(Registrieren)

WAZ: Sterbehilfe für Opel aus Paris - Kommentar von Thomas Wels

Geschrieben am 24-10-2012

Essen (ots) - Und wieder weht ein Hauch Wilder Westen über den
Atlantik: Wochenlang hüllt sich das GM-Management in den Sanierungs-
und Tarifverhandlungen in Schweigen, sodann laufen die Gespräche
mühsam wieder an - und prompt konkretisieren die Amerikaner ihre
Pläne zur Zusammenarbeit mit dem französischen PSA-Konzern. Die aber
werden weitreichende Folgen für die europäischen Standorte bis hin zu
Schließungen haben. So geht man nicht mit Partnern um, auch nicht mit
Tarifpartnern. Bislang haben die US-Manager in Ermangelung einer
Wachstumsstrategie Werke innerhalb des Konzerns gegeneinander
ausgespielt. Nun kommen auch noch die PSA-Fabriken als Variable ins
Spiel. Abstrus und ebenso anti-europäisch wie
anti-marktwirtschaftlich ist es, wenn jetzt der französische Staat
mit Milliarden-Subventionen PSA-Werke absichern will. Opel steht vor
drastischen Einschnitten. Eine staatliche Sterbehilfe aus Paris hat
der Traditionshersteller sicher nicht verdient.



Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

424947

weitere Artikel:
  • Skye Maritime ernennt Ben Smith zum Director of Consultancy San Diego (ots/PRNewswire) - Skye Maritime freut sich, die Ernennung von Ben Smith zum neuen Director of Consultancy bekanntgeben zu können. Smith diente 15 Jahre lang in der British Army als Reservist der Special Operations; er war zudem Anwalt in GB, wo er vor den britischen Äquivalenten für US-amerikanische Bundesbezirks-, Militär- und Berufungsgerichte in über 2000 Fällen antrat. Seit 2008 diente Smith in Afghanistan und Irak in der Aufstandsbekämpfung und als Personenschutzexperte. Er wurde u.a. als Spähtrupp-Sanitäter und Scharfschütze mehr...

  • Westfalenpost: GM und Peugeot entwickeln Autos Hagen (ots) - Abwrackprämien-Boom - das war gestern. Heute ist Absatzkrise. Und da hilft auch nicht der Hinweis darauf, dass es ja nur die Massenhersteller wie Opel, Ford und VW trifft. Jeder Arbeitsplatz zählt gleich viel.

    Jetzt geht es nicht mehr nur um Sparprogramme, Kooperationen und gemeinsame Plattformen, um Kosten zu sparen. Es geht um Werksschließungen - bis vor wenigen Jahren in Europa undenkbar. Fünf sind im Gespräch. Eine mit größtmöglichen sozialen Härten verbundene Notbremsung.

    Was Ford jetzt in Genk praktiziert, mehr...

  • Schwäbische Zeitung: Abgeschottete Märkte - Kommentar Leutkirch (ots) - Viele Staaten schotten ihre Märkte inzwischen ab, um sich Konkurrenten aus dem Ausland vom Leib zu halten. Besonders betroffen von Schikanen sind deutsche Unternehmen. Ihre Waren genießen weltweit einen exzellenten Ruf, und das ruft Neider auf den Plan. Statt sich aber auf den technologischen Wettstreit einzulassen, kämpfen viele Regierungen mit unfairen Mitteln. Argentinien etwa gestattet Porsche die Einfuhr von Sportwagen nur dann, wenn Porsche im Gegenzug Wein abnimmt. In anderen Ländern heißt der Kuhhandel: mehr...

  • FT: Kommentar zu HSH Nordbank Flensburg (ots) - Die HSH Nordbank wird von den Fehlern der Vergangenheit und den stockenden Befreiungsversuchen der Gegenwart in die Zange genommen: Durch die katastrophale Lage in der Schifffahrtsbranche steigt die Zahl notleidender Kredite rapide an und färbt die Bilanz tiefrot. Zugleich läuft die Neuausrichtung als "Bank für Unternehmer" nur schleppend an und fällt als Ertrag stützendes Geschäftsfeld aus. Einen Ausweg aus diesem Dilemma wird es so schnell nicht geben. Also bleibt für die Eigentümer nur die Wahl zwischen mehr...

  • Börsen-Zeitung: Noch läuft's, Kommentar zu Volkswagen von Gottfried Mehner Frankfurt (ots) - Volkswagen hat noch so viel Tempo drauf, dass das Jahr 2012 eigentlich weitgehend abgehakt werden kann. Der Konzern ist bekanntlich ein ausgesprochener Marktfolger: Er fährt - so waren jedenfalls bislang die Verläufe - spät in die Krise und kommt auch spät wieder heraus. In diesem Umfeld ist es gut, zu hören, dass der Konzern mit einem Höchstmaß an Flexibilität auf die zunehmenden Unsicherheiten reagieren will. Noch besser wäre es allerdings, wenn Volkswagen mit einer vollen Kasse in eine ungewisse Zukunft führe, mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Wirtschaftsnews

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

DBV löst Berechtigungsscheine von knapp 344 Mio. EUR ein

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht