsse auf dessen
Wettbewerbsfähigkeit zulässt. Orientiert an den durchschnittlichen
Reifegraden der jeweiligen Branche können Unternehmen leicht ablesen,
wo sie selbst stehen und welche Wettbewerbsvorteile sich durch einen
Ausbau der analytischen Kompetenzen erschließen lassen. Flankierend
zu den neuen Studienergebnissen hat die Universität eine "Checkliste"
(http://ots.de/Pwa6N) veröffentlicht. Diese dient als Self-Assessment
für die Beurteilung des unternehmenseigenen analytischen Reifegrades.

Aufbauend auf der Erststudie von 2012 sind in der aktuellen
Ausgabe die Branchen "Manufacturing" (Fertigungs-Industrie) und "Life
Science" hinzugekommen. Erneut abgebildet werden die Branchen
"Handel", "Banken" und "Versicherungen". Insgesamt konnte - mit 7.000
Online-Fragebögen sowie ergänzenden Tiefen-Interviews - eine
deutliche Steigerung der Studien-Repräsentativität für den gesamten
deutschsprachigen Wirtschaftsraum erzielt werden.

"Befriedigend bis ausreichend, aber deutlich sensibilisiert"
Zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass beim Einsatz von
Business Analytics im Big-Data-Umfeld derzeit kaum Unterschiede
zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz bestehen.
Unternehmen in der DACH-Region setzen entsprechende Software-Lösungen
insgesamt noch zu spontan und zu einzelfallbezogen ein. Die Anwendung
weist deshalb noch keinen formalisierten Charakter auf, wenn auch die
in der Studie befragten Manager - erste und zweite Führungsebene -
bereits deutlich sensibilisiert für die Notwendigkeit von Business
Analytics sind.

Für alle drei Länder wurde der Reifegradlevel "Ad-hoc" ermittelt,
was in Schulnoten einer Beurteilung zwischen befriedigend und
ausreichend entspricht. Dementsprechend bewertet auch fast die Hälfte
aller Unternehmen den heute noch anfallenden Zeitaufwand - für
Analysen ohne Business-Analytics- Unterstützung - als "nur
befriedigend bis ausreichend". Die allgemeinen analytischen
Reifegrade sind branchenabhängig weiterhin abweichend. Der Bedarf
nach einer flächendeckenderen analytischen Durchdringung gilt aber
für alle untersuchten Wirtschaftsbereiche.

"Insbesondere die Wirtschaftlichkeit von Business Analytics haben
wir in diesem Jahr in den Fokus gerückt. Weil es dem Marktinteresse
entspricht und weil es dabei hilft, das wirkliche
Wettbewerbs-Potenzial noch deutlicher herauszuarbeiten. Die
Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: Business Analytics lohnt sich
schnell und nachhaltig. Da der Bedarf aufgrund von Big Data in den
kommenden Jahren branchenübergreifend definitiv weiter steigt, ist es
jetzt dringend notwendig, die Weichen zu stellen. Business Analytics
muss in der DNA des Wirtschaftslebens fest verankert werden. Die
Gesamtstudie 2014 trägt erneut zu diesem Erkenntnisgewinn bei.
Entscheidend ist nun die Initiative innerhalb der Unternehmen", so
Professor Norbert Gronau, Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftsinformatik
und Electronic Government an der Universität Potsdam.

"Die technologische Weiterentwicklung schreitet parallel zu den
immer komplexeren Herausforderungen der Praxis schnell voran",
ergänzt Wolf Lichtenstein, CEO der DACH-Region beim Softwarehaus SAS,
das wieder als Studienpartner der Universität Potsdam fungiert.
"Während die Analyse von Big Data bis vor kurzem noch eher exklusiv
mithilfe von Statistik- und IT-Abteilungen erfolgte, ist der Einsatz
von Business Analytics mittlerweile direkt in den Fachabteilungen
angekommen. Eine Entwicklung, die sich - je nachdem ob die
bestehenden Möglichkeiten schon genutzt werden - ebenfalls deutlich
auf den hier erforschten Wettbewerbsfaktor auswirkt. Die diesjährige
Studie offenbart in der Gesamtbetrachtung ein gewisses Vakuum
zwischen erkanntem Bedarf und tatsächlicher Umsetzung. Unternehmen,
die sich dieser Situation bereits bewusst sind, kann in der Praxis
schnell geholfen werden. Gerade weil Business Analytics heute schnell
und einfach verfügbar ist."



Pressekontakt:
SAS Deutschland
Thomas Maier
Tel. +49 6221 415-1214
thomas.maier@sas.com


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