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Neue OZ: Kommentar zur Fortführung von Schlecker-Filialen

Geschrieben am 30-11-2012

Osnabrück (ots) - Ein Schaumschläger?

Aus Wien kommt der selbst ernannte Retter des bundesdeutschen
Einzelhandels. Rudolf Haberleitner hat sich angeblich schon fast 500
Standorte ehemaliger Schlecker-Filialen gesichert. Dorthin will der
67-Jährige im kommenden Jahr die "Dayli"-Markt-Masche aus seiner
Heimat exportieren. Möglichst täglich sollen die Kunden in seine
Läden strömen, wie der Name andeutet.

Mitten in Orten ab 5000 Einwohnern will er die Dinge des täglichen
Bedarfes anbieten. Was nicht vorrätig ist, soll am kommenden Tag da
sein. Eine schlaue Idee. Aber kommt die Rettung der Nahversorgung
nicht zu spät? Die Schlecker-Läden sind schon seit Monaten dicht. Der
teils persönliche Draht zur altvertrauten Verkäuferin ist gerissen.
Bei älteren, nicht mehr so mobilen Menschen mag das Konzept aufgehen.
Die zweite angesprochene Gruppe, junge Leute ohne Auto, kauft häufig
im Internet und wohnt eher in großen Städten.

Haberleitner ist zu wünschen, dass er sich nicht überschätzt -
sowohl im Punkt Management wie auch bei der Finanzierung. Läden zu
öffnen ist das eine Ding. Die ausgeklügelte Logistik für eine
funktionierende Versorgung auf die Beine zu stellen das andere. Das
alles kostet viel Geld und noch mehr Nerven. Hoffentlich hat der
Österreicher das Durchhaltevermögen und ist nicht nur ein
Schaumschläger. Geben wir ihm eine Chance.



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207


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