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Happy Birthday Schaper & Brümmer! / Ein Rückblick auf 90 erfolgreiche Jahre (BILD)

Geschrieben am 26-04-2013

Salzgitter (ots) -

Pioniergeist, Erfindungsreichtum und Mut - das sind die
Eigenschaften mit denen die Gründer des Pharmaunternehmens Schaper &
Brümmer, Albert Brümmer und Erich Schaper, das Fundament für eine
mittlerweile 90 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte legten. Getreu dem
Motto "Wollen, wägen, wagen" zeigten sich im Laufe der Zeit immer
wieder ihr taktisches Geschick und ihre Weitsicht. Die Entscheidung,
bei der Entwicklung und Produktion von pflanzlichen Arzneimitteln auf
hohe wissenschaftliche Qualitätsstandards zu setzen, prägt die
Firmenphilosophie des Unternehmens bis heute.

1923: Während einer langen Wanderung in der Lüneburger Heide
beschlossen der Kaufmann Albert Brümmer und der Chemiker Erich
Schaper sich gemeinsam selbstständig zu machen. Ihre Idee: Eine
eigene Produktion von homöopathischen und biologischen Arzneimitteln.
Beide hatten sich bereits ausgiebig mit der Herstellung dieser
Präparate beschäftigt. Dennoch: Ein mutiger Schritt in turbulenten
Zeiten, der aber auch ihr Gespür für sich anbahnende Entwicklungen
zeigte. Denn Naturheilkunde stand bereits zu Beginn der 20er Jahre
hoch im Kurs. Wurde noch zunächst in bescheidenen Räumlichkeiten
produziert, zeigte sich schnell der finanzielle Erfolg, so dass
bereits nach zwei Jahren das Grundstück in Ringelheim -Salzgitter
erworben wurde, auf dem das Unternehmen bis heute seinen Sitz hat.
Arzneimittel von Schaper & Brümmer wurden bei Ärzten und
Heilpraktikern zu gefragten Heilmitteln. Ab 1934 gehörte dazu auch
ein Mittel, das 1937 den Namen Esberitox® erhielt: Ein Meilenstein in
der Firmengeschichte und bis heute die bekannteste Marke von Schaper
& Brümmer.

Die Weltwirtschaftskrise machte dem jungen Unternehmen zu
schaffen, ebenso die politischen Verhältnisse während der Zeit des
Nationalsozialismus und des zweiten Weltkrieges. Da beide
Firmengründer nichts mit der Ideologie des sog. "Dritten Reiches" zu
tun haben wollten, blieben sie der nationalsozialistischen Partei
fern. Das untadelige Verhalten vor und während des Krieges sowie die
Distanz zum Nationalsozialismus zahlten sich später aus. Schaper &
Brümmer bekam von den britischen Alliierten zügig eine
Produktionserlaubnis und Reisegenehmigungen, um ihre Arzneimittel zu
vertreiben und Rohstoffe einzukaufen. Dennoch waren es schwierige
Zeiten: Zerstörte Lager und Vertriebswege mussten wieder aufgebaut
werden, die Währungsreform erschwerte zusätzlich den Neubeginn. Mit
Fleiß und harter Arbeit gelang es, das Unternehmen erneut auf
Erfolgskurs zu bringen: 1952 konnte erstmals ein Umsatz von 2
Millionen DM erzielt werden. Damals zeigte sich erneut die Weitsicht
der beiden Firmengründer: Investitionen in neue Labore und
wissenschaftliche Forschung bestimmten die zukünftige Ausrichtung der
Firma. Im Laufe der 60er Jahre fokussierte man sich auf Arzneimittel,
deren Wirksamkeit durch ausgiebige Forschung belegt werden konnte.
Rationale Phytotherapie mit wissenschaftlichen Wurzeln herzustellen,
wurde zum Credo des Unternehmens.

In den folgenden Jahrzehnten gewann die Ausweitung des Geschäfts
auf internationaler Ebene zunehmend an Bedeutung. Bereits während der
60er Jahre wurden erste Verbindungen nach Südamerika, Frankreich und
Japan geknüpft, der Anteil des durch Export erwirtschafteten Gewinns
stieg stetig an. Heutzutage findet man Arzneimittel der Firma Schaper
& Brümmer in 36 Ländern weltweit. Highlight dieser Erfolgsgeschichte:
1994 gelang es Schaper & Brümmer als erstem westlichen
Phytopharmaka-Hersteller eine Registrierung für den chinesischen
Markt zu erhalten.

Im Laufe der 80er und 90er Jahre wurde das Portfolio der Firma
durch die Einführung weiterer sehr erfolgreicher Arzneimittel
ergänzt. So kam beispielsweise 1994 Remifemin® plus auf den Markt -
bis heute gemeinsam mit dem bereits 1956 eingeführten Remifemin®
Marktführer in der Selbstmedikation zur Behandlung von
klimakterischen Beschwerden.

Schaper & Brümmer präsentiert sich heute als modernes
Hightech-Unternehmen mit Tradition, das sich mit seinen
Phytotherapeutika zu einem wichtigen OTC-Partner der Apotheken
entwickelt hat. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die
Wirkung von bewährten Heilpflanzen auf Basis neuester
wissenschaftlicher Erkenntnisse in Arzneimitteln einzusetzen, die
höchste Qualitätsanforderungen erfüllen. Um diesem Anspruch zu
genügen, setzt das Unternehmen mehr und mehr auf den heimischen Anbau
der verwendeten Heilpflanzen. Als eines der ersten Unternehmen begann
Schaper & Brümmer beispielsweise vor rund 15 Jahren damit, die
Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa), die in Remifemin® und
Remifemin® plus zum Einsatz kommt, in Deutschland anzubauen.

Auch im Jahr 2013 - zum 90. Jubiläum - folgt das Unternehmen dem
Forschergeist der beiden Firmengründer: Noch in diesem Jahr ist die
Einführung mehrerer neuer Präparate geplant. Die Vorbereitungen dafür
laufen bereits auf Hochtouren.



Pressekontakt:
Rothenburg & Partner
Verena Busch
Friesenweg 5f
22763 Hamburg
redaktion@rothenburg-pr.de


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