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München: Wohnungen kosten im Durchschnitt über 5.000 Euro pro Quadratmeter - Höchstpreise reichen bis zu 13.700 Euro

Geschrieben am 04-06-2013

Nürnberg (ots) - Marktbericht München von immowelt.de, eines der
führenden Immobilienportale:

- Die Wohnungspreise erreichen in München ein neues Rekordhoch:
Käufer zahlen im Schnitt 5.027 Euro pro Quadratmeter
- Erneuter Preisanstieg von 15 Prozent verglichen mit dem Vorjahr
- Höchstpreise in Lehel und Maxvorstadt bis zu 13.700 Euro pro
Quadratmeter
- Mieter zahlen im Durchschnitt 14,20 Euro pro Quadratmeter
- Mittlere Wohnlagen machen die größten Preissprünge, selbst
Randlagen immer beliebter

Die Münchner Wohnungspreise steigen auf das Rekordhoch von
durchschnittlich 5.027 Euro pro Quadratmeter -ein Plus von 15 Prozent
innerhalb eines Jahres. Das zeigt der Marktbericht München von
immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale. Die Preise für
Eigentumswohnungen liegen damit rund 160 Prozent über dem
bundesdeutschen Schnitt von 1.905 Euro pro Quadratmeter. Zum
Vergleich: Die Kaufkraft liegt lediglich 37 Prozent über dem
Deutschlandschnitt.

Kaufmarkt: Preise ziehen auch jenseits des Zentrums an

Immobilien in Top-Lagen wie Isarvorstadt, Ludwigsvorstadt oder
Maxvorstadt kosten im Schnitt bis zu 7.000 Euro pro Quadratmeter, am
teuersten sind Eigentumswohnungen in der Altstadt und in Lehel mit
7.900 Euro pro Quadratmeter. Für Luxus-Wohnungen müssen Käufer zum
Teil bis zu 13.700 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Wohnungen unter
1.500 Euro sind selten und nur am Stadtrand zu finden.

Die größten Preissteigerungen verzeichnen allerdings nicht die
Stadtteile im Zentrum, sondern daran angrenzende Gebiete wie Laim,
Nymphenburg und Schwabing. Auch wohlsituierte Wohnungskäufer weichen
auf günstigere Gegenden aus - und treiben dort die
Durchschnittspreise nach oben. Selbst in manchen Stadtrandlagen wie
in Trudering-Riem steigen die Preise stark an. Auf dem Gelände des
alten Flughafen Riem entstand in den vergangenen Jahren die
Messestadt Ost, ein Viertel voller Neubauten sowie die Parklandschaft
der Bundesgartenschau von 2005. Inzwischen ist die Entwicklung weit
vorangeschritten, der Stadtteil erfreut sich wachsender Beliebtheit.
Das nächste Mammutprojekt wird München noch eine Weile beschäftigen:
Noch bis 2030 soll der Bau des neuen Stadtteils Freiham am westlichen
Stadtrand andauern und dann Platz für 20.000 Münchner bieten.

Durchschnittliche Mietpreise zwischen 11,80 und 18,30 Euro

Auch bei den Mieten dreht sich die Preisspirale weiter. 14,20 Euro
Nettokaltmiete zahlen die Münchner inzwischen im Schnitt pro
Quadratmeter bei Neuvermietungen, das sind 7 Prozent mehr als im
Vorjahr. Im bundesdeutschen Durchschnitt liegen die Mieten mit 6,60
Euro bei nicht einmal der Hälfte des Münchner Preises.

Am teuersten wohnen Münchner in Altstadt-Lehel (18,30 Euro),
Schwabing (16,20 Euro), und Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (16,10
Euro). Am wenigsten verlangen Vermieter am nordwestlichen Stadtrand
in Aubing-Lochhausen-Langwied, Allach-Untermenzing (beide 11,80 Euro)
und in Feldmoching-Hasenbergl (11,70 Euro). Gebiete wie
Feldmoching-Hasenbergl sind allerdings ländlich geprägt. Hier wohnen
viele Familien in Häusern, Mietwohnungen sind rar.

Mit Ausnahme eben jener ländlich-familiären Randgebiete stiegen
die Mietpreise überall im äußersten Gürtel Münchens im vergangenen
Jahr zwischen 5 und 10 Prozent an. Die größte Preissteigerung
verzeichnet Moosach mit einem Plus von 13 Prozent. Das eher biedere
Wohnviertel verfügt seit 2010 über eine bessere Anbindung durch
öffentliche Verkehrsmittel. Außerdem wurde und wird viel gebaut.
Wohnungen im Luxussegment sind allerdings trotzdem genauso selten wie
Mietpreise unter 8 Euro pro Quadratmeter.

Datenbasis für die Berechnung der Durchschnittspreise in München
waren 6.000 auf immowelt.de inserierte Angebote. Verglichen wurde
jeweils das 1. Quartal 2013 mit dem Vorjahreszeitraum. Die Mietpreise
sind Nettokaltmieten bei Neuvermietung, die Kaufpreise sind
Angebots-, keine Abschlusspreise.

Diese und andere Pressemitteilungen der Immowelt AG finden Sie in
unserem Pressebereich unter http://presse.immowelt.de.

Über immowelt.de: Das Immobilienportal www.immowelt.de ist mit
monatlich 4,2 Millionen Besuchern (comScore, Stand: September 2012)
und bis zu 1,2 Millionen Immobilienangeboten pro Monat einer der
führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und
Gewerbeimmobilien. Zusätzliche Verbreitung erreichen die Inserate
über 50 Zeitungsportale, als crossmediale Annonce in zahlreichen
Tages- und Wochenzeitungen sowie über Apps für iPhone, iPad,
Android-Smartphones, Blackberry und Windows Phone.



Pressekontakt:
Immowelt AG
Nordostpark 3-5
90411 Nürnberg

Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-462
presse@immowelt.de

www.twitter.com/immowelt
www.facebook.com/immowelt


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