(Registrieren)

Mitteldeutsche Zeitung: Stiftung Moritzburg Neuer Direktor übt scharfe Kritik an der Arbeit des Kunstmuseums in Halle

Geschrieben am 12-02-2013

Halle (ots) - Reinigendes Gewitter an der Moritzburg: Der neue
Direktor der Stiftung Moritzburg in Halle, Michael Freitag, übte zum
Neujahrsempfang scharfe Kritik an der Arbeit des Kunstmuseums,
berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung"
(Dienstagausgabe). Michael Freitag, der im Januar auf die
zurückgetretene Direktorin Katja Schneider folgte, sprach am
Sonnabend mit Blick auf die Arbeit des Museums im vergangenen Jahr
von einem "verzweifelten Aktionismus" und einem "sinnlosen
Kräfteverschleiß". Der Kunsthistoriker stellte rückblickend ein
"Überangebot" fest, mit dem das Haus seinen Mangel an einer "klaren
Idee" zu verschleiern gesucht hätte. Die Grundaufgaben des Museums
seien nach Freitags Worten "geschrumpft auf Ausstellen, Ausstellen,
Ausstellen", bei gleichzeitiger "Unverbundenheit der Programmpunkte".
Auf der Strecke geblieben seien die "indiskutable Depotsituation" und
die Arbeit an Bestandskatalogen, flankiert von einem "wahnhaft
ausufernden Leihverkehr". Die Überforderung hätte auch die
Öffentlichkeitsarbeit des Museums erreicht und sich in der "massiven
Kritik" des Landesrechnungshofs und im Krankenstand des Haues
gespiegelt. "Der Stiftungsauftrag selbst muss in den Vordergrund der
Debatten gerückt werden", sagte Freitag.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

446323

weitere Artikel:
  • Westfalenpost: Fasten / Fastenzeit Hagen (ots) - Auch wenn es in diesen Tagen die religiöse Tradition ist, die uns den Verzicht nahe legt: Das Fasten ist für viele Menschen zum Wellness-Artikel geworden. Inklusive innerer Einkehr - nach welcher theologischen Ausrichtung auch immer. Selbst die katholische Kirche freut sich, wenn Menschen zumindest für eine kurze Zeit innehalten. Die 40-tägige Fastenzeit sei eine "Zeit der Entschleunigung", sagt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch. Entschleunigung, die wir angesichts der zunehmenden mehr...

  • Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Theater Osnabrück (ots) - Sparen für den Moloch Aus Sicht der Betroffenen ist das Ende der institutionellen Förderung bitter. Zehn Jahre lang hat das Theater N.N. in Eimsbüttel auch literarisch ambitionierte Programme geliefert. Nun droht die Schließung, weil 30 000 Euro entfallen. Was sind 30 000 Euro angesichts eines Molochs wie der Elbphilharmonie, die allein durch Fehlplanung Unsummen ganz anderer Größenordnung verschlingt? Solche finanziellen Entgleisungen sehen freie Kulturträger meist voraus, und wissen auch, wer sie am Ende auszubaden mehr...

  • »Wagner-Wahn« an der Staatsoper Hamburg: Zum Jubiläumsjahr 2013 dirigiert Simone Young alle zehn Hauptwerke Richard Wagners innerhalb von drei Wochen (BILD) Hamburg (ots) - Mit einem künstlerischen Kraftakt ohne Beispiel feiert die Staatsoper Hamburg im Frühjahr 2013 den 200. Geburtstag von Richard Wagner. Zum Jubiläumsjahr dirigiert Hamburgs Generalmusikdirektorin und Opernintendantin Simone Young innerhalb von nur drei Wochen alle zehn Hauptwerke des Komponisten. Mit ihrem hochkarätig besetzten »Wagner-Wahn« präsentiert die Staatsoper exemplarische Inszenierungen mit Referenzcharakter, unter anderem von Ruth Berghaus, Robert Wilson, Peter Konwitschny und Claus Guth. Vom 12. mehr...

  • neues deutschland: Zumba ist nicht alles - Kommentar zum VDay-Protest gegen Gewalt gegen Frauen Berlin (ots) - Dass Tanzen zur Revolution dazu gehört, befand die Anarchistin Emma Goldman schon vor einem Jahrhundert. Über die Behauptung, dass eine Milliarde tanzender Frauen eine Revolution sind, lässt sich allerdings streiten. Klar, bei »One Billion Rising« handelt sich um eine symbolische Aktion. Doch in Anbetracht des konkreten Anlasses - die massenhafte Gewalt gegen Frauen in aller Welt - könnte man ins Grübeln kommen, ob nicht ein bisschen zu viel getanzt und zu wenig Inhalt vermittelt wird. Trance Dance, Zumba und Herztöne-Singen mehr...

  • Westfalenpost: Sauerland / Studie / Lebensqualität Hagen (ots) - Die gute Nachricht: Die Sauerländer schätzen ihre Heimat und genießen die gute Nachbarschaft. Für sie kann es keinen schöneren Ort zum Leben geben. Das ist eine Erkenntnis der Studie von Sauerland Initiativ und der Fachhochschule Südwestfalen. Bei aller Kritik an der schwächelnden medizinischen Versorgung, den Lücken im öffentlichen Personennahverkehr und der Unzufriedenheit über lokale Politiker: Wir sind Sauerland - Gott sei Dank!

    Dieses positive Lebensgefühl strahlt bis in die Großstädte. Nur so ist zu erklären, mehr...

Mehr zu dem Thema Alles rund um die Kultur

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

Pinocchio erreicht Gold in Deutschland mit Top-3-Hit "Klick Klack" - "Mein Album!" erscheint am heutigen Tag - Neue Single "Pinocchio in Moskau (Kalinka)" folgt am 17. März

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht